Zu viel Komplexität in Ihrem Business?

Für Solopreneure ist das Gift.

Woran erkennen Sie dieses Gift?

  • Zum Beispiel daran, dass Sie immer mehr arbeiten und dabei weniger erreichen.
  • An „overwhelm“-Gefühlen.
  • An zunehmender Sorge, etwas vergessen oder übersehen zu haben.
  • An immer weniger Freude an Ihrem Unternehmen.

Wenn der Frust zu groß ist, neigen viele zu Hauruck-Aktionen.

Doch diese haben selten nachhaltigen Erfolg. Denn in der Regel fehlt Ihnen das strategische Fundament.

Hier finden Sie einen Ansatz, durch den Sie Ihr Business ab sofort vereinfachen und dabei gleichzeitig sich und Ihr Unternehmen strategisch weiter bringen.

Dieser Ansatz hilft Ihnen, die Informationsflut sinnvoll zu kanalisieren und reduziert außerdem drastisch Ihre E-Mail-Inbox.

 

I. Die Methode im Überblick

Die Methode umfasst 4 Schritte:

Schritt 1: Stellen Sie sich vor, Sie seien der CEO Ihres Unternehmens.

Schritt 2: Stellen Sie sich ein virtuelles Team von Beratern zusammen.

Schritt 3: Legen Sie sich für diese Berater einen extra Ordner in Ihrer Inbox an und reservieren sich Zeiten, um sich mit den Themen zu befassen.​

Schritt 4: Verbannen Sie den Rest aus Ihrer Inbox.​

 

II. Die einzelnen Schritte im Detail

Hier nun die einzelnen Schritte im Detail.

 

Schritt 1: Stellen Sie sich vor, Sie seien der CEO Ihres Unternehmens

Der CEO (Chief Executive Officer) ist in größeren Wirtschaftsunternehmen der Mann oder die Frau an der Spitze.

Schon diese Vorstellung ist geeignet, ein Gefühl von Erleichterung und mehr Freiheit zu schaffen. Denn als CEO sind Sie die Person, die alles unter sich hat, während Solopreneure oft eher das Gefühl haben, dass ihnen alles über den Kopf wächst.

Als CEO schauen Sie von oben auf Ihr Unternehmen.

Schritt 2: Stellen Sie sich ein virtuelles Team von Beratern zusammen

Überlegen Sie, welche Themen für Ihr Business und die vor Ihnen liegenden Monate wichtig sind. Notieren Sie sich das.

Wer sind diejenigen, deren Rat Sie gerne folgen? Wessen Newsletter bringen Sie wirklich weiter? Wessen Webinare besuchen Sie mit Gewinn? Von wem möchten Sie gern mehr erfahren?

Schreiben Sie die betreffenden Namen hinter die Themen.

Es kann sein, dass Sie schon für alle Themen passende virtuelle Berater gefunden haben. Es kann auch sein, dass Sie Lücken entdecken, die Sie nun systematisch füllen können.

 

Schritt 3: Legen Sie sich für diese Berater einen extra Ordner in Ihrer Inbox an und reservieren sich Zeiten, um sich mit den Themen zu befassen.

In meinen Management-Zeiten habe ich erlebt, wie die besten CEOs ein Netzwerk von Beratern um sich versammelt hatten, um von deren Expertise, Weitblick und up-to-date-Sein zu profitieren.

Sie können es genauso machen.

Wenn Sie Ihr virtuelles Berater-Team strategisch auswählen und sich regelmäßig Zeit nehmen, sich davon auf dem Laufenden halten zu lassen, wird Sie das schon nach kurzer Zeit erheblich weiter bringen in Ihrem Business.

Newsletter sind ein Weg, Webinare oder auch Mitgliedschaften, wenn Ihre Berater so etwas anbieten (bei mir gibt es das demnächst:-)).

