Verkaufsfähiges Business? Für vielseitige Solopreneure & Multipreneure mag das ein ungewohnter Gedanke sein. Doch es gibt mindestens drei gute Gründe, weshalb du dich frühzeitig auf ein verkaufsfähiges Business ausrichten solltest, gerade wenn du zu den vielseitigen Solopreneuren & Multipreneuren gehörst. Welcher davon überzeugt dich am meisten?

Wann ist ein Business verkaufsfähig?

Das hängt von sehr vielen Faktoren ab. In meinem Guide zum verkaufsfähigen Business findest du eine ausführliche Darstellung.

Zu den Grundvoraussetzungen gehört, dass jemand anders das Business fortführen kann, auch wenn du nicht mehr aktiv dabei bist. Das Unternehmen muss also unabhängig sein von deiner Person.

Daraus ergibt sich im Umkehrschluss: Solange alles mit deiner Person steht und fällt, ist dein Unternehmen nicht verkaufsfähig.

Oder anders ausgedrückt: Solange du dein Business bist, statt ein Business zu haben, kann von Verkaufsfähigkeit keine Rede sein.

Wo stehst du derzeit? Bist du dein Business oder hast du ein Business, das auch unabhängig von deiner Person funktionieren kann?

Ein verkaufsfähiges Business ist heute realistischer denn je

Vielleicht fragst du dich, wie du denn ein verkaufsfähiges Business schaffen sollst als vielseitiger Solopreneur oder Multipreneur.

Vor ein paar Jahren wäre diese Skepsis noch sehr begründet gewesen.

Denn als Einzelkämpfer, der Zeit-gegen-Geld-Tausch betreibt, hättest du schlechte Karten gehabt.

Doch mittlerweile hat jeder die Möglichkeit, verkaufsfähige Assets zu schaffen:

Was vor einigen Jahren noch undenkbar schien, ist heute machbar geworden. Auch als Solopreneur ist es realistisch, ein verkaufsfähiges Business zu schaffen.

Vorteil #1 für Multipreneure: Du kannst einzelne Teile deines Business verkaufsfähig machen

Als vielseitiger Solopreneur bzw. Multipreneur bist du wahrscheinlich in vielfältigen Projekten engagiert.

Ebenso wahrscheinlich ist, dass du nicht alle davon unbegrenzt fortführen willst.

Musst du auch nicht.

Als vielseitiger Solopreneur bzw. Multipreneur hast du die Chance, dein Portfolio immer wieder neu zu gestalten.

Und was nicht mehr passt, kannst du verkaufen.

Vorausgesetzt, du hast von vornherein die Weichen entsprechend gestellt.

Beispiel von Michael Hyatt

Michael Hyatt verkaufte 2020 sein Membership Programm „Platform University“ an das Unternehmen „Advance Your Reach“ (s. Presseerklärung)

Ein paar Monate später trat er von seiner Funktion als CEO der Michael Hyatt & Company zurück und übergab den Stab an seine Tochter Megan Hyatt Miller (s. Presseerklärung)

Doch damit ist die Karriere von Michael Hyatt noch nicht zu Ende. Er widmet sich nun der Erstellung von Content und Frameworks, die an die Kunden der Company weiter gegeben werden können.

Es geht nicht immer um ein verkaufsfähiges Business insgesamt. Es kann auch sehr interessant sein, einzelne Teile davon verkaufsfähig zu machen.

Vorteil #2 für Multipreneure: Du kannst mit dem Erlös aus einem Verkauf neue Projekte finanzieren

Wie läuft es oft in der Praxis für vielseitige Solopreneure & Multipreneure?

Das Alte ist etwas langweilig geworden. Zu viel Routine.

Du hast eine spannende neue Idee.

Du stürzt dich mit Feuereifer in das neue Projekt.

Und das Bisherige schläft sang- und klanglos ein.

Weil du es eben nicht verkaufsfähig gemacht hattest.

Wenn du hingegen an alle deine Projekte so herangehst, dass du sie eines Tages verkaufen könntest, kannst du im Endeffekt eine größere Ernte einfahren.

Und mit dem Erlös hast du eine Anschubfinanzierung für das neue Projekt. Denn gerade in der Anfangszeit werden daraus noch keine nennenswerten Einnahmen fließen.

Beispiel einer früheren Klientin

Ich habe eine frühere Klientin vor Augen, die sich eines Tages entschloss, ein ganz neues Business zu starten.

