Vielseitige Solopreneure: Content Shock als Chance – Deine Content Strategie neu denken

I. Tust du dich schwer, regelmäßig hochwertigen Content zu publizieren?

Alle reden von Content-Strategie und Content-Marketing. Doch in der Praxis ist das gar nicht so einfach.

Und wird von Tag zu Tag schwieriger.

Denn die Content-Landschaft hast sich massiv verändert. Es gibt großflächige Veränderungen in Gesellschaft und Internet, die unumkehrbar sind.

Content-Shock (mehr dazu unten) ist ein wichtiges Stichwort in diesem Zusammenhang.

Was du durch diesen Beitrag gewinnst

Dieser Beitrag soll dir helfen, die nächste Stufe in deiner Content-Strategie sowie deiner gesamten Business-Strategie zu erreichen, indem du

  • neue Chancen erkennst, die sich in den Herausforderungen verbergen, und diese beherzt am Schopfe packst
  • deine Vielseitigkeit dabei ganz gezielt als Stärke ausspielst – auch wenn du sie bisher eher für ein Hindernis gehalten hast
  • dein gesamtes Business weiter entwickelst, indem du neue Einnahmequellen erschließt und dein Business zukunftsfähig machst.

…wenn du eine dieser Herausforderungen kennst

Dieser Beitrag lohnt sich für dich, wenn du eine der folgenden Herausforderungen kennst, unabhängig von deinen Content-Formaten:

  • Aufwand für hochwertigen Content: Wenn die regelmäßige Produktion von hochwertigem Content eine Herausforderung für dich darstellt. Denn immerhin fließen in einen Blogpost im Schnitt 3,5 Stunden Arbeit ein, zunehmend sogar mehr als 6 Stunden.
  • Themenfindung: Wenn du Gedanken kennst wie „Worüber soll ich denn schreiben? Es ist doch alles schon gesagt.“
  • Ergebnisse: Wenn du dich fragst, ob sich dieser ganze Aufwand wirklich lohnt. Zumal dann, wenn die durchschnittliche Lesedauer für einen Blogpost nur 37 Sekunden (!) beträgt
  • Noch keine Content-Strategie: Oder wenn du bisher noch gar keine Content-Strategie nutzt.

Die Herausforderungen im Content-Marketing bleiben herausfordernd, wenn du mit der bisherigen Brille darauf schaust. Neue Chancen werden sichtbar, wenn du die Brille wechselst.

II. Der Content Shock: immer mehr Informationen und begrenzte Aufnahmefähigkeit

Ein Grund für die wachsenden Herausforderungen im Content Marketing hat mit dem so genannten Content Shock zu tun.

Den Begriff „Content Shock“ hat Mark Schaefer schon 2014 geprägt.

Gemeint ist damit: Die Menge an Content nimmt unablässig zu. Doch die Aufnahmefähigkeit ist begrenzt.

Und seit 2014 hat sich dieses Phänomen weiter verstärkt.

1. Beispiel: Blogging

  • Es gibt mehr als 152 Millionen Blogs weltweit. Das sind umgerechnet für jeden Einwohner Deutschlands (Säuglinge mitgerechnet) ca. 2 Blogs.
  • Rund ein Drittel der Blogger sind noch recht frisch am Start, nämlich weniger als 1 Jahr. Also immer mehr Wettbewerb.
  • Alle 0,5 Sekunden erscheint ein neuer Blogpost. Das sind 120 Blogposts pro Minute. 7.200 Posts pro Stunde. 172.800 Posts am Tag.
  • Die durchschnittliche Länge eines Blogposts beträgt 1.151 Worte. Als ideal werden zum Teil 2.250 – 2.500 Worte betrachtet. Dadurch erklärt sich der wachsende Aufwand.

