Moderne Technologien & Medien sind der beste Freund für Solo-Unternehmer. Das ist heute, nach 16 Jahren Selbstständigkeit, meine feste Überzeugung. Mit diesem Beitrag möchte ich Sie für die enormen Potenziale sensibilisieren, die moderne Technologien & Medien auch für Ihr Business haben können, sowohl für mehr kurzfristigen Erfolg wie auch für verbesserte Verkaufsfähigkeit Ihres Unternehmens.

Ich bin kein „Techie“ von Haus aus – und Sie brauchen es auch nicht zu sein

Falls Sie beim Gedanken an moderne Technologien & Medien erst einmal etwas Stress und Anspannung verspüren, verstehe ich das gut. Ich bin von Haus aus wahrlich kein „Techie“, sondern alles Technische ist erst einmal eine große Herausforderung für mich.

Aber: Ich habe die strategische Bedeutung erkannt. Und darum stelle ich mich den Herausforderungen und liebe sie heute sogar. Denn es ist wie bei allem Neuen: Am Anfang geht es holprig. Dann kann man zunehmend auf dem aufbauen, was man sich schon erarbeitet hat.

Es wird immer einfacher – dank erfolgreicher Lernkurve sowie vereinfachter Technologie

Ergänzend zur erfolgreichen Lernkurve kommt hinzu, dass es auch technologisch immer einfacher wird. Es gibt Plattformen, Tools (Software-Werkzeuge), Templates (Vorlagen), Tutorials oder auch spezialisierte Blogs, mit deren Hilfe sich auch Nicht-Techies schnell einarbeiten können.


10 Beispiele, wie Sie moderne Technologien & Medien für sich einsetzen können

1)  Authentisches Marketing mit großer Reichweite: Durch Newsletter, Blogs, Webinare, Videos, Podcasts, Engagement in Social Media lassen sich unbegrenzt viele Menschen erreichen, die für Ihre Botschaft aufgeschlossen sind, und das auf authentische Art und Weise.

2) Automatisiertes Marketing: Durch einen E-Mail-Autoresponder können Sie Nachrichten auch dann versenden, wenn Sie nicht selbst am PC sitzen. Sie können vorab genau festlegen, wer wann welche Nachricht erhält.

3) Mehr Wert für die Hauptleistung: Ich nutze moderne Technologien auch, um meine Hauptleistung zu erbringen. Coaching per TELEFON  erspart den Klienten Reisezeiten.  AUFZEICHNUNGEN der Gespräche bieten die Möglichkeit, sich das Gesprochene anzuhören und noch mehr daraus mitzunehmen. Meine Coaching-Programme erbringe ich über eine ONLINE-PLATTFORM, wo die Teilnehmer jederzeit Zugang zu den Materialien haben, diese im eigenen Tempo bearbeiten und sich jederzeit im Forum austauschen können, wo sie auch von mir zusätzliche Unterstützung erhalten.

4) Sie können mehr verdienen: Wie viel Sie verdienen, hängt maßgeblich von Ihrem Geschäftsmodell ab. Ein Abo-Modell beispielsweise bietet große Chancen, setzt aber moderne Technologien voraus, um überhaupt zu funktionieren.

5) Sie kommen ohne Mitarbeiter-Stab aus: Ich bin eine Solo-Unternehmerin aus Leidenschaft und Überzeugung. Eins war mir von vornherein klar: Ich wollte keine festen Mitarbeiter. Und ich brauche sie nicht. Moderne Technologien & Medien erledigen einen Teil der Arbeit für mich. Mittlerweile gibt es viele Medien, mit denen Sie selbst Arbeiten erledigen können, die früher Spezialisten vorbehalten war. Jeder kann ein WordPress-Blog aufziehen, ggf. mit Unterstützung wie zum Beispiel dem WordPress-Bistro von Michael Steidl. Bilder können Sie mit Canva kreieren oder bearbeiten. Mit Phraseexpress können Sie Textbausteine erstellen. Es gibt eine Menge an Tutorials oder Erläuterungen wie zum Beispiel dieses Lexikon zu digitalen Begriffen, die Ihnