Rückblick 2016 / Ausblick 2017: mein Membership-Programm

2016 war ein besonderes Jahr. Denn mein Business wurde 15 Jahre. Es fühlt sich an, als hätte ich jetzt die Halbzeit erreicht.

Von daher gab es zwar dieses Jahr sehr viel Konkretes: recht viele  spannende und anspruchsvolle Mandate, erfahrene Solo-Unternehmer beim Business-Umbau zu unterstützen, das überaus erfolgreiche  wie auch intensive 3-Monats-Programm Go Premium!, der Start meines Freedom Business Podcast, Schaffung neuer technischer Grundlagen in verschiedenen Bereichen  und vieles mehr.

Mein eigener Horizont ist allerdings jetzt zum Jahresende mehr auf die nächsten 15 Jahre ausgerichtet. Über meine Ziele für die nächsten 15 Jahre hatte ich bereits hier geschrieben. Der nächste wichtige Meilenstein dafür wird der Start meines Membership-Programms Anfang 2017 sein. Damit ist die Möglichkeit einer laufenden Mitgliedschaft gemeint.

Anfang 2017 startet mein Membership-Programm

Das Membership-Programm richtet sich an Solo-Unternehmer, die eine große Vision, langfristige Ziele oder neuartige Projekte verwirklichen und dabei ein nachhaltig erfolgreiches, mehr und mehr von ihrer Person unabhängiges und idealerweise verkaufsfähiges Business entwickeln wollen.

Dieses Membership-Programm unterscheidet sich von all dem, was ich bisher gesehen habe, in mehrfacher Hinsicht:

  1. Es unterstützt Solo-Unternehmer auf der gesamten Wegstrecke von der Vision bis zum verkaufsfähigen Business. Grundlage dafür ist meine Freedom Business Journey, die ich in den letzten Jahren entwickelt habe, aus den Learnings meiner ersten 15-Jahre-Halbzeit heraus.
  2. Es ist gedacht für Solo-Unternehmer, die etwas Eigenes in die Welt bringen und ihren eigenen Weg gehen wollen, in ihrem eigenen Tempo. In vielen Online-Kursen steht der Kurs im Mittelpunkt, bestimmt die Themen und das Tempo. Hier steht der Einzelne im Mittelpunkt.
  3. Wie vereinbaren sich die Freedom Business Journey und die Individualität und Freiheit des Einzelnen? Im Prinzip recht einfach: Die Freedom Business Journey ist so etwas wie ein Fertighauskonzept. Die wichtigsten Grundlagen sind vorhanden. Doch die Ausgestaltung kann ganz nach eigenen Wünschen und Vorstellungen erfolgen. Man kann es auch wie ein Template sehen, wie man es zum Beispiel für sein Blog benutzt: Auch dieses kann man ganz individuell umsetzen.
  4. Neben der Strategie spielt die Umsetzung eine wichtige Rolle, letztlich sogar die entscheidende Rolle. Viele kennen das Gefühl, bei neuartigen Projekten – wie sie in Zukunft die Regel sein werden -, wie vor einem Riesenberg zu stehen und nicht zu wissen, wo man anfangen soll und welche Schritte in welcher Reihenfolge zu tun sind, ganz abgesehen von der Notwendigkeit, viel Neues zu lernen, besonders in puncto Technik. Hier wird das Membership-Programm eine ganz besondere Stärke entfalten, nämlich genau hierfür Lösungen zur Verfügung zu stellen, so dass man erstens zügig vorankommt und zweitens auch emotional in einer guten Verfassung ist.
  5. Zusätzlich ist jederzeit punktgenaues Coaching durch mich möglich ebenso wie die Sparringspartnerschaft bei der strategischen (Neu-) Ausrichtung.
  6. Diejenigen, die ich mir für das Membership-Programm vorstelle, haben wenig Zeit. Sie können sich nicht monatelang aus dem Tagesgeschäft zurückziehen, um zum Beispiel einen Online-Kurs zu entwickeln. Sondern sie müssen das neben laufenden Kundenprojekten und oft auch privaten Verpflichtungen (kranke Eltern) tun. Ein Teil meiner aktuellen Vorbereitungen besteht darin, die Materialien, die ich in den vergangenen Jahren entwickelt habe, noch weiter zu verschlanken und auf ein Minimum zu reduzieren, so dass man schnell zum Kern der Dinge gelangt und mit weniger Aufwand mehr erreicht. Mein Go Premium!-Programm im Sommer war bereits eine gute Vorbereitung dafür. Es war das bisher „schlankste“ Programm mit den besten Ergebnissen.
  7. Wenn ich von Freiheit spreche, bedeutet das auch die Freiheit, selbst über die Dauer der Zugehörigkeit zu entscheiden. Auch das ist anders als bei Coaching-Programmen, die zu einem beliebigen Termin starten oder enden.  Es kann sein, dass ich das Programm zeitweise für Neuzugänge schließe. Aber das Prinzip ist: Jeder ist für sich verantwortlich und kann sich so viel an Unterstützung und die Art von Unterstützung holen, die für seine Situation passend sind. Im Gegenzug zahlt er einen gewissen monatlichen Beitrag.

