[UPDATE:  Stand12.07.2018] Dieser Artikel enthält seriöse Ressourcen zur DSGVO für kleine Unternehmen, Solopreneure, Selbstständige, Website-Betreiber, Blogger.  Er war ursprünglich gedacht als Informationsquelle für den Endspurt zur DSGVO. Doch das Thema wird uns alle weiter beschäftigen. Daher werde ich den Beitrag weiterhin updaten und dabei das entfernen, was nicht mehr relevant ist. Updates sind gekennzeichnet mit [UPDATE und jeweiligem Datum].

Der Artikel ersetzt keine Rechtsberatung. Ich habe mein Bestes getan, um aus dem Wust der Informationen diejenigen herauszupicken, von denen ich mir das meiste für Sie verspreche, wenn Sie ein kleines Unternehmen oder typisches Solopreneur-Business betreiben. Prüfen Sie dennoch eigenständig, was davon für Sie passt und ob und wie Sie die Informationen nutzen.

I.  Informationen zu Abmahnungen [UPDATE 08.06.2018]

II. Datenschutz und Facebook [UPDATE 15.06.2018]

Der Europäische Gerichtshof (EUGH) hat am 05.06.2018 entschieden, dass Betreiber von Facebook-Seiten gemeinsam mit Facebook für die Verarbeitung personenbezogener Daten der Besucher ihrer  Seiten verantwortlich sind.

III.  DSGVO: Rechtsgrundlagen und Checklisten  sowie Last-Minute-Hilfen [UPDATE 31.05.2018]

  1. Den Gesetzestext der DSGVO nebst den Erwägungsgründen zu kennen, ist durchaus nützlich.
  2. Seit dem 25.05.2018 gibt es den Europäischen Datenschutzausschuss. Daniela Windelband erläutert in den Datenschutz-Notizen, was es mit diesem Gremium auf sich hat und weshalb es sich empfiehlt, den Stellungnahmen Aufmerksamkeit zu schenken.
  3. Vielleicht finden Sie auch bei der Stiftung Datenschutz Informationen, die für Sie interessant sein können.
  4. Es gibt eine Reihe von Checklisten zur Umsetzung der DSGVO.  Damit können Sie überprüfen, wie weit Sie sind mit Ihrer DSGVO-Umsetzung und was noch zu tun ist.

Falls Sie nich nicht ganz fertig sind mit Ihren DSGVO-Aktivitäten, finden Sie hier von Rechtsanwalt Stephan Hansen-Oest wertvolle Last-Minute-Hinweise.

Sollten Sie zu den Nachzüglern gehören, empfehle ich Ihnen die Erste Hilfe zur Datenschutz-Grundverordnung für Unternehmen und Vereine: Das Sofortmaßnahmen-Paket: eine Broschüre des Bayerischen Landesamtes für Datenschutzaufsicht, 63 Seiten, sehr verständlich geschrieben, praxisnah und spricht gezielt kleine Unternehmen an.

IV. DSGVO für Blogger und Website-Betreiber: kritische Plugins [UPDATE 31.05.2018]

Dieser Beitrag von Rechtsanwalt Thomas Stadler fasst die Rechtslage für Blogger gut verständlich zusammen [UPDATE v. 31.05.2018]

Wenn Sie als Blogger WordPress einsetzen, erst einmal eine gute Nachricht: WordPress hat sich auf die DSGVO eingestellt. Jonas Tietgen beschreibt hier, was  WordPress 4.9.6.   kann und worauf  zu achten ist. 

Außerdem hat er einen umfassenden Überblick erstellt, wie weit WP-Plugins mit der DSGVO konform sind. Mehr als 80 Plugins sind dort analysiert.

Ebenfalls sehr nützlich: Die Plugin-Analyse von Finn Hillebrandt.

V. DSGVO und Online-Marketing: Sind Freebies/Lead-Magneten tot? Und wie verhält es sich mit der Einwilligung? [UPDATE 11.06.2018]

Viele Solopreneure, die Online-Marketing betreiben, sind sehr verunsichert, was in Zukunft noch möglich ist und was nicht. Das gilt insbesondere für den Einsatz von Freebies (auch Lead Magneten oder Lead Magnets genannt). 

