Monika Birkner Geld kommt durch die Kunden nicht von den Kunden

Geld kommt durch die Kunden, nicht von den Kunden

30-Sekunden-Zusammenfassung:
Angesichts der aktuellen Unsicherheiten möchte ich mit diesem Beitrag inspirieren, die bisherige Sichtweise zum Geldverdienen zu überprüfen. Denn dass Geld „von“ den Kunden kommt, ist nur eine mögliche Sichtweise. Meine eigene Erfahrung ist, dass Geld „durch“ die Kunden kommt. Nämlich dann, wenn wir unser Ego hintanstellen und uns dem größeren Ganzen mit unserer Einzigartigkeit und Vielfalt zur Verfügung stellen und das tun, was getan werden muss. Plus: Inspirierende Buchtipps.

I. Leben im Vertrauen

  • Ich habe immer genug.
  • Ich habe immer das, was ich brauche.
  • Und es kommt zu mir genau zur richtigen Zeit, wenn ich es brauche.

Das ist meine Erfahrung seit vielen Jahren.

Im Großen.

Zum Beispiel in Bezug auf Geldfluss.

Wie im Kleinen.

Zum Beispiel in Bezug auf eine Info für ein neues Projekt.

Das damit verbundene Vertrauen trägt mich sicher auch durch unsichere Zeiten.

II. Die zwei Paradigmen zum Geldverdienen

2013 las ich das Buch The Law of Divine Compensation: On Work, Money and Miracles von Marianne Williamson (deutsche Version: Das Gesetz Göttlichen Ausgleichs).

Marianne Williamson: Divine Compensation
Marianne Williamson: Das gestz Göttlichen Ausgleichs

Es hat mich in meinen eigenen Erfahrungen bestätigt. Und auch den Bezugsrahmen noch ein Stück weit ausgedehnt.

Letztlich habe ich daraus die zwei unterschiedlichen Paradigmen zum Geldverdienen entnommen:

  • Paradigma #1: Geld kommt von den Kunden. Es ist der Ausgleich für meine Leistung. Wenn ich keine Kunden habe, kommt kein Geld herein.
  • Paradigma #2: Geld kommt durch die Kunden. Wenn ich mich mit meinen Fähigkeiten dem größeren Ganzen zur Verfügung stelle, dann bekomme ich die Unterstützung, die ich brauche. Und das Universum kennt viele Wege, mich mit Geld und anderen Ressourcen zu versorgen. Kundenhonorare sind nur eine von vielen möglichen Varianten.

Ich selbst habe Paradigma #2 immer wieder erlebt.

Auch bei Kunden habe ich es immer wieder in Aktion gesehen.

Vielleicht kennst du selbst es auch.

III. Sich zur Verfügung stellen

„Ich stelle mich zur Verfügung.“

Diesen Satz sprach eine Klientin vor längerer Zeit.

Ich halte ihn für einen Schlüsselsatz.

Ich interpretiere ihn dahin, dass es nicht vorrangig um die eigenen Vorlieben, Neigungen, Ängste und Abneigungen geht.

Sondern darum, mit den eigenen Erfahrungen, Kompetenzen und Erkenntnissen – und ja: auch der eigenen Vielfalt – das in die Welt zu geben, was nur durch mich in die Welt kommen kann.

Mich einzuordnen in eine größere Ordnung.

In dem Vertrauen, dass ich damit dem größeren Ganzen am besten dienen kann.

Ein anderes Buch, das für mich sehr wichtig war in diesem Zusammenhang, war das Buch von Anita Moorjani Dying to Be Me: My Journey from Cancer, to Near Death, to True Healing (deutsche Version: Heilung im Licht).

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Anita Moorjani: Heilung im Licht

Anita Moorjani beschreibt dort eine Nahtoderfahrung. In dieser Situation sah sie alle Ereignisse ihres Lebens und wie alles sich zu einer Art Riesenteppich verwob.

Jeder Faden dort war wichtig. Jeder Mensch, den sie getroffen hatte. Jede einzelne Begegnung.

Auch das hat mich bestärkt im Verständnis eines größeren Ganzen.

IV. Die Haltung: Share Your Gifts

Vor Jahren habe ich ein Coaching-Programm durchgeführt: Share Your Gifts.

Es ging um Sichtbarkeit.

Und es ging um die Haltung dabei.

Mit „Share Your Gifts“ meine ich die Haltung, aus der Fülle der eigenen Einzigartigkeit und Vielfalt zu schöpfen und das freudvoll mit der Welt zu teilen.

Statt sich den Kopf zu zermartern „Oh, ich müsste mal wieder bloggen. Worüber kann ich denn nur schreiben?“

Oder Content Marketing lediglich als lästiges Übel zu betrachten.

Mir selbst gelingt es auch nicht immer, die Haltung „Share Your Gifts“ zu praktizieren.

Doch wenn es der Fall ist, dann entsteht eine ganz besondere Energie.

Und speziell in diesem Jahr ist mir dieses Prinzip wieder sehr ins Bewusstsein gekommen.

Sie hilft dabei, die eigene Einzigartigkeit und Vielfalt zu verwirklichen.

Und offen zu werden für die vielfachen „Gifts of Life“; wie ich sie nenne. Die Geschenke des Lebens.

V. „Making Love the Bottom Line“

„Making Love the Bottom Line“  ist eins der Buchkapitel im Buch von Marianne Wiliamson überschrieben.

„Bottom Line“ bezeichnet im kaufmännischen Sprachgebrauch das, was unter dem Strich herauskommt.

„Making Love the Bottom Line“  ist eine radikale Aussage.

Sie bedeutet nicht, Geld und Gewinn gering zu schätzen.

Doch sie als Wirkung zu sehen, nicht als das vorrangig Anzustrebende.

Letztlich ist es das, was ich auch von erfolgreichen Unternehmern oft gehört habe.

VI. Was bedeutet das für den Alltag?

Vielleicht findest du mit eigenen Erfahrungen im Vorstehenden wieder.

Vielleicht sind es für dich ungewohnte Sichtweisen.

In jedem Fall lohnt es sich, im Alltag mehr auf diese Zusammenhänge zu achten.

Was du tun kannst:

  • Dir einmal zu überlegen, auf welchen Wegen bisher Geld zu dir gekommen ist und welche Rolle die Gelder von Kunden dabei spielten oder sonstige Mittel.
  • Dir klar zu werden über das, was du in diesem Leben bewirken willst. Anders ausgedrückt: Was durch dich in die Welt kommen möchte. Ich nenne das gern „Innere Positionierung“. Wenn du dabei Unterstützung möchtest, melde dich gern bei mir. Wir finden heraus, worum es dir aus der Tiefe heraus geht und wie du es konkret in deinem Business verwirklichen kannst.
  • Dich selbst so zu steuern, dass du ein möglichst klarer Kanal wirst. Deine Innere Stärke zu festigen und dich innerlich unabhängig zu machen von den äußeren Umständen, ist dabei ein wichtiger Faktor. Auch dabei kann ich dich unterstützen.
  • Dein Business so zu entwickeln, dass es ein möglichst guter Kanal wird. Indem du dein gesamtes Angebots-Portfolio darauf ausrichtest, die Kunden zu erreichen, bei denen du am meisten bewirken kannst, und deine Angebote entsprechend zu gestalten, dass das möglich wird. Sprich mich gern dazu an.
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