Update: Das Membership-Programm wird Mitte 2017 starten.

Hinweis: Falls Sie mehr über das Membership-Programm erfahren möchten, finden Sie ganz am Ende dieses Artikels einen grünen Kasten, um sich in die Warteliste einzutragen.

Gründe für mein Membership-Programm

Die Gründe für dieses Membership-Programm liegen in den Erfahrungen der letzten 15 Jahre.  Es ist das Programm, das ich selbst mir gewünscht hätte und nirgendwo gefunden habe.

  • Für meine Kunden bietet es die umfassendste und durchgängigste Unterstützung, die ich mir denken kann, aber immer ausgehend vom Einzelnen, seinen Zielen, seinem Stil, seinem Tempo. Die Unterstützung kommt „on demand“, auf Abruf. Eigenverantwortung ist ein hoher Wert für mich. Auch ist es für viele meiner Kunden – wie auch für mich selbst – sehr wichtig, dass innere Entwicklung und äußere Aktivitäten im Einklang miteinander sind. Die Membership bietet den Raum dafür.
  • Mir selbst bietet es die Möglichkeit, meine wichtigsten Stärken miteinander zu verbinden: Das Strategisch-Konzeptionelle, das systematische Strukturieren des Weges, das Schöpferisch-Kreative. Außerdem kann ich auf diesem Weg wesentlich mehr Kunden dienen. Gerade dieses Jahr hat mich immer wieder an die Grenzen meiner Kapazitäten geführt und zeitweise auch darüber hinaus.
  • Für mein Business stellt es eine Weiterentwicklung meines Geschäftsmodells dar. Im Grunde noch mehr: Denn ein Membership-Modell unterscheidet sich wesentlich von allen anderen Geschäftsmodellen, zum Beispiel von Online-Kursen. Die Einzelheiten würden hier den Rahmen sprengen. Als einen großen Vorteil sehe ich die langfristige Ausrichtung. Seit 2004 habe ich fast ständig Online-Coaching-Programme angeboten und Launches zur Vermarktung durchgeführt. Sowohl die Vorbereitungen wie auch die Launches wie auch die Durchführung der Programme habe ich als jeweils sehr intensiv erlebt. Doch im langfristigen Maßstab waren es immer Sprints. Die Schaffung eines verkaufsfähigen Business ist jedoch mehr ein Marathon. Ein Membership-Modell passt mehr zum Marathon-Charakter.
  • Für einen potenziellen Erwerber ist ein Membership-Modell sehr attraktiv. Denn es gibt etwas, das auch ohne den früheren Inhaber fortgeführt werden kann und die Aussicht hat auf regelmäßige Einnahmen. In diesem Artikel habe ich eine Untersuchung von John Warrillow zitiert, wonach ein Abo-Modell (ein Membership-Modell ist ein Unterfall davon) den Verkaufspreis eines Unternehmens signifikant erhöht.

Hinweis: Falls Sie mehr über das Membership-Programm erfahren möchten, finden Sie ganz am Ende dieses Artikels einen grünen Kasten, um sich in die Warteliste einzutragen.

Podcast, Blog und mehr

Dieses Jahr war so prall gefüllt mit innerer Entwicklung und äußeren Aktivitäten, dass ich vermutlich ein ganzes Buch darüber schreiben könnte.

Sehr beschäftigt hat mich mein Podcast: die Vorbereitung, der Start, die bisherigen Erfahrungen und die Frage, wie es damit weiter geht.

Meine Erfahrungen sind zwiespältig.

Von denjenigen, die ihn hören, habe ich sehr viele, sehr positive oder sogar begeisterte Feedbacks erhalten.