In ihr früheres Business hatte sie viel Energie gesteckt. Doch über Verkaufsfähigkeit hatte sie sich keine Gedanken gemacht.

Es tat ihr weh, alles einfach einzustellen.

Doch da sie unbedingt das Neue in Angriff nehmen wollte, zog sie den Schlussstrich.

Das neue Business lief allerdings recht schleppend an. Eine Anschubfinanzierung wäre durchaus willkommen gewesen.

Schon mal etwas Neues gestartet, für das du gern eine Anschubfinanzierung gehabt hättest?

Vorteil #3 für Multipreneure: Freiheit

Vielleicht gehörst du zu denen, für die Freiheit ein wichtiger Wert ist.

Doch das muss nicht bedeuten, jeder spontanen Idee nachzugehen und beliebig hin und her zu hüpfen.

Für mich hat Freiheit viel damit zu tun, das zu verwirklichen, was ich wirklich will, tief aus dem Inneren heraus.

Und dabei meinen eigenen Weg zu gehen, in meinem eigenen Tempo.

Und in möglichst jeder Situation Wahlfreiheit zu haben, statt durch äußere Umstände bestimmt zu sein.

Wenn du dich auf ein verkaufsfähiges Business ausrichtest, erreichst du Freiheit in verschiedener Hinsicht.

Du hast einen Entscheidungskompass, zu welchen Aktivitäten du „Nein“ sagst

Wer viele Interessen hat, ist schnell versucht, zu neuen Aktivitäten „Ja“ zu sagen.

Das Kriterium ist möglicherweise einfach, ob du das betreffende Projekt spannend findest.

Doch nicht jedes spannende Projekt zahlt auf deine langfristigen Ziele ein.

Wenn du den Gedanken des verkaufsfähigen Business als Kompass nimmst, kannst du neue Ideen von vornherein darauf abklopfen, ob sie dazu passen oder nicht.

Das erleichtert dir, klarer und schneller zu entscheiden, wozu du „Nein“ sagst.

Mein Freedom Business Entscheidungstool dient genau diesem Zweck. Das in dem Beitrag erwähnte Beispiel macht deutlich, wie es funktioniert.

„Nein“ zu sagen zu unpassenden Projekten, ist eine Schlüsselfähigkeit, um das zu realisieren, was dir wirklich wichtig ist.

Du kannst ein „atmendes“ Geschäftsmodell praktizieren

Mit „atmendem“ Geschäftsmodell meine ich, dass du dich nicht ein für allemal festlegen musst.

Sondern du kannst dein Portfolio an Projekten immer wieder neu strukturieren.

Wenn du darauf achtest, dabei verkaufsfähige Einzelassets zu schaffen, wie in den Beispielen oben von Michael Hyatt und Catherine R. Dove erwähnt, dann kannst du dir erlauben, bestimmte Projekte zu beenden und neue zu beginnen.

Es muss dabei auch nicht immer um Verkauf gehen.

Eine andere Möglichkeit kann zum Beispiel sein, dass du selbst weiterhin laufende Einnahmen beziehst. Oder Lizenzgebühren.

Vieles ist möglich, wenn du erst einmal anfängst, mehr in diese Richtung zu denken.

Ein „atmendes“ Geschäftsmodell ermöglicht dir, deine langfristigen Ziele mit einem Portfolio wechselnder Projekte zu verwirklichen. Oder auch, einmal etwas ganz Neues auszuprobieren.

Die ultimative Wahlfreiheit

Letztlich erlaubt dir die Ausrichtung auf ein verkaufsfähiges Business ultimative Wahlfreiheit.

In jeder Phase deines Business.

Und ganz speziell dann, wenn du älter wirst.

Und vielleicht nicht mehr so weiter arbeiten willst oder kannst wie bisher.

Damit vermeidest du den Eisberg-Effekt, der all denen droht, die weiterhin „Zeit-gegen-Geld“ tauschen, ohne über Alternativen nachzudenken. Sie erkennen nämlich erst dann ihre missliche Situation, wenn es zu spät ist, den Kurs zu ändern.

Du hingegen kannst weiter arbeiten. Doch du musst es nicht. Zumindest nicht in der bisherigen Weise.

Wahlfreiheit ermöglicht dir, frei zu entscheiden, ob und wie du weiter arbeiten willst. Du kannst weiter machen. Doch du musst es nicht.

Wann ist der beste Zeitpunkt, die Ausrichtung auf ein verkaufsfähiges Business zu beginnen?

Die Antwort ist einfach:

JETZT.

Denn der Prozess dauert etliche Jahre, abhängig davon, wo du derzeit stehst.

Sieben bis zehn Jahre erscheinen mir durchaus realistisch, insbesondere dann, wenn du derzeit noch einen beträchtlichen Teil deiner Einnahmen aus dem Tausch „Zeit-gegen-Geld“ beziehst.

Es muss nicht bedeuten, dass du ab sofort alles umkrempelst.

Doch du kannst schon jetzt mit den ersten Schritten beginnen. Hier sind sieben Dinge, die du ab sofort für dein verkaufsfähiges Business tun kannst.

Die gute Nachricht: Die in dem Beitrag erwähnten Schritte dienen deinem Business auch kurzfristig.

Es gibt also keinen Grund, das ganze auf die lange Bank zu schieben.

Falls du noch zögerlich bist, überzeugen dich vielleicht diese drei Gründe, dein verkaufsfähiges Business ab sofort zum Projekt zu machen.

Unterstützung gesucht?

Die Ausrichtung auf ein verkaufsfähiges Business, die Gestaltung des Weges dorthin und die konsequente Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen brauchen die Mentalität und Ausdauer eines Langstreckenläufers.

Ganz abgesehen davon ist diese Denkweise vielen Selbstständigen nicht vertraut.

Demnächst startet mein Freedom Business Club. Dort findest du Unterstützung. Um zu erfahren, wann es losgeht, und was dich dort genau erwartet, abonniere am besten meinen Newsletter. Der lohnt sich natürlich ganz generell, wenn du zu den vielseitigen Solopreneuren & Multipreneuren gehörst. Er umfasst das gesamte Spektrum der Themen für diese spezielle Leserschaft.

Falls du die 1:1-Strategie-Partnerschaft bevorzugst, ist das natürlich auch eine Möglichkeit.

Zum Lesen empfehle ich:

Häufige Fragen und Antworten

Wann ist ein Business verkaufsfähig?

Das hängt von sehr vielen Faktoren ab.

Zu den Grundvoraussetzungen gehört, dass jemand anders das Business fortführen kann, auch wenn du nicht mehr aktiv dabei bist. Das Unternehmen muss also unabhängig sein von deiner Person.

Daraus ergibt sich im Umkehrschluss: Solange alles mit deiner Person steht und fällt, ist dein Unternehmen nicht verkaufsfähig.

Ist ein verkaufsfähiges Business realistisch für Solopreneure?

Die Chancen, als Solopreneur ein verkaufsfähiges Business zu schaffen, waren noch nie so gut wie heutzutage.

Denn auch als Solopreneur kannst du Assets schaffen, also verkaufsfähige Werte, zum Beispiel Memberships (Mitgliederbereiche), Online-Kurse oder sogar ein komplettes Online-Business.

Dadurch kannst du dein Business unabhängig machen von deiner Person und damit verkaufsfähig.

Weshalb lohnt sich ein verkaufsfähiges Business speziell für vielseitige Solopreneure & Multipreneure?

Wenn du zu den vielseitigen Solopreneuren & Multipreneuren gehörst, neigst du dazu, verschiedene Projekte zu betreiben und auch gern etwas Neues zu beginnen.

Oft führt das dazu, etwas Bestehendes, in das du vielleicht Jahre deines Lebens investiert hast, sang- und klanglos aufzugeben.

Wenn du diesen Teil hingegen verkaufen könntest, könntest du mit dem Erlös eine Anschubfinanzierung für das neue Projekt schaffen.

Was ist der Hauptvorteil eines verkaufsfähigen Business?

Der wichtigste Vorteil ist Wahlfreiheit.

Wenn du irgendwann in der Lage bist, deshalb zu arbeiten, weil du es möchtest, und nicht deshalb, weil du arbeiten musst, hast du diese Wahlfreiheit.

Reicht es nicht, wenn mich später mit dem verkaufsfähigen Business befasse?

Meine Empfehlung: Beginne damit so früh wie möglich.

Denn es ändert dein Denken, wie du an wichtige Entscheidungen herangehst.

Die meisten Maßnahmen dienen dir auch schon kurzfristig.

Und außerdem ist es ein Prozess, der etliche Jahre in Anspruch nimmt.

Ich bin Monika Birkner und unterstütze vielseitige Solopreneure & Multipreneure, gerade wegen ihrer Vielfalt erfolgreich zu sein und ein Business zu schaffen, das größer ist als sie selbst.

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