Quellen: 99firms.com

2. Beispiel: Sonstige Medien

  • Auf YouTube werden jede Minute 300 Stunden an Videomaterial hochgeladen.
  • Täglich werden 500 Millionen Tweets versendet. Das sind 6.000 Tweets jede Sekunde
  • Auf Instagram werden jeden Tag über 95 Millionen Fotos hochgeladen.

Quellen: Brandwatch

Wir werden schon jetzt von Informationen überflutet. Und jede Sekunde kommen unvorstellbar viele weitere Informationen ins Netz. Hingegen ist die Aufnahmefähigkeit für Content begrenzt. Damit wachsen die Herausforderungen für Content-Anbieter unablässig.

III. Was das für dich als Content-Anbieter bedeutet

Was der Content Shock für dich als Content-Anbieter bedeutet, hast du im Zweifel bereits erfahren.

Um Content zu schaffen, der aus der Masse herausragt, und diesen bekannt zu machen, ist erheblicher Aufwand erforderlich.

1. Als Solopreneur hast du irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht

Denn du hast ja noch anderes zu tun.

Und allein vom kostenfreien Content kannst du deine Miete nicht bezahlen – auch wenn Content Marketing prinzipiell eine sehr wichtige Strategie ist.

Was tun?

2. Mehr des Gleichen hilft dir nicht weiter

An dieser Stelle will und kann ich nicht auf alle möglichen Lösungen im Detail eingehen.

Sondern ich will es von einer grundsätzlichen Warte angehen:

Nämlich von dem Grundsatz aus, dass du keine anderen Ergebnisse erwarten kannst, wenn du immer das Gleiche tust.

Anders ausgedrückt: Ganz egal, wie deine Strategie jetzt aussieht – wenn du lediglich „mehr des Gleichen“ praktizierst, obwohl du mit den Ergebnissen bzw. dem Verhältnis von Aufwand und Ergebnissen nicht zufrieden bist, ist es illusorisch, auf eine Verbesserung der Situation zu hoffen.

Wenn du weiterhin „mehr des Gleichen“ tust, kannst du keine anderen Ergebnisse erwarten als bisher, Das gilt auch für deine Content-Strategie.

IV. Die Chancen des Content Shocks: Lösungen schaffen für die Content-Nutzer

Während der Content Shock auf der einen Seite jede Menge Herausforderungen bietet – von Sekunde zu Sekunde mehr -, kann er auf der anderen Seite gerade deine Chance dasrstellen.

Speziell dann, wenn du zu den vielseitigen Solopreneuren gehörst.

Dann nämlich, wenn du dir eine andere Brille aufsetzt.

Damit meine ich: die Situation nicht in erster Linie aus der Sicht dessen zu betrachten, der immer mehr Content in die Welt setzt, also aus der Sicht des Content-Anbieters.

Sondern aus der Situation dessen, der sich in diesem Meer an Informationen zurecht finden will bzw. muss: dem Content-Nutzer.

Bisherige Sichtweise:
Content-Anbieter

Neue Sichtweise:
Content-Nutzer

Die Sichtweise auf die Situation des Nutzers kann dein Business im positiven Sinne umkrempeln.

Und ganz speziell dann, wenn du zu den vielseitigen Solopreneuren gehörst.

Denn diese neue Situation erlaubt dir,deine Stärken aus der Vielfalt voll und ganz auszuspielen. Mehr dazu sogleich.

V. Ein Blick auf die Herausforderungen der Content Nutzer

Neue und spannende Perspektiven ergeben sich, wenn du nicht so sehr aus der Sicht eines Content-Anbieters auf die Situation schaust, sondern aus der Sicht eines Content-Nutzers.

Diese Sichtweise sollte dir leicht fallen.

Denn wir alle sind ja täglich auch Content-Nutzer.

Du brauchst dir also nur deine eigenen Erfahrungen zu vergegenwärtigen.

1. Herausforderungen, relevante und zutreffende Informationen zu finden

Ganz egal, wonach du suchst. Die Flut an Informationen macht es immer schwieriger, die passenden Informationen zu finden. Gründe dafür sind u.a.