 

Schritt 4: Verbannen Sie den Rest aus Ihrer Inbox

Dieser Schritt ist unbedingt notwendig, damit das Ganze erfolgreich ist.

Sie können diesen Schritt auch getrost tun, da Sie ja wissen, welche Informationen prioritär für Sie sind.

Ich selbst habe diese Methode seit kurzem im Einsatz und hatte damit das erste Mal klare Kriterien, welche Newsletter ich definitiv nicht mehr wollte und welche ich zwar noch nicht abbestelle, aber in einem extra Ordner sammle, den ich nur einmal pro Woche kurz scanne.

Nicht nur ist meine Inbox damit viel übersichtlicher geworden. Sondern ich habe die Sicherheit, mich mit dem wirklich Wichtigen zu beschäftigen.

 

III. Meine Erfahrungen damit

Die Verbindung des praktischen Vorgehens mit dem strategische Element macht einen wichtigen Unterschied.

Früher hatte ich von Zeit zu Zeit radikal Newsletter gelöscht, einzig und allein aufgrund der Lesehäufigkeit in der Vergangenheit. Doch das ist kein strategisches Kriterium.

Die bewusste Auswahl meines virtuellen Berater-Teams hilft mir, meine eingehenden Informationen mit den strategischen Zielen für mein Business zu verbinden.

Folge: Ich fühle mich mehr als der CEO, der die Fäden in der Hand hält und aktiv steuert. Und ich habe die Strukturen geschaffen, damit das in der Praxis auch funktioniert.

 

IV. Die Ergebnisse

Ich bin gespannt, welche Ergebnisse Sie mit dieser Methode erzielen. Noch einmal kurz zusammengefasst die wesentlichen Ergebnisse, die nach meiner bisherigen Erfahrung damit möglich sind:

  • klarer Fokus auf Ihre strategisch wichtigen Themen
  • aktive Selektion der Informationen und Informationsquellen, die Sie dabei am besten unterstützen
  • Reduzierung der Informationsflut insgesamt und übersichtlichere Inbox
  • aktive Steuerung des Unternehmens statt „selbst und ständig“ nur mit dem Tagesgeschäft befasst zu sein
  • Hereinwachsen in die Rolle eines CEO für Ihr Business

 

V. Die nächsten Schritte und mögliche Unterstützung dabei

Wenn Sie Lust haben, das Ganze einmal auszuprobieren, tun Sie die oben genannten Schritte und beobachten Ihre Erfahrungen.

Damit Sie wirklich gute Ergebnisse erzielen, ist natürlich wichtig, dass Sie Ihre Ziele und Strategien glasklar definiert haben. Gern unterstütze ich Sie dabei wie auch bei der weiteren Umsetzung.

Nehmen Sie hier Kontakt mit mir auf, um die weiteren Schritte zu besprechen.

 

VI. Mein Motto: Strategie – Struktur- Simplicity

Davon wird es mehr in eigener Sache geben und davon werde ich mehr für meine Klienten bieten und natürlich auch an dieser Stelle.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich für Ihr virtuelles oder auch reales Berater-Team auswählen. Und natürlich freue ich mich über jeden Kommentar zu dieser Thematik.

Anmerkung: Dieser Beitrag erschien erstmals am 06.01.2017 und wurde am 08.02.2017 noch einmal überarbeitet.

Bildnachweis:

hahnsinn – Büro für Design & Webentwicklung 

 

 

Monika Birkner

Ich unterstütze Solopreneure, sich immer wieder neu zu erfinden, ein skalierbares Business zu schaffen und Exit-Strategien für ein verkaufsfähiges Business zu entwickeln. In diesem Blog schreibe ich über alle Themen, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, von Älterwerden als Solopreneur über Business-Strategien bei Positionierung, Marketing, Geschäftsmodell und Produktivität bis hin zu Zukunftsthemen für Solopreneure.

16 Kommentare
  1. Jutta Held sagte:

    Liebe Frau Birkner,

    DANKE für das Teilen, dieser praktikablen und zugleich Freude machenden Vorgehnsweise! Bisher hatte ich das innere Beraterteam genutzt um an Themen zu arbeiten, es in das Informations-Management einzubeziehen ist einfach genial!
    Mit diesem Bild im Kopf fühlt sich die Entscheidung, ob mir eine Information derzeit nützlich ist deutlich leichter an.

    Herzliche Grüße
    Jutta Held

    Antworten
  2. Annette Kunow sagte:

    Liebe Frau Birkner,

    Danke für diesen interessanten Artikel.

    Die Rolle des CEO gefällt mir besonders, weil ich im Moment auch in der Flut der Informationen versinke. Und immer schon dazu neige, alles selber machen zu wollen.

    Mit herzlichen Grüßen
    Annette Kunow

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Annette Kunow,

      danke schön für das Feedback. Sich mehr auf die Rolle als CEO auszurichten, ist ein großer Schritt. Er kann viel verändern, vor allem wenn man dazu neigt, alles selber machen zu wollen. Und die Informationsflut ist allgegenwärtig. Ich wünsche Ihnen gute neue Erfahrungen.

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  3. Birgit Schultz sagte:

    Liebe Monika,
    den CEO-Ansatz finde ich genial – das werde ich mir merken und mich bei den vielen kleinen To Dos und Entscheidungen, die in meinem Alltag anfallen, fragen: Was würde ich als CEO nun tun?

    Mit den Newslettern bin ich einen eigenen Weg gegangen – vielleicht, weil ich schon so unglaublich lange im Internet bin (21 Jahre!) und die Mailflut in den letzten 10 Jahren dramatisch angestiegen ist:

    Ich verwende einfach verschiedene E-Mail-Adressen für verschiedene Zwecke! So habe ich eine Googlemail-Adresse, die ich vornehmlich für die Newsletter-Abos verwende. Dann eine GMX-Adresse für private Newsletter-Abos (die eben noch „unwichtiger“ sind). Für mein Business habe ich – je nach Zielgruppe – ebenfalls verschiedene E-Mail-Adressen: Jeweils die info@marketing-zauber.de und die info@rat-und-tat-marketing.de, die ich auch im Impressum nenne und die natürlich auch ziemlich viel Spam erhalten. Für beide Domains habe ich aber noch „private“ (nicht öffentlich bekannte) Mailkonten, die nur meine Kunden kennen. Das alles ist fein nach Posteingängen in Thunderbird getrennt. Klappt wunderbar. Und wo es doch zu viel wird, da setze ich ebenfalls automatische Filter ein.

    Vielleicht ist das ja auch für andere eine wertvolle Anregung. :)

    Zauberhafte Grüße
    Birgit

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Birgit,

      danke für deinen Kommentar und deine wertvollen Anregungen. Die Nutzung unterschiedlicher Mail-Adressen ist mit Sicherheit ein guter Weg, um von vornherein die eingehenden Mails zu sortieren. Da hast du offenbar schon sehr frühzeitig wie der CEO deines Unternehmens gedacht und gehandelt:-).

      Viele Grüße
      Monika

      Antworten
  4. Eva Peters sagte:

    Liebe Frau Birkner,

    danke für die Anregung sich selber als CEO des eigenen Unternehmens zu sehen und auch zsich auch so zu verhalten. Wobei es schon eine Kunst ist, sich die richtigen Berater zusammen zu stellen. Vielleicht haben Sie dazu Anregungen in einem weiteren Blogartikel?

    Viele Grüße
    Eva Peters

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frau Peters,

      danke schön für Ihr Feedback. Sich die richtigen Berater zusammen zu stellen, ist in der Tat eine anspruchsvolle Sache.

      Für mich selbst habe ich mich gefragt, was für Themen es dauerhaft in meinem Business gibt und welche Projekte derzeit laufen bzw. demnächst anstehen.