Niemand kann diese Fragen heute zuverlässig beantworten. Es wird ein Weilchen dauern, bis erste Gerichtsentscheidungen vorliegen.

Doch es gibt immer gewisse Gestaltungsmöglichkeiten.

VI. Anforderungen an Einwilligungen sowie Interessenabwägung

Ein weiteres wichtiges Thema in Zusammenhang mit der DSGVO sind Einwilligungen. Um wirksam zu sein, müssen verschiedene Voraussetzungen erfüllt sein. Unter anderem muss ganz genau klar sein, was alles von der Einwilligung umfasst ist.

Das bedeutet, sich für die Zukunft genau zu überlegen, wie man seine Einwilligungen formuliert und auch nachweist.

Darüber hinaus stellt sich die Frage: Was ist mit früheren Einwilligungen? Gelten diese fort? Muss man/sollte man eine neue Einwilligung einholen?

Rechtsanwalt Dr. Martin Schirmbacher nimmt dazu juristisch fundiert und gleichzeitig sehr praxisbezogen Stellung. Danke an Die Heldenhelfer für den Hinweis [UPDATE 30.04.2018

Ebenfalls interessant dazu:  Podcast/Blogpost mit Rechtsanwalt Stephan Hansen-Oest. Und hier ein weiterer.

VII. Kundendaten ganz allgemein

VIII.  Speziell: Tracking

Modernes Online-Marketing ist ohne ein gewisses Maß an Tracking kaum denkbar, wobei im Einzelnen dabei die Spannbreite recht groß sein kann.

Was in Zukunft noch erlaubt ist und nicht und auf welcher Rechtsgrundlage, ist ohnehin unklar. Durch ein Papier der Datenschutzkonferenz vom 26.04.2018 wurde es noch unklarer.

Mehrere renommierte Anwälte bringen gewichtige Argumente gegen die Auffassung der Datenschutzkonferenz auf den Tisch:

IX. Kontaktformular: Checkbox nötig?

Braucht das Kontaktformular eine Checkbox? Rechtsanwalt Stephan Hansen-Oest begründet, warum das nicht der Fall ist.[UPDATE 02.05.2018]

X. Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten

Dies ist ein Verzeichnis, das Sie führen müssen und auf Verlangen der Datenschutzbehörde vorlegen müssen. Was dort hineingehört, ist in Art. 30 DSGVO geregelt und hier nachzulesen.

Einfacher noch geht es, sich eine bestehende Vorlage als Muster zu nehmen und daraus sein eigenes Verzeichnis zu gestalten. Derartige Vorlagen gibt es vielfach, zum Beispiel:

XI. Auftragsverarbeitungsverträge

Falls Sie einen Dienstleister für die Verarbeitung von Daten einsetzen, brauchen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag.

Wenn Sie selbst Daten für Ihre Kunden verarbeiten, brauchen Sie ebenfalls einen Vertrag.

In beiden Fällen können Sie sich die Arbeit vereinfachen, indem Sie auf bestehende Muster und Vorlagen zurückgreifen.

Wenn soweit alles geklärt ist, ist die weitere Herausforderung dann allerdings, dass viele Auftragsverarbeiter ihre Verträge noch nicht fertig haben und zum Teil auch nur sehr vage Auskünfte zum Stand der Dinge geben.

Hier ist also klassisches Projektmanagement gefragt: Die offenen Punkte im Blick behalten und weiter nachfassen, bis alles erledigt ist.

XII. Drittländer

Wenn Ihre Daten an Stellen außerhalb der EU verarbeitet werden, sind noch weitere Hürden zu überwinden.

XIII. Datenschutzerklärung

Ganz wichtig ist, bis zum 25.05.2018 die Datenschutzerklärung auf der Website auf dem neuesten Stand zu haben. Denn ob das der Fall ist, kann jeder halbwegs Kundige in 10 Sekunden feststellen.

Darüber hinaus gehört es zu einem professionellen Auftritt einfach dazu, die Datenschutzerklärung in Ordnung zu haben.

Wie kommen Sie nun zu einer rechtssicheren Datenschutzerklärung?

