Wissen Sie, wie viel Geld Sie im Alter brauchen? Haben Sie einen Plan, woher es kommen soll? Wie gehen Sie als Solo-Unternehmer insgesamt an Ihre Altersvorsorge heran?

Für viele Solo-Unternehmer ist das Thema „Altersabsicherung“ ein heißes Eisen. Altersabsicherung  ist entweder nicht vorhanden oder viel zu gering.

Das ist einer der Gründe, warum ich mich  so vehement dafür einsetze, heute die Weichen für ein verkaufsfähiges Business zu stellen.

Natürlich gibt es noch andere Wege, als Solo-Unternehmer für das Alter vorzusorgen. Dazu mehr in diesem Artikel. In jedem Fall ist es gut, überhaupt zu wissen, wie viel Sie im Alter brauchen.

Wie viel Geld brauchen Sie im Alter? Wie kommen Sie dorthin? Und mehr…

Prange_3 2 Ich freue mich sehr, Ihnen heute den Gastbeitrag von Birgit Prange präsentieren zu können. Als  Fachwirtin für Finanzberatung (IHK), Akkreditierte Beraterin für Dimensionen Fonds, Zertifizierte Beraterin für nachhaltige Altersvorsorge und Akkreditierte Kfw-Gründercoach hat sie einen besonderen Schwerpunkt auf dieser Thematik und vor allem – was ich sehr schätze – einen sehr pragmatischen und gleichermaßen zielführenden Ansatz.

Da der Beitrag mit Schaubildern und Tabellen sehr schön angereichert ist, habe ich mich entschlossen, hier eine Einleitung zu schreiben und Ihnen das Ganze zum Download zur Verfügung zu stellen. Dann können Sie ihn auch auf Ihrem PC abspeichern.

Schwerpunkte von Birgit Pranges Beitrag sind:

  • Wie viel Geld brauchen Sie im Alter?
  • Wie viel müssen Sie monatlich sparen, um für später abgesichert zu sein? Hier stellt Birgit Prange verschiedene Szenarien vor.
  • Als Solo-Unternehmer sind Sie finanziell in einer anderen Situation wie ein Angestellter mit festem Gehalt. Wie können Sie Ihr Sparziel erreichen und gleichzeitig genug Flexibilität bewahren? Birgit Prange hat dazu eine sehr interessante Vorgehensweise entwickelt.
  • Was ist sonst noch zu berücksichtigen, wenn Sie an Ihre Altersabsicherung denken?
  • Wie lässt sich strategisches Netzwerken im Rahmen Ihrer Altersvorsorge und für die Verkaufsfähigkeit Ihres Unternehmens nutzen? Hier stellt Birgit Prange einen Ansatz vor, den ich noch nirgendwo sonst gesehen habe.

Also zusammengefasst: Es ist eine Thematik, um die Sie nicht herumkommen. Dieser Beitrag von Birgit Prange – noch dazu sehr verständlich geschrieben – zeigt Ihnen ganz konkrete und pragmatische Ansätze, sich mit der Thematik anzufreunden und pragmatische Lösungen zu finden.

Hier laden Sie den vollständigen Gastbeitrag herunter:

Birgit_Prange_Altersversorgung_für_Solo-Unternehmer

Hier laden Sie den Arbeitsbogen herunter.

Arbeitsbogen_1_Wunschrente

Ich bin sehr gespannt auf Ihre Kommentare zu dieser Thematik.

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Beitragsbild: hahnsinn – Büro für Design & Webentwicklung 

Birgit Prange: Birgit Prange

Ich unterstütze Solopreneure, sich immer wieder neu zu erfinden, ein skalierbares Business zu schaffen und Exit-Strategien für ein verkaufsfähiges Business zu entwickeln. In diesem Blog schreibe ich über alle Themen, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, von Älterwerden als Solopreneur über Business-Strategien bei Positionierung, Marketing, Geschäftsmodell und Produktivität bis hin zu Zukunftsthemen für Solopreneure.

12 Kommentare
  1. Thomas sagte:

    Ein sehr informativer Artikel. Viele nehmen das Thema Altersvorsorge immer noch auf die leichte Schulter. Hier sollte man jeden noch einmal klar machen, wie wichtig in der heutigen Zeit eine Altersovorsorge ist, denn immer mehr Menschen geraten im hohen Alter in die Altersarmut und jeder sollte seinen Teil dazu beitragen, dass dies nicht weiter seinen Lauf nimmt.

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  2. Doris sagte:

    Sehr interessantes Thema. Hab mir die beiden PDF grad runter geladen und werde sie die Woche mal durchlesen. Ich hab zwar für meine Rente später eine Altersabsicherung aber ich bin mir da jetzt auch nicht sicher, ob das ausreichend ist.