      Im nächsten Schritt habe ich mich gefragt, wem ich in diesen Angelegenheiten am meisten vertraue, wer zu meinen Werten passt und mit wem ich auf einer hinreichend gemeinsamen Wellenlänge bin und wessen Informationen mir bisher am meisten geholfen haben.

      Bei manchen Themen habe ich festgestellt, dass ich Newsletter mehr aus zufälligen Gründen bezog oder noch gar keine zuverlässige Informationsquelle habe und mir diese noch beschaffen muss. Bei anderen Themen gab/gibt es sogar mehrere.

      Welche Themen das sind und welche Namen damit verbunden sind, ist sicherlich für jeden unterschiedlich. Für mich waren es zum Beispiel Themen wie

      Business Strategien für Solopreneure
      Marketingstrategien generell
      Marketingstrategien und -Wissen zu bestimmten Einzelthemen wie zum Beispiel Facebook, E-Mail-Marketing und mehr
      verkaufsfähiges Business

      Können Sie etwas damit anfangen?

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  5. Silke Brackert sagte:

    Liebe Frau Birkner,

    Das Jahr fängt ja gut an. Mit solchen Tipps landen Sie in jedem Fall in meinem virtuellen Beraterteam. Mir gefällt diese Idee einfach sehr.

    Auch wenn ich bereits das Gefühl des CEO hatte und ich Newsletter zu bestimmen Zeiten lese. Durch diese Kategorie bekommen einige Informationen ein anderes Gewicht. So kann ich denn auch diese Tätigkeit des Informationsgewinns besser strukturieren.

    Ich wünsche Ihnen ein erfolgreiches Jahr.

    Silke Brackert
    CEO von Beratung und Coaching http://www.silke-brackert.de

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frau Brackert,

      danke für das Feedback und dass Sie mich in Ihr virtuelles Berater-Team einreihen:-).

      Dass Sie sich als CEO sehen, ist ja offensichtlich:-). Es liest sich gut und fühlt sich hoffentlich auch gut an. Ja, die Strukturierung der Informationsgewinnung ist eine wichtige Aufgabe. Denn wir werden ja förmlich erschlagen mit allem Möglichen und es kann sonst passieren, dass wir zwar viele Informationen aufnehmen, aber nicht unbedingt die wirklich wichtigen.

      Herzliche Grüße von CEO zu CEO
      Monika Birkner

      Antworten
  6. Michaela Thiede sagte:

    Liebe Frau Birkner,

    danke für Ihren Artikel.
    Besonders gut hat mir die Vorstellung als CEO gefallen.

    Dann stellt man sehr schnell fest, dass da irgendwas schief läuft, wenn man alles alleine macht oder machen möchte.

    Herzliche Grüße & weiterhin viel Erfolg
    Michaela Thiede

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frau Thiede.

      danke für Ihren Kommentar. Ja, ganz genau. Die Vorstellung als CEO gibt einen neuen Blick auf das Ganze und man ist weniger in Gefahr, alles allein machen zu wollen, sich dabei zu verzetteln und zu überfordern.

      Auch für Sie weiterhin viel Erfolg!
      Monika Birkner

      Antworten
  7. Brigitte Hettenkofer sagte:

    Liebe Monika,
    eines meiner Ziele für 2017 ist fokussierter zu arbeiten und das bedeutet für mich vor allem, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Und ich reduziere auch gerade meine Informationsquellen, halte ich für total wichtig. Und ich trainiere ich regelrecht fokussierter zu arbeiten und wenn ich es hinbekomme, bin ich hochzufrieden. Ich habe für dieses Jahr ganz klare Prioritäten und ich bin schon sehr gespannt, wo ich in einem Jahr stehen werde.
    Danke für deine inspirierenden Tipps dazu.
    Liebe Grüße
    Brigitte

    Antworten

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