  • die Menge der Informationen: Je nach Suchbegriff werden Tausende oder sogar Millionen an Treffern angezeigt
  • redundante Informationen: Oftmals findest du auf unterschiedlichen Seiten mehr oder weniger die gleichen Inhalte wie anderswo. Doch das alles zu sichten, kostet Zeit.
  • veraltete Informationen: Je nach Thema können Informationen sehr schnell veralten. Doch du siehst es ihnen nicht an. Sie tragen kein Etikett mit Verfalldatum.
  • falsche Informationen: Dabei kann es sich um Missverständnisse handeln. Um Halbwissen, was oft gefährlicher ist als Nicht-Wissen. Oder auch um bewusste Falschinformationen.
  • du weißt nicht, was du nicht weißt: Wenn du nicht auf einem bestimmten Gebiet Experte bist, weißt du nicht, was du nicht weißt. Dir fehlt schlicht und einfach der Gesamtüberblick.

2. Notwendigkeit des lebenslangen Lernens

Diesen Herausforderungen, relevante Informationen zu finden, steht die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens gegenüber. Ich denke, dass wir als Solopreneure das aus eigener Erfahrung kennen. Ein paar Beispiele:

  • Neues Wissen: Zum Beispiel über neue Marketingstrategien. Oder auch ganz fremde Themen wie DSGVO, Internetrecht, SEO und dgl.
  • Neue Skills: Zum Beispiel Umgang mit technischen Tools. Auswahl und Führung virtueller Assistenten oder sogar eines fest angestellten Teams. Nutzung von Online-Medien, E-Mail-Marketing, Verkaufs-Funnels und mehr.
  • Neue Weisen des Selbstmanagements: Umgang mit den eigenen Emotionen. Strukturierung der Arbeitszeit und von Projekten. Innere Stärke auch in turbulenten Zeiten.

Der Content Shock bedeutet nicht nur eine Herausforderung für den Content-Anbieter. Sondern auch für den Content-Nutzer, der darauf angewiesen ist, auf effiziente Weise die relevanten Informationen zu finden, die ihm helfen in der aktuellen Situation und ganz generell dabei, sein Wissen uptodate zu halten und zu erweitern.

VI. Neue Chancen für dich: Überblick

Und nun kommen wir dazu, die verschiedenen Einzelaspekte miteinander zu verknüpfen und zu schauen, weshalb du als vielseitiger Solopreneur geradezu prädestiniert bist für die Chancen, die sich aus dem Content Shock ergeben.

Zunächst einmal in Kurzform ein Überblick über das Ganze und dann mehr im Detail.

Natürlich ist hier noch viel Neuland zu erkunden.

Doch es gibt zunehmende Signale am Markt, dass das eine vielversprechende Zukunfts-Strategie sein kann, und ganz speziell für vielseitige Solopreneure.

Wenn das reizvoll klingt, dann findest du im Folgenden eine Reihe weiterführender Erläuterungen und Ressourcen.

VII. Das neue Wertversprechen

Unternehmertum heißt, Lösungen zu bieten für die Herausforderungen der Klientel.

Wie oben erwähnt, besteht die zunehmende Herausforderung aller Content-Nutzer darin, relevante, zutreffende und vollständige Informationen zu finden, und das in möglichst effizienter Weise.

Und das betrifft nicht nur eine Informationssuche im Einzelfall.

Sondern die Notwendigkeit zum lebenslangen Lernen macht das zu einer Daueraufgabe auf allen möglichen Gebieten.

Genau hier setzt das neue Wertversprechen an: Nämlich die Content-Nutzer in mehrfacher Weise zu unterstützen

  • Informationen finden: dass ihnen wichtige Informationen überhaupt bekannt werden
  • Information verstehen: dass sie sie leicht verstehen können
  • Informationen verarbeiten: dass sie sie gut verarbeiten können und die größeren Zusammenhänge erkennen.

VIII. Content Curation als Schlüssel

Content Curation, also das Kuratieren von Content, ist ein Prozess, um Inhalte zu sammeln, aufzubereiten, sie mit Mehrwert zu versehen und der Zielgruppe zur Verfügung zu stellen.

Ähnlich wie es ein Museums-Kurator mit Kunstwerken macht.

1. Content Curation bisher

Im bisherigen Content Marketing nimmt es je nach Anbieter eine unterschiedliche Rolle ein: vom spontanen Teilen einzelner Beiträge bis zu regelmäßigen Zusammenstellungen unter bestimmten Gesichtspunkten.

Doch oft geschieht es als Unterstützung und Anreicherung des eigenen Content Marketings mit dem zusätzlichen Ziel,den Kunden zusätzlichen Wert zu bieten und die eigene Expertise zu unterstreichen.

2. Content Curation in Zukunft

Beim Kuratieren der Zukunft ist der Fokus genau umgekehrt: Nämlich auf dem Content-Nutzer.

Es geht nicht darum, ihm speziell deinen Content schmackhaft zu machen, sondern ihm das zu geben – egal, aus welchen Quellen -, was er für sein Informationsbedürfnis braucht.

Schon heute gibt es solche Beispiele, auch in bezahlter Form, zum Beispiel

  • Trend-Reports
  • Anleger-Informationen
  • News-Dienste verschiedener Art.

3. Dein eigener Standpunkt ist gefragt

Bei alledem geht es nicht darum, wie ein neutraler Berichterstatter vorzugehen.

Sondern genau umgekehrt: Dein Standpunkt ist gefragt.

Beispiel:

Dave Pell ist Herausgeber von Next Draft.

Aus 75 News-Seiten sucht er täglich die 10 faszinierendsten Geschichten heraus.

Es sind die Geschichten, die er selbst am faszinierendsten findet. Das macht er sehr klar in diesem Podcast-Interview mit Brian Clark.

IX. Neue Chancen für deine Vielseitigkeit

Wenn du zu den vielseitigen Solopreneuren gehörst, kann das ganz besonders spannend für dich sein:

1. Weshalb deine Vielfalt dich prädestiniert

  • Lust auf Neues: Du liebst es, dich mit Neuem zu befassen.
  • Leichter Zugang zu Neuem: Es fällt dir nicht schwer, dich in neue Informationen einzuarbeiten.
  • Blick über den Tellerrand: Deine Vielseitigkeit ermöglicht dir, Zusammenhänge zu anderen Themen und Fachgebieten herzustellen und einzigartige Perspektiven zu vermitteln.

2. Wie es aussehen kann

Ich unterscheide drei Varianten von Content Curation:

a) Variante 1: Zusammenstellung von Links

Bei dieser Variante suchst du regelmäßig interessante Links für deine Zielgruppe und stellst diese unkommentiert zur Verfügung.

  • Vorteil für dich: Relativ wenig Aufwand. Besonders dann, wenn du die Links quasi „nebenher“ sammeln kannst. Denn als vielseitiger Solopreneur nimmst du im Zweifel ja ohnehin eine Menge an Informationen zu dir.
  • Vorteil für die Nutzer: So eine Sammlung ist schnell gelesen und abgearbeitet.

„Das Feedback der Leser zeigt mir, dass diese die kuratierten Links zu schätzen wissen. Und der Aufwand hält sich für mich in Grenzen: Ich twittere sowieso regelmäßig spannende Links und Ende des Monats trage ich die interessantesten zusammen und versende diese an meine Newsletter-Abonnenten – manchmal noch mit einem Tipp oder Hinweis versehen. Und bleibe so regelmäßig mit meinen Lesern in Kontakt.“

Martin Hahn vom Webdesign Journal

b) Variante 2: Zusammenstellung von Links nebst Kommentierung

Bei dieser Variante ergänzt du die Links noch um eine Einführung bzw. Kommentare.

  • Vorteil für dich: Du kannst noch mehr deinen eigenen Standpunkt klar machen und begründen, weshalb du den entsprechenden Link für wertvoll hältst.
  • Vorteil für die Nutzer: Entscheidungshilfe, ob er etwas lesen will oder nicht.

c) Variante 3: Ein originärer Beitrag, in dem Fremdlinks verarbeitet sind

Bei dieser Variante sind die fremden Inhalte quasi Rohmaterialien, die zu deinem eigenen Artikel, Podcast etc. einen wesentlichen Beitrag leisten. Doch deine eigene schöpferische Leistung bietet einen entscheidenden Mehrwert.

  • Vorteil für dich: Du kannst eigenständigen und neuartigen Wert bieten und dabei fremde Inhalte verarbeiten.
  • Vorteil für die Nutzer: Neue Perspektiven
  • Beispiel: dieser Artikel.

3. Sei dir klar über deine Zielgruppe

Ganz egal, für welche Variante du dich entscheidest: Sei dir klar über deine Zielgruppe.

Denn diese Art von Content Curation hat im Fokus, Herausforderungen deiner Zielgruppe zu lösen bzw. ihr bei der Erreichung ihrer Ziele zu helfen.

Wenn du dir nicht klar bist, wer deine Kunden sind und was du für sie bewirken willst, lohnt sich vorab mein Programm Positionierung & Transformation.

Monika Birkner Positionierung und Transformation 400 x 250

X. Trusted Advisor für deine Klientel

Eine der Konsequenzen des Content Shocks ist, dass deine Leser / Podcasthörer / Videozuchauer zahlreiche Optionen haben, sich zu informieren.

Dein Content ist nur eine einzige davon.

Und nicht jeder deiner Beiträge mag gleichermaßen interessant sein für alle.

Wenn du dich als Trusted Advisor positionierst, schaffst du auch ein persönliches Band neben all dem Wert, den du auf inhaltlicher Ebene bietest.

Der Begriff „Trusted Advisor“ wurde m.W. von David Maisters geprägt. In diesem Dokument von 2003 kannst du nachlesen, was er als Charakteristika von „Trusted Advisors“ betrachtet ((S. 26/27).

Zu den wesentlichen Merkmalen gehören:

  • Kundeninteressse: Er will nicht seine eigene Meinung durchsetzen, sondern das Bestmögliche für den Kunden.
  • Augenhöhe: Die Beziehung findet auf Augenhöhe statt.
  • Vertrauen: Daraus entsteht mehr und mehr Vertrauen, was die Beziehung letztlich weiter festigt.

Ein „Trusted Advisor“ genießt Vertrauen, weil er nicht seine eigenen Interessen in den Vordergrund stellt. Sondern die Interessen seiner Klientel.

XI. Vielfältige Einkommensmöglichkeiten

Je besser du deine Leserschaft / Zuhörerschaft / Zuschauerschaft kennen lernst, desto mehr Möglichkeiten können sich ergeben, ihnen weitergehende Leistungen bezahlter Art anzubieten, um sie bei bei ihrer weiteren Entwicklung noch besser zu unterstützen.

1. Generelle Möglichkeiten

Die Möglichkeiten können verschiedener Art sein, zum Beispiel

  • Bezahlte Newsletter ergänzend zu den kostenlosen Angeboten: Laut einer Studie des World Economic Forum steigt die Bereitschaft, Informationsangebote zu bezahlen.
  • Eigene Angebote: Online-Kurse, Membership und dergleichen.
  • Affiliate-Angebote: Auch das ist letztlich eine Form von Content Curation und kann sehr im Interesse der Klientel sein.

2. Beispiele

  • Robin Good, selbst ein Content Curator ersten Ranges, hat 20 verschiedene Business-Modelle ausfindig gemacht, die mit Hilfe von Content Curation möglich werden. Er hat dazu etliche reale Beispiele analysiert.

XII. Weitere Inspiration: Der Kurs von Brian Clark

Meine eigene Inspiration, mich mit dieser Thematik eingehender zu befassen, wurde getriggert durch den Audiokurs Next Level 7 von Brian Clark (Affiliate-Link).

Ich kenne Brian Clark seit rund 14 Jahren als erfolgreichen Serial Entrepreneur und jemanden, der frühzeitig neue Entwicklungen erkennt und aufgreift.

In seinem Audiokurs verbindet er seine eigenen Erfahrungen in der erfolgreichen Entwicklung von 7-stelligen Unternehmen mit neuen Entwicklungen am Markt und auch den Chancen von Content Curation.

Es lohnt sich sehr:-).

Abgesehen davon ist es auch ein Genuss, ihm zuzuhören:-).

Die Lessons sind zusätzlich transkribiert, so dass du auch als Leser auf deine Kosten kommst.

XIII. Newsletter

Vielleicht fragst du dich, wie ich selbst mit diesen Entwicklungen umgehe.

Nun. ich mache mir natürlich auch meine Gedanken:-)

Mehr noch: Es gibt konkrete Überlegungen. Doch sie sind noch nicht spruchreif:-)

Wenn du daran interessiert bist oder ganz generell mehr von meinen Beiträgen lesen willst, dann abonniere am besten meinen kostenlosen Business Transformation Letter für vielseitige Solopreneure.

Monika Birkner Business Transformation Letter 400 x 250

Veröffentlicht am 11.09.2020, Update 12.09.2020

Bildnachweis:

Logos und Beitragsbild: Hahnsinn Büro für Webdesign & Brainding

Infografik: Monika Birkner

Logo zum Kurs von Brian Clark: Unemployable (Affiliate Link)

8 Kommentare zu „Vielseitige Solopreneure: Content Shock als Chance – Deine Content Strategie neu denken“

  1. Lieber Robert Heeß.

    herzlichen Dank für dieses Feedback.

    Der Mehrwert des Kuratierens wird oft übersehen. Doch es gab ihn bisher schon.

    Und er wird in Zukunft noch steigen.

    Wenn es dann darum geht, das Geschäftsmodell entsprechend zu verändern, kann ich wärmsstens den erwähnten Audiokurs von Brian Clark empfehlen.

    Viel Freude und gutes Gelingen
    Monika Birkner

  2. Liebe Monika Birkner,
    wow, dieser Blogartikel hat mir formuliert, was ich noch nicht in der Lage war zu formulieren.
    Und mir die Scheu genommen, meiner Klientel „einfach“ Links anzubieten – den Mehrwert des Kuratierens hatte ich glatt übersehen. Tsss…
    Herzlichen Dank!

  3. Liebe Soheila,

    vielen Dank für deinen Kommmentar.

    Auf die Themen der Zielgruppe zu achten, ist auf jeden Fall eine gute Voraussetzung.

    Mehr die Vielseitigkeit zu nutzen, als in Konkurrenz-Modus zu denken, gefällt mir sehr:-)

    Viele Grüße
    Monika

  4. Sehr spannend, schön, in vielen Punkten fühle mich angesprochen.
    Liebe Monika, vielen Dank für deine Inspirationen / neuen Ideen!
    Ich hab keine richtige Content-Strategie, achte nur gut auf Themen meiner Zielgruppe – wie du so schön darauf hingewiesen hast.
    Ja, ich tue mich schwer, regelmäßig hochwertigen Content zu publizieren. Ein bisschen Perfektionismus gehört auch dazu. Insbesondere als nicht gebürtige Deutsche paase extrem auf, gramatisch richtig zu schreiben und keinen Tippfehler – wie es mir nur möglich ist :-)
    In manchen meiner Blogbeiträge finde ich selber ab und an Tippfehler :-(
    Doch, mehr-perspektivisch daran gehen.