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  3. Heike Katharina Schmidt sagte:

    Liebe Frau Birkner,
    recht herzlichen Dank für diesen Gastbeitrag, den ich mit Interesse und gleichzeitig einem flauen Gefühl im Magen gelesen habe. Da ich recht spät in meine Selbständigkeit eingestiegen bin und die ersten Jahre rein gar nichts zum Zurücklegen vorhanden war, sage ich immer: Ich muss arbeiten bis ich umfalle! Der Artikel läßt eine leise Hoffnung aufschimmern, dass ich vielleicht doch noch damit beginnen könnte vorzusorgen, wenn auch die Zahlen klar machen, dass ich für mehr Umsatz in meinem Yogastudio sorgen muss. Das geht wohl wirklich nur, wenn ich den Unterricht und meine Person „entkopple“ und das bedingt eine grundsätzliche Neustrukturierung. Eine Erkenntnis, die mir durchaus schon dämmerte, die ich aber nicht so recht wahrhaben will bzw. die mir wie ein unüberwindlicher Berg Arbeit vorkommt.
    Ich danke jedenfalls für einen weiteren Tropfen, der dafür sorgt, dass aus der Erkenntnis Taten erwachsen und lasse mich derweil von den vielen Erfolgen des 1. Halbjahres inspirieren.
    Herzlichen Gruß und danke für Ihre wertvolle Arbeit,
    Heike K. Schmidt

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    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frau Schmidt,

      danke schön für Ihren Kommentar. „Ich muss arbeiten, bis ich umfalle“ – das ist ein Satz, der schon für ein etwas flaues Gefühl sorgen kann.

      Der Gedanke an eine größere Umstrukturierung kann das sicherlich noch verstärken.

      Doch wenn ich mich recht erinnere, hatten Sie bereits erste Schritte in die Wege geleitet, um aus dem traditionellen Modell herauszukommen.

      Darüber hinaus finde ich immer sehr hilfreich, dass nicht alles sofort geändert werden muss. Wenn man/frau es über 3 – 5 Jahre erstreckt, entspannt sich das Ganze meist.

      Und das noch gekoppelt mit den pragmatischen Tipps von Frau Prange – dann können sich die Perspektiven doch ändern:-). Die Erkenntnis ist auf jeden Fall ein wichtiger erster Schritt.

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  4. Lothar Schmidt sagte:

    Liebe Frau Birkner,
    die Sicherung des Lebensstandards über das Erwerbsleben hinaus ist ein wichtiges Thema. Ich spreche ungern von „Altersvorsorge“, wer möchte schon heute auf Konsum verzichten für etwas, was er gar nicht sein möchte, nämlich „alt“.
    Mit Ihrem Ansatz des Freedom-Business und der Verkaufsfähigkeit schaffen Sie ein konkretes Ziel auf das hin sich Unternehmer/innen ausrichten können.

    Den Ansatz von Birgit Prange finde ich pragmatisch. Er gibt ein Beispiel, an dem man sich orientieren kann. Er ist flexibel und beinhaltet eine gewisse Risikostreuung. Besonders wertvoll finde ich den Gedanken, nicht nur auf „Finanz-„Rendite zu setzen, sondern auch auf andere „wertstiftende“ Aktivitäten wie Kooperationen, Netzwerke, Verkaufsfähigkeit ….

    Viele resignieren heute angesichts niedriger Zinsen. Doch gerade da sind Phantasie, Tatkraft und Motivation gefragt. Denn der Unterschied liegt nicht in etwas mehr oder weniger Zinsen. Der entscheidende Unterschied ist:

    Habe ich etwas zurückgelegt oder nicht?
    Ist mein Business verkaufsfähig oder nicht?

    Und dazu brauche ich Motivation und Durchhaltevermögen.
    Der Lohn ist die Chance, wenn es soweit ist, selbstbestimmt entscheiden zu können.

    Wäre es nicht schön, wenn Arbeitnehmer in Rente geschickt werden oder andere Unternehmer weiterarbeiten müssen, die freie Wahl zu haben? … die Freiheit zu haben, das tun und lassen zu können, was mir gut tut? Was für ein Privileg!

    Herzliche Grüße
    Lothar Schmidt

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Lieber Herr Schmidt,

      danke schön für Ihren Kommentar. Sprache spielt eine große Rolle. Ihr Argument, dass man nicht heute auf etwas verzichten möchte für etwas, das man nicht möchte, nämlich alt sein, leuchtet ein.

      Sicherung des Lebensstandards ist das eine. Beim verkaufsfähigen Business geht es auch um Sicherung des Lebenswerkes.