Die beste Lösung ist natürlich, anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Doch dürfte das derzeit meist längere Wartefristen erfordern, wenn Sie einen Datenschutz-Spezialisten suchen.

Daher und oft auch aus Kostengründen nutzen viele Solopreneure einen Datenschutzgenerator.

Wichtig dabei ist auf jeden Fall, dass Sie die Ergebnisse, die der Generator auswirft, genau mit Ihrer Situation vergleichen und ggf. die Datenschutzerklärung dann anpassen.

Achten Sie dabei auf die Bedingungen, die mit dem Datenschutzgenerator verknüpft sind. Oft wird verlangt, dass die Quelle zitiert und verlinkt wird und dass auf eigenständige Änderungen hingewiesen wird.

Hier sind ein paar häufig genutzte Quellen für Datenschutzgeneratoren. Am besten vergleichen Sie sie untereinander, welcher am besten zu Ihrer Situation passt.

XIV. Weitergehende Verpflichtungen

Neben all den o.g. Punkten gibt es noch weitergehende Verpflichtungen zu erfüllen, um zum Beispiel die Sicherheit der Datenverarbeitung zu gewährleisten, Betroffenenrechte zu erfüllen wie zum Beispiel das Recht auf Auskunft und das Recht auf Löschung und auch vorbereitet zu sein für eine mögliche Panne und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen.

Konkrete Informationen dazu finden Sie in den Links oben unter II. 1. (Erster Überblick) und III. 1. (Zwischenbilanz).

Auch wenn die Online-Aktivitäten eine große Rolle spielen, kann es noch viele andere mögliche Baustellen geben.

Eine davon kann die E-Mail-Verschlüsselung sein. Hier gibt es interessante Informationen dazu von der Initiative Mittelstand verschlüsselt. [UPDATE 11.04.2018]

XV. Wie einzelne Solopreneure und Blogger die DSGVO umgesetzt habe: Konkrete Beispiele

Oft lernt man am besten durch konkrete Beispiele.

Daher hier ein paar Hinweise auf die Art und Weise, wie einige Solopreneure und Blogger die DSGVO umgesetzt haben. Beachten Sie auch dabei, dass jede Situation unterschiedlich ist und Sie den Weg finden müssen,d er zu Ihnen passt.

So, ich hoffe, dass die Informationen und Beispiele dienlich sind, wenn Sie mit Ihrem DSGVO-Projekt noch mittendrin sind oder sogar noch ganz am Anfang.

Doch auch wenn Sie „fertig“ sind, sind Sie noch nicht wirklich „fertig“.

XVI.  Abschluss-Check

Falls Sie es noch nicht getan haben, ist es sinnvoll, noch einmal einen abschließenden Check durchzuführen.

Die Checklisten und Fragebögen unter II. (Zwischenbilanz) sind dafür gut geeignet.

Und auch dieser Artikel zum DSGVO-Albtraum von Roman Abashin. Er malt aus, was passieren könnte, wenn ein rechts- und technikkundiger Kunde an seine Daten will. Der Artikel kann einem ein paar Schweißperlen auf die Stirn treiben. Doch er kann auch genutzt werden als Checkliste, sich auf ein derartiges Szenario vorzubereiten. Ich habe ihn entdeckt im Blog von Sichtbar-im-Netz.de, wo auch noch ein paar andere Quellen aufgeführt sind.

XVII. DSGVO als laufende Aufgabe: Sie brauchen ein System

Darüber hinaus ist die DSGVO von nun an eine laufende Aufgabe. Denken Sie beispielsweise an folgende Situationen:

  • Sie nutzen ein weiteres Plugin.
  • Sie ändern Ihren E-Mail-Provider.
  • Sie erheben zusätzliche Informationen von Kunden.
  • Es gibt erste Rechtsprechung zum Online-Marketing oder zu anderen Vorschriften der DSGVO.
  • Und dann gibt es natürlich die fortlaufenden Aufgaben wie etwa zum Löschen nicht mehr benötigter Daten.