Doch gibt es speziell unter meinen Newsletter-Empfängern auch viele, die ganz offensichtlich nicht an Podcasts interessiert sind. Das zeigt sich zum einen an den Klickraten, wenn ich eine Podcast-Episode ankündige. Diese sind deutlich niedriger als bei Blogbeiträgen (bei gleichen Öffnungsraten).  Das wurde auch durch die Ergebnisse einer Umfrage bestätigt.

Im Moment spiele ich noch mit verschiedenen Szenarien, wie ich die Interessen beider Gruppen bedienen kann. Es wird sich zeigen, welche Vorgehensweise gewinnt.

Auch möchte ich im neuen Jahr wieder regelmäßiger publizieren. Das gilt sowohl für den Podcast wie auch für mein Blog wie auch für meine Aktivitäten auf verschiedenen Social Media Kanälen. Die sehr hohe Auslastung in diesem Jahr hat dazu beigetragen, dass einiges in dieser Hinsicht auf der Strecke geblieben ist, obwohl ich ein Fan von Regelmäßigkeit bin.

Allerdings bin ich in verschiedenen Facebook-Gruppen aktiver gewesen als in der Vergangenheit. Dabei  zeigt sich immer mehr, dass auch über diesen Weg im Laufe der Zeit intensive Beziehungen entstehen können. Und auch etliche nützliche Informationen habe ich über diese „Gespräche“ gewonnen, die ich andernfalls verpasst hätte, wie auch Informationen hereingeben können, die für andere nützlich sein konnten.

Ich bedanke mich bei allen, mit denen ich in diesem Jahr in Kontakt war, für die Anregungen und Impulse. Ich bedanke mich speziell bei meinen Kunden für das Vertrauen und das Engagement und freue mich sehr auf das, was im neuen Jahr entstehen wird. Und ich bedanke mich bei Marit Alke, die mit ihrer Blogparade  2016/2017: Was bleibt – was kommt? wiederum einen so schönen Rahmen bietet für eigene Reflexion und den Austausch mit anderen.

Der Beitrag erschien ursprünglich am 12.12.2016. Letzte Aktualisierung am 26.04.2017

Bildnachweis: Pixabay

Danke fürs Teilen:-)

In Kürze startet der Commitment-Club, mein Membership-Programm für Solopreneure.  Melden Sie
sich hier für die Warteliste an, um frühzeitig informiert
zu werden. Es ist damit keine Verpflichtung verbunden.


 

 


 

Monika Birkner
 

Hallo, ich bin Monika Birkner. Mit den Erfahrungen aus mehr als 15 Jahren Selbstständigkeit, strategischem Vorgehen und Pioniergeist unterstütze ich Solopreneure, in ihre eigene Größe zu kommen, Premium-Leistungen für ihre Kunden zu bieten und ein skalierbares und verkaufsfähiges Business zu schaffen, so dass sie Freiheit im Business erreichen, Freiheit vom Business und Freiheit durch das Business. Mehr auf https://MonikaBirknerFreedomBusiness.de

Hier klicken, um zu kommentieren 12 Kommentare
David Goebel - 2. Januar 2017

Hallo Monika,

ich lese sowohl deine Blogartikel UND höre deine Podcasts. Vor allem die Podcasts finde ich super, leider ist die Frequenz mittlerweile zu niedrig. Ich fand sie toll.

Dein Artikel hat mich wieder inspiriert für mein Business auch einen Membership-Kurs zu planen. Leider fehlt mir jetzt noch die Idee, aber das Gehirn arbeitet ja bekanntlich auch wenn ich nicht zuhöre.

Danke für die Einblicke und Gratulation zu 15 Jahren.
SinnSTIFTende Grüße,
David

Reply
    Monika Birkner - 2. Januar 2017

    Hallo David,

    danke schön für deine ermutigenden Worte. Den Podcast wird es weiter geben. Die nächst Episode kommt noch diese Woche. Wie ich das mit der Frequenz löse, weiß ich noch nicht genau. Aber ich werde mir etwas einfallen lassen:-)

    Im neuen Podcast wird es übrigens um bestimmte Aspekte in Zusammenhang mit Membership gehen. Vielleicht bringt dich das für deine Themen ja auch auf eine Idee:-).

    Herzliche Grüße
    Monika

    Reply
Sina Willmann - 15. Dezember 2016

Herzlichen Glückwunsch zum 15. Business-Jahr! Ich freue mich, weitere 15 Jahre hier interessantes, nützliches und inspirierendes zu lesen. Vor allem aber zu hören. Ich bin mittlerweile ein absoluter Podcast Fan geworden und wäre wirklich traurig, auf dem Freedom Business Kanal nichts neues mehr zu hören.
Aber ich bin mir sich, es gibt eine Lösung für diesen Konflikt ;-).
Gesunde und bewegte Grüße,
Sina Willmann

Reply
    Monika Birkner - 16. Dezember 2016

    Liebe Sina Willmann, danke schön für die Glückwünsche und die Wünsche:-). Es wird weiter den Podcast geben. Die nächste Folge ist schon in Vorbereitung und kommt spätestens Anfang Januar.