      Und es geht um die Freiheit, das Privileg, das Sie ansprechen, selbst entscheiden zu können, ob und wie man weiter arbeitet.

      Also insgesamt eine vielschichtige Thematik. Motivation und Durchhaltevermögen spielen in jedem Fall eine tragende Rolle dabei.

      Antworten
  5. rainer schuppert sagte:

    liebe Frau Birkner,
    der Artikel trifft eine brennendes Thema. Ein verkaufsfähiges Einzelunternehmen zu schaffen ist ein Tatbestand, den nur wenige EU wegen zu starker persönlicher Verhaftung schaffen. Das sehe ich aus Statistiken des IfM. Die eigene Sinnkrise der betroffenen Unternehmer/Innen ist ein Hindersgrund, dem zu wenig Bedeutung und Wirkung beigemessen wird – auch in dem sachlich vertretbaren Aufsatz. Es geht beim Altern und Vorsorgen überwiegend nicht logisch und planbar vor sich, dieser Illusion der Planbarkeit unterliegen wir Finanzleute schnell und fast regelmässig – es schützt eben auch vor dem Blick auf das Unberechenbare und Emotionale. Die vorhandenen Verkaufspreis-Ergebnisse nach Steuern, die im Aufsatz plausibel dargestellt sind wären auf ihre Erreichbarkeit abzutesten. Meine Kollegen, die im diesem Segment EU Verkaufsunterstützung anbieten, berichten überwiegend über Werte, die deutlich unter dem errechneten Wert liegen. Meine Beratungen im Bereich von Start-Ups im Technologie-, Biotech, – Medizintechnik-Bereich zeigten, dass Erfolge bei Verkaufsszenarien über strategisch verbundene Kooperationen erzielbar waren – also nicht über das von Ihnen favorisierte Modell der Solo-Eigenschaft bis nahe vor der Zeit des Berufs- oder Unternehmens-Endes. Ich denke, dass ein Kulturwandel vom Konkurrenz-Prinzip hin zur Verbundenheit also dem Kooperationsprinzip mehr Beweglichkeit in der Lebens- und Unternehmens-Entwicklung bieten könnte – im Grundsätzlichen jedenfalls
    herzliche Grüsse nach Offenbach
    Rainer Schuppert

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    • Monika Birkner sagte:

      Lieber Herr Schuppert,

      herzlichen Dank für Ihren sehr fundierten Kommentar, in dem man Ihre langjährige Praxiserfahrung erkennt.

      Beim Thema Verbundenheit und Kooperation sind wir voll auf einer Wellenlänge. Ich halte sehr viel von Kooperationen und bin auch der Meinung, dass diese gerade für Solo-Unternehmer unter vielen Aspekten, nicht nur des Unternehmensverkaufs, eine der besten Möglichkeiten darstellen, mit den wachsenden Herausforderungen zurecht zu kommen. Im ersten Video meines Kurses „Durchbruchstrategien für Solo-Unternehmer“ sage ich sogar (Ich glaube, explizit, zumindest sinngemäß), dass das Einzelkämpfertum im klassischen Sinne ein Auslaufmodell ist. Ihr Kommentar zeigt mir, dass ich das wohl noch deutlicher machen sollte. Ich schätze das Solo-Unternehmertum sehr. Doch damit es funktioniert, ist es mehr und mehr erforderlich, es durch Kooperationen zu ergänzen.

      Ich stimme auch zu, dass in der Vergangenheit viele Solo-Unternehmer weder darauf ausgerichtet waren, noch es tatsächlich geschafft haben, ein verkaufsfähiges Unternehmen zu etablieren. Gerade deshalb liegt es mir so am Herzen, dass sich die Situation ändert. Und die Änderungen sowohl in der Mentalität vieler Einzelunternehmer wie auch im gesamten Umfeld (zB durch neue Technologien) eröffnen neue Chancen, die in der Vergangenheit noch nicht bestanden. Viele Solo-Unternehmer sind heute aktiv dabei, vom Tausch „Zeit-gegen-Geld“ wegzukommen und – anders ausgedrückt – assets zu schaffen, die auch einem Nachfolger zur Verfügung stehen. Durch die Möglichkeiten des Internets lassen sich dadurch Märkte erschließen, die nicht an den Standort gekoppelt sind. Vor kurzem habe ich entdeckt, dass es schon spezialisierte Business Broker für Online-Unternehmen gibt. Von daher bin ich für die Zukunft weit optimistischer, als die Daten der Vergangenheit, für sich betrachtet, es rechtfertigen würden.

      Ich melde mich bei Ihnen noch außerhalb dieses Kommentars wegen des Themas.

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