    Herzliche Grüße
    Soheila
    Zauberwort: mehr Vielseitigkeiten zu nutzen als zu in Konkurrenz-Modus zu denken.

  5. Herzlichen Dank für dieses Feedback!

    Die Fragmentierung von Informationen im Internet ist in der Tat ein echtes Problem. Ich vergleiche es gern mit einem Haufen von Puzzlesteinen. Daraus ein zusammenhängendes Bild zu schaffen, kann ehr aufwändig sein, wenn man keine Vorstellung hat, wie das Gesamtbild aussehen soll.

    Wenn der Beitrag Ihnen ein paar Ideen gegeben hat in Richtung Content Curation Dienstleistung, freue ich mich sehr.

    Gutes Gelingen bei der Umsetzung!

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

  6. Liebe Frau Birkner,
    Herzlichen Dank für diesen spannenden Artikel! Ich freue mich, dass Sie ein Thema aufgegriffen haben, dass mir selbst auch in den letzten Wochen immer wieder aufgefallen ist. Ich nehme ebenfalls wahr, dass es einen Überfluss an Informationen gibt, aber oftmals Schwierigkeiten der Menschen, die wirklich relevanten Informationen herauszufiltern. Was noch dazu kommt, ist, dass die Informationen im Internet oft fragmentiert sind – ein Blogpost da, ein kurzes Video dort. Alles schnell zu googeln. Gerade bei komplexen Themen wie z.B. „Wie starte ich mein Online Business?“ weiß man dann mit diesen einzelnen Info-Häppchen aber noch lange nicht, wo anfangen und wie umsetzen.

    Dank ihrem Artikel habe ich ein paar konkrete Ideen bekommen, wie eine Dienstleistung in Richtung „Content Curation“ aussehen können. Vielen Dank dafür!

  7. Herzlichen Dank, liebe Frau Dr. Klug.

    Wenn ein Blog nach ein paar Beiträgen wieder einschläft, ist das jammerschade. Und die Gründe, die Sie nennen, habe ich auch schon oft gehört.

    Und Die Situation der Content-Überflutung wird nicht besser, wie sich aus den zitierten Zahlen ableiten lässt.

    Die Zielgruppe a) entschieden zu haben und b) gut zu kennen, ist in der Tat wichtige Voraussetzung. Wie ja auch beim Buch:-).

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

  8. Schön, ich freue mich über einen Beitrag, der auch mal Kritisches zum Content-Marketing bringt. Ich stimme Ihnen zu in Sachen „Informationsüberflutung, Content-Schock“. Auch darin, dass der Aufwand für die Erstellung eines regelmäßigen Blogs nicht zu unterschätzen ist!! Ich kenne viele Selbständige, deren Blog nach 4-5 Posts eingeschlafen ist – „keine Zeit, zu viel zu tun, keine Ahnung, was ich schon wieder posten soll, texten kann ich ohnehin nicht gut …“
    Ein Blog als essenzieller Bestandteil des Content Marketings muss professionell aufgezogen werden, am besten mit einem Redaktionsfahrplan und einem Fokus auf etwa 5-7 Themenkomplexe innerhalb eines Hauptthemas, die regelmäßig bedient werden. Der Aufwand ist ähnlich wie der, den ein professioneller Zeitschriftenredakteur hat. Das können die wenigsten leisten. Oft ist es für Selbständige unabdingbar, einen Textprofi mit dem Anfertigen der Blogposts zu betrauen.
    Ganz besonders stimme ich Ihnen darin zu, dass bei vielen Blogs die Zielgruppe unklar ist und dies ein großes Manko ist. Man kann immer nur für eine Zielgruppe schreiben (wie jeder EKSler weiß…) – alles andere ist Verzettelung. Es gibt schon viel zu viel „Metoo-Angebote“ im Bereich von Blogs wie auch im Online-Marketing.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top