Für vielseitige Solopreneure & Multipreneure

Mach mehr aus deinem vorhandenen Content

„Es ist ganz viel Content vorhanden. Aber ich mache zu wenig daraus.“ Das ist eine Aussage, die ich gerade von vielseitigen Solopreneuren und Multipreneuren immer wieder höre.

Stattdessen kommt immer noch neuer Content hinzu.

Geht es dir auch so?

In diesem Beitrag gebe ich dir drei ganz unterschiedliche Ansatzpunkte, um das zu ändern.

  • ein paar Anregungen, dein Mindset zu überprüfen
  • eine eigene Erfahrung, die meine Einstellung zu dieser Thematik total umgekrempelt hat
  • praktische Anregungen, wie du mehr aus deinem vorhandenen Content machen kannst, so dass du damit bestehenden Kunden noch besser dienst und außerdem mehr Menschen erreichst.


#1: Neuer Content ist nicht besser als die Nutzung vorhandenen Contents

Denkst du insgeheim, dass neuer Content wertvoller ist als vorhandener Content? Es wäre nicht verwunderlich, denn alles Neue erregt mehr Aufmerksamkeit. Und das ist gerade im Marketing ganz wichtig.

Doch dieses Mindset ist nicht allzu förderlich. Umgekehrt gilt sogar:

Vorhandenen Content besser zu nutzen, kann dir selbst, deinen Kunden und deinem Business dienen.

1) Vorhandenen Content zu nutzen, dient dir selbst

  • Du gehst pfleglicher mit deinen Ressourcen um und vermeidest Content-Burnout. Dieser ist ein reales Risiko für diejenigen, die sehr viel Content produzieren.
  • Du erweist dem Content, in den du viel Arbeit, Know-how und Energie investiert hast, gebührende Wertschätzung.
  • Du durchdringst deine Themen und Inhalte noch mehr. Das kommt letztlich deiner Positionierung zugute.

2) Vorhandenen Content zu nutzen, dient deinen Lesern, Zuhörern und Kunden

Nehmen wir das Beispiel des Newsletters:

  • Nicht jeder Newsletter wird geöffnet.
  • Nicht jeder geöffnete Newsletter wird gelesen.
  • Nicht jeder gelesene Newsletter wird umgesetzt.

Ich gehe soweit zu sagen, dass der größte Teil deines Contents nicht bei der Erst-Vorstellung konsumiert wird.

Indem du deinen Lesern wichtige Inhalte neu präsentierst, gibst du ihnen die Chance, das nachzuholen.

Das lohnt sich selbst dann, wenn die Newsletter-Empfänger den Content bereits gelesen haben (s. dazu meine eigene Geschichte unter #2)

3) Vorhandenen Content zu nutzen, dient deinem Busines

Von SEO-Experten wie um Beispiel Neil Patel höre ich immer wieder, wie das Updaten bestehenden Contents sich positiv auf das Ranking auswirkt.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie du mit bestehendem Content umgehen kannst, so dass es allen Beteiligten dient (dazu unter #3).

#2: Was mich vom Wert bestehenden Contents überzeugt hat

Theoretisch war mir schon lange klar, dass es sinnvoll ist, bestehenden Content neu zu verwerten. Doch in der Praxis hemmte mich der Gedanke, meinen Lesern nur mit neuem Content zu dienen.

Das änderte sich durch ein Erlebnis im letzten Jahr.

In einem Newsletter, den ich sehr schätze, war auf ein YouTube-Video verlinkt. Der Inhalt kam mir erstaunlich bekannt vor. Und richtig: Das Video war schon ein halbes Jahr alt. Das bewies ein schneller Blick auf das Veröffentlichungs-Datum.

Und dennoch: Das Video hatte mich gepackt. Es sprach ein Thema an, für das ich gerade „reif“ war. Beim ersten Mal hatte ich das Video gesehen und interessant gefunden. Doch dann war es schnell wieder vergessen.

Dieses Mal fiel der Inhalt auf fruchtbaren Boden.

Ähnlich ist es, wenn man ein Buch erneut liest. Sicher kennst auch du die Erfahrung.

Seitdem hat sich mein innerer Knoten gelöst in Bezug auf die Nutzung bestehenden Contents. Und ich hoffe, dein Knoten löst sich ebenfalls, sofern noch nicht geschehen.

#3: Mach mehr aus deinem vorhandenen Content: Praktische Anregungen

Du kannst bestehenden Content neu nutzen und dadurch mehr Menschen erreichen, was letztlich allen Beteiligten dient. Dir selbst. Deinen Kunden. Deinem Business.

Ein paar Anregungen, wie vielfältig du vorhandene Inhalte nutzen kannst

  • auf anderen Kanälen einsetzen, sowohl eigenen Kanälen als auch als Gast in anderen Blogs, Podcasts etc.
  • in andere Formate umwandeln (Text in Video oder Podcasts. Oder umgekehrt)
  • den Content neu kombinieren. Drei einzelne Blogartikel kannst du zu einem E-Book zusammenfassen. Mehrere Podcast-Folgen zu einer Serie. Mehrere Videos zu einer Playlist.
  • bestehenden Content aktualisieren und dadurch wieder frisch wirken lassen. In der Markenartikelindustrie sind so genannte Facelifts oder geringfügige Änderungen der Rezeptur (Lebensmittel, Kosmetik) ein probater Weg, um Produkten ein modernes Image zu geben
  • bestehenden Content anreichern: zum Beispiel durch eine Infografik im Blogbeitrag. Durch das Angebot von Downloads. Durch neue Verlinkung zu sonstigem Content.
  • Content auf eine bestimmte Zielgruppe ausrichten: Wenn dein Thema Produktivität im allgemeinen ist, kannst du deine Zielgruppen segmentieren und daraus Produktivitäts-Tipps für Selbstständige und Angestellte machen, die im Home-Office arbeiten. Oder für Freelancer und Agenturen.

Wie du aus diesen Beispielen siehst, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Wichtig bei alledem ist allerdings, nicht völlig beliebig vorzugehen. Sondern eine Gesamt-Strategie zu haben, an dem sich alles ausrichtet.

Einladung

Eine Gesamt-Strategie zu entwickeln, sowohl für den Content wie das Business insgesamt, ist gerade für vielseitige Solopreneure & Multipreneure das A & O, um die Vielfalt zu verwirklichen, ohne sich selbst zu verzetteln und zu überfordern und ohne dass es nach außen wie ein Bauchladen wirkt. Gern unterstütze ich dich dabei mit einem meiner Angebote. Bei Interesse sprich mich gerne an.


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