Es ist also sinnvoll, sich ein System zu schaffen, um bei all diesen Aktivitäten daran zu denken, welchen Bezug sie zur DSGVO haben können, und dann dementsprechende Folgeschritte durchzuführen wie zum Beispiel die Anpassung des Verzeichnisses über Verarbeitungstätigkeiten und der Datenschutzerklärung, Anpassung Ihrer Marketingaktvitäten, administrativen Abläufe.

Bettina Ramm erwähnt ein internes Qualitätsmanagementsystem. Ich denke, das sollte jeder Solopreneur haben.

Am Anfang können es einfache Checklisten sein, zum Beispiel eine Checkliste, auf welche Kriterien bei Plugins zu achten ist bzw. welche Schritte bei der Installation eines neuen Plugins zu beachten sind.

XVIII. Neue Anforderungen im Datenschutz: ePrivacy-Verordnung [UPDATE 12.07.2018]

Für 2019 wird das Inkrafttreten der ePrivacy-Verordnung erwartet. Es geht dabei um den Schutz der elektronischen Kommunikation und aller Voraussicht nach wird es weitere Auswirkungen auf das Online-Marketing geben.

XIX.  DSGVO als Chance

In diesem Artikel hatte ich beschrieben, weshalb ich die DSGVO als Chance sehe.

Nach den bisherigen Erfahrungen stehe ich nach wie vor dazu. Und gehe sogar noch ein Stück weiter.

  • Ich denke, es ist gut, wenn der Datenschutz mehr ins Blickfeld rückt. Schließlich sind wir alle auch Verbraucher und wünschen uns einen Schutz der Privatsphäre – nach den Enthüllungen der letzten Zeit womöglich mehr denn je.
  • Auch für uns als Solopreneure ist es gut, professionell mit dem Thema umzugehen und vor allem mit den Daten unserer Kunden.
  • Einschränkungen – zum Beispiel beim Online-Marketing – können die Kreativität ankurbeln. Auch muss es nicht schlecht sein, wenn das Freebie-Verhalten sich ändert. Die DSGVO kann auch eine Chance sein, noch mehr auf hochwertigen Content und Wert für die Leser, Zuhörer, Zuschauer, Kunden zu setzen.
  • Außerdem können die Erfahrungen mit der DSGVO der Zündfunke sein für innovative Angebote und ein Booster für das Geschäftsmodell. 
  • Nicht zuletzt beobachte ich an verschiedensten Stellen – und erlebe es selbst – , wie das DSGVO-Projekt auch zum persönlichen Wachstum beiträgt. Trotz vielfacher Angst- und Panikmache, trotz Unsicherheiten und Überwältigungsgefühlen, trotz all der Belastungen, die so ein Projekt neben dem Tagesgeschäft mit sich bringt, haben schon sehr viele Solopreneure ganz großartige Arbeit geleistet und dabei erlebt, dass sie in der Lage sind, mit einer derart großen und komplexen Herausforderung umzugehen und sich dabei als kompetent zu erleben, statt sich in eine Opferrolle zurückzuziehen.
  • Was noch hinzukommt: Der großartige Austausch untereinander an vielen Stellen – ob in Blogs, Facebook-Gruppen, unter den Teilnehmern des DSGVO-Projektcoachings im Rahmen des Commitment-Clubs –, um sich gegenseitig zu unterstützen.

Ich hoffe, dass dieser Beitrag nützlich für Sie ist und Ihnen hilft, sich den weiteren Weg zu bahnen durch das Dickicht der DSGVO.

Wo stehen Sie mit Ihrem DSGVO-Projekt? Welche Fragen haben Sie? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Bildnachweis: hahnsinn – Büro für Design & Webentwicklung

Ich unterstütze Solopreneure, sich immer wieder neu zu erfinden, ein skalierbares Business zu schaffen und Exit-Strategien für ein verkaufsfähiges Business zu entwickeln. In diesem Blog schreibe ich über alle Themen, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, von Älterwerden als Solopreneur über Business-Strategien bei Positionierung, Marketing, Geschäftsmodell und Produktivität bis hin zu Zukunftsthemen für Solopreneure.

31 Kommentare
  1. Andrea Lekies sagte:

    Liebe Monika, ein intellektueller Lichtblick im Dschungel allgemeiner Panikmache. Danke dir dafür & für die Mühe und Liebe, die du bei der Erstellung verwendet hast. Wird gleich mal in unserer Unternehmer Community geteilt! Lieben Gruß, Andrea

    Antworten
  2. Wilfried J. Klein sagte:

    Liebe Monika Birkner,

    habe Ihren exzellent recherchierten Beitrag bei uns an dominanter Stelle verlinkt. Damit er von unseren Lesern auch gefunden werden kann.

    Beste Grüße nach Offenbach
    Wilfried J. Klein
    bkmedien.de

    Antworten
  3. Andreas Pfeifer sagte:

    Ein großer HELDENDANK an Dich, liebe Monika, für diese unglaubliche Recherche und Dokumentationsarbeit. Extrem hilfreich!

    Zu Punkt 3b habe ich eben folgenden Beitrag gelesen, der besagt, dass korrekte frühere Opt-Ins auch weiterhin ihre Gültigkeit behalten und eine aktuelle Re-Optin-Aktion nicht notwendig ist:
    https://www.absolit.de/rechtslage/stichtag-25-mai-2018-die-grosse-re-opt-in-kampagne

    Alles viel Erfolg bei der Umsetzung ihrer DSGVO-Aktivitäten!
    Andreas

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Lieber Andreas,

      danke schön für das Feedback und den wertvollen Link. Ich werde ihn kurzfristig einfügen.

      Viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung der DSGVO!

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  4. Ludwig sagte:

    Hallo,
    super Arbeit … Daumen hoch! Vielen Dank für die Mühen und die vielen tollen Infos und Links, werde das Ganze abarbeiten (müssen) ;-)
    Danke und lieben Gruß aus Bayern
    Ludwig

    Antworten
  5. Janneke Duijnmaijer sagte:

    Hallo Monika! Wow, super Artikel der wirklich alles abdeckt, vielen Dank.
    Ich bin mitten drinnen im Projekt DSGVO-Umsetzung, und bin froh dass ich noch nicht früher angefangen habe weil jeden Tag neue Infos kommen :-)

    Ich habe mich vor allem mit dem Thema DSGVO & Bloggen auseinandergesetzt und einen Artikel mit Linkliste der wichtigsten Quellen geschrieben: https://www.blogyourthing.com/dsgvo
    Ich verlinke deinen Artikel gerne auch in der Linkliste in meinem Artikel, vielleicht ist mein Artikel ja für deinen Absatz DSGVO für Blogger interessant?

    Viele Grüße,
    Janneke

    Antworten
  6. Anton Korduan sagte:

    Vielen Dank für Deine hervorragende Arbeit zu diesem Thema, liebe Monika!

    Habe Dich bzw. diese Seite auch schon in meiner internen Community weiterempfohlen.

    Kurze Frage, vielleicht hast Du eine Idee, bist ja auch tief drin mittlerweile in der DSGVo-Thematik:

    Ich verwende Disqus für Kommentarfunktionen auf meinen Seiten (Disqus = Drittland, kein AV-Vertrag).
    Auf https://www.blogmojo.de/dsgvo-checkliste/ fand ich dies:


    Eine Sonderregelung gibt es übrigens bei Plattformen, bei denen sich Anbieter und Nutzer registrieren müssen, z. B. bei einer Online-Lernplattform. Im Rahmen der Registrierung bestätigst du als Nutzer die AGB. Dasselbe mache ich zum Beispiel, wenn ich eine Schulung anbiete. Daher brauche ich keine ADV mit der Onlineplattform. Im Zweifelsfall beim Plattformanbieter nachfragen.

    Disqus ist zwar keine Lernplattform aber der User muss sich ja registrieren, akzeptiert die AGBs etc. …

    Insofern müsste es doch ausreichen, wenn ich vor dem Disqus-Plugin einen deutlichen Hinweis setze im Sinne von:
    „Die Kommentarfunkion wird von Disqus bereitgestellt, dieser Anbieter ist für den Schutz der Daten verantwortlich.“

    Wie siehst Du das, meinst Du es reicht ein derartiger Hinweis?

    Danke und herzliche Grüße
    Anton

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Lieber Anton,

      danke schön erst einmal für das schöne Feedback und die Weiterempfehlung.