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

    Reply
Marit Alke - 12. Dezember 2016

Hallo Monika,

danke für deinen spannenden Ausblick! Das finde ich eine sehr schlüssige Weiterentwicklung aus deinen vielen Jahren an Erfahrung und Entwicklung deiner Materialien. Wo kann man sich denn als Interessent vermerken lassen?

Was Tom schreibt, kann ich auch bestätigen – Podcasts brauchen eine Weile, bis sie wirklich eine neue Schicht an Interessenten angesprochen haben und bis man Reaktionen merkt. Vielleicht ist es hilfreich, wenn du einmal eine Anleitung teilst, wie man einen Podcast als App auf dem Smartphone bekommt? Ich hatte etliche Anfragen in diese Richtung und habe glaube ich einige zum Podcast-Hören geführt – sie wollten eben gerne weiter meine Inhalte. Und viele wissen nicht, dass man zum Hören nicht am Bildschirm kleben muss…

Ich freu‘ mich schon auf das neue Jahr – es bleibt spannend!

Lieber Gruß
Marit

Reply
    Marit Alke - 12. Dezember 2016

    Oh, ich sehe jetzt, das ich Tomaten auf den Augen hatte – dort ist ja das grüne Feld für die Vormerk-Liste. Ich suchte nach einem Link im Text 🙂

    Reply
      Monika Birkner - 13. Dezember 2016

      Danke für den Hinweis, Marit. Ich habe jetzt in den Text Hinweise eingefügt, dass am Ende ein Kasten ist. Ich hoffe, dass es dadurch klarer wird.

      Reply
    Monika Birkner - 13. Dezember 2016

    Hallo Marit,

    danke schön für deinen Kommentar. Ja, ich sehe es auch so: als schlüssige Weiterentwicklung.

    Podcast: Das Witzige ist ja, dass ich durchaus Reaktionen bekomme, und auch sehr positive. Aber ich möchte nicht diejenigen enttäuschen, die schon jahrelang in meinem E-MailVerteiler sind, bisher meine Blogartikel gelesen haben und definitiv kein Interesse an Podcasts haben. In der Umfrage wurde das sehr deutlich: Fast 60 Prozent wollten weiterhin Blogartikel und weniger als 20 Prozent wollten Podcasts. Das kann mit dem Wissen um die Smartphone-App zu tun haben. Oder auch damit, dass meine Leser in der Regel schon langjährig am Markt sind, wenig Zeit haben und ein Podcast nun einmal mehr Zeit braucht als ein Artikel, den man kurz scannen kann. Dasselbe Dilemma habe ich auch. Auf jeden Fall danke für den Tipp. Vielleicht macht das ja tatsächlich einen Unterschied.

    Viele Grüße
    Monika

    Reply
Tom Oberbichler - 12. Dezember 2016

Yes! Dein Membership-Programm klingt sehr interessant – ich bin schon auf deine Erfahrungen gespannt!
Zu deinen Podcast-Erfahrungen fällt mir meine eigene Geschichte ein. Ich habe ca 9 Monate gepodcastet und wenig Rückmeldungen bekommen (die waren gut), danach ist eine mächtige Bewegung in Gang gekommen.
Die Reaktionen wurden mehr und viele der Menschen, die mit ihren Buchideen zu mir kommen, berichten mir, dass sie schon lange meinen Podcast hören – und so Vertrauen gefasst haben.

Dranbleiben kann sich gerade bei einem Podcast lohnen. 🙂
Herzliche Grüße und
be wonderful!
Tom

Reply
    Monika Birkner - 12. Dezember 2016

    Lieber Tom,

    danke für deinen Kommentar und deine Podcast-Erfahrungen. Gerade heute hatte ich selbst wieder eine Erfahrung, dass jemand auf mich zugekommen ist aufgrund meines Podcasts. Insofern werde ich ihn nicht aufgeben. Ich will allerdings auch diejenigen unter meinen langjährigen Lesern nicht enttäuschen, die lieber Texte wollen als Podcasts. Aber es wird sich sicher eine Lösung finden.

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