      Was deine Frage zu Disqus betrifft: Ich kann und darf leider keine verbindliche Rechtsberatung durchführen. Vielleicht findest du anderweitig im Netz eine solide Information dazu oder indem du mit dem Unternehmen direkt Kontakt aufnimmst.
      Viel Erfolg!

      Herzliche Grüße
      Monika

      Antworten
  7. Katrin Klemm sagte:

    Vielen Dank, Frau Birkner,

    es ist nicht nur die umfassende Fleißarbeit, mit der Sie mich beeindrucken sondern auch die für einen guten Coach typische Botschaft: Du. Kriegst. Das. Hin. (und nun setz Deinen H. in Bewegung :o>) Was ich sofort tun werde.

    Herzlichen Dank für diese großartige Unterstützung

    Antworten
  8. Ines Cordes sagte:

    Liebe Frau Birkner,

    herzlichen Dank für diese umfangreiche Liste und das Erwähnen meines Beitrags inkl. Checkliste.

    Ich bin vor allem am Überlegen wie mein anvisierter Marketing-Funnel mit einem Webinar (für dass ich dann die Email haben möchte) zukünftig aussehen wird.
    Lauf Kopplungsverbot ist diese Form wohl nicht mehr möglich??!

    Wobei ich dann wieder stutzig werde wenn ich das Dokument von Herrn Dr. Schwenke herunterladen möchte, wofür ich ebenfalls meine Daten eintragen muss…??!!

    Bei „berechtigtem Interesse“ soll es wohl erlaubt sein. Nun ja.
    Hoffen wir mal dass sich mit der Zeit das Chaos lichtet. ;-)

    Herzliche Grüße,
    Ines Cordes

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frau Cordes,

      was den Marketing-Funnel betrifft, wird es wohl noch eine Weile Unsicherheiten geben. Die „berechtigten Interessen“ können dabei eine wichtige Rolle spielen. Wie Gerichte das auslegen werden, wird sich zeigen. Wenn ich Erwägungsgrund 47 lese, dann kann ich mir durchaus Konstellationen vorstellen, wo bestimmte Marketingmaßnahmen durch „berechtigte Interessen“ legitimiert sind. Doch solange es keine gerichtlichen Entscheidungen gibt, bleibt es bei Vermutungen, was geht und was nicht geht. Ich denke jedoch, dass sich das Chaos im Laufe der Zeit lichten wird:-).

      Viel Erfolg für Ihre eigenen Maßnahmen!

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  9. Astrid Ryzek sagte:

    Liebe Frau Birkner,
    herzlichen Dank für diese Fleißarbeit. Ich bin gerade vollkommen überfordert…
    Die Hauptaufgabe besteht ja nun hauptsächlich darin, Ihre Vorarbeit zu lesen und zu ordnen, was für mich zutrifft. Da weiß ich nun, was ich die nächsten Wochen mache.
    Meine Lieblingstätigkeit sieht anders aus, aber als Unternehmerin gehört das nun mal dazu und wir wachsen ja daran.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute und sende liebe Grüße vom Ammersee
    Astrid Ryzek

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frau Ryzek,

      danke schön für das Feedback.

      Ja, genau. Das ist jetzt die Aufgabe. Sie können sich dabei an der Reihenfolge der Themen entlanghangeln.

      Gutes Gelingen! Und vielleicht stellen Sie ja fest, dass es nicht so schlimm ist, wie es zunächst aussehen mag.

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  10. Manuel Schmöllerl sagte:

    Liebe Frau Birkner,

    da ich mit dem Thema selbst momentan auch sehr aktiv bin, und weiß wie umfangreich sich die DSGVO für Unternehmen auswirken kann, bin ich sehr angetan von Ihrem Artikel. Ich bin davon überzeugt, dass er vielen Unternehmer/innen sehr nützlich ist. Ich mache aber die Erfahrung, dass sich max. 10-20% der Unternehmen selbst um die DSGVO kümmern, der Rest will das Ding von einem Externen erledigt und das Ding vom Hals haben. Wobei ich aber sagen muss, dass meine Kunden kleine bis mittelständische Unternehmen sind und keine Solopreneure. Trotzdem nochmals „Daumen hoch“ für diesen tollen Artikel.

    Alles Gute und Beste Grüße
    Manuel Schmöllerl

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Lieber Herr Schmöllerl,

      danke schön für Ihr freundliches Feedback. Wenn der Artikel weiter hilft, hat er seine Schuldigkeit getan. Einiges davon lässt sich sicher auch für kleine mittelständische Unternehmen anwenden. Doch Sie stecken ja schon selbst tief im Thema:-).

      Die Unwilligkeit von Unternehmern, sich damit zu beschäftigen, ist auf den ersten Blick zu verstehen. Doch längerfristig tut man sich damit keinen Gefallen. Denn von nun an wird die Beachtung des Datenschutzes überall eine Rolle spielen und vermutlich mit steigender Tendenz und der Unternehmer ist dafür verantwortlich. Datenschutz muss in Zukunft in die Gesamtstrategie eingebunden werden. Es geht um wesentlich mehr als nur darum, jetzt in einer Einmal-Aktion das Dinge vom Hals zu bekommen. So sehe ich es zumindest.

      Viel Erfolg bei Ihren Projekten!

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  11. Gudrun Otten sagte:

    Liebe Frau Birkner,

    ich weiss, Sie lieben Systeme und Struktur und ich weiss, ich liebe sie auch, aber sie entgleiten mir meistens. Ihnen gelingt es immer den roten Faden durchzuziehen. Vielen Dank für diese ausführliche und gut strukturierte Hilfe durch diesen Dschungel. Ich brauche wahrscheinlich Wochen, bis ich da durch bin! Liebe Grüsse aus Mallorca von Gudrun Otten

    Antworten
  12. Barbara Steldinger sagte:

    Sehr wertvoller Artikel, liebe Frau Birkner

    da haben Sie sich richtig viel Arbeit gemacht. Vielen Dank dafür.

    Ich stecke schon mittendrin in der ganzen DSGVO Geschichte und freue mich über einige der Links, die mir sehr hilfreich für uns Solopreneure erscheinen. Ich werde sie einarbeiten.
    Ja, es ist eine Herausforderung, aber auch ich habe festgestellt, dass ich gerade daran wachse und mein Business irgendwie klarer und strukturierter wird. Ich bin sehr viel achtsamer geworden, was und wohin ich eigentlich z.B. auf den Webseiten verlinkt habe und wann ich eigentlich schon Daten erhebe. Meine Freebies sind jetzt alle normaler Download ohne Emailtausch.

    Wenn nicht die Gilde der Abmahnanwälte davon profitieren würde, andere abzumahnen weil immer irgendwas gefunden werden kann, wenn nur genug gesucht wird, wäre das eine richtig gute Sache. Hier gilt es, Ruhe bewahren und keine Energie darauf geben. Auch in diesem Bereich da wird sich was ändern müssen. In diesem Sinne,

    einen herzlichen Gruß aus Berlin
    Barbara Steldinger

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frau Steldinger,

      danke schön für das schöne Feedback.

      Ich freue mich, dass Sie für sich schon offenbar einen Weg gefunden haben, mit dem Thema DSGVO umzugehen, sowohl in der Sache als auch energetisch.

      Viel Erfolg noch bei den weiteren Schritten!

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
    • Hans-Hermann Löwer sagte:

      Whow!
      Das ist doch ENDLICH (!!!) mal eine umfassende und WIRKLICH HILFREICHE Info, mit der man/ich ganz konkret wirklich etwas in Sachen DSGVO anfangen kann, und die allen viel Zeit, Unsicherheit und Nerven spart!
      1000 Dank dafür, liebe Monika Birkner!!! Eine super Fleißarbeit, mit echten Content-Qualitäten!
      (Ich kann allerdings NICHT dafür garantieren, dass ich diese tollen Inhalte nicht an Bekannte weiterverbreite, wenn ich darf.)

      Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Lieber Herr Löwer,

      danke schön für das tolle Feedback. Ja, das war mein Ziel: etwas zu schreiben, mit dem man konkret etwas anfangen kann. Freue mich, wenn das gelungen ist.

      Teilen ist ausdrücklich erlaubt:-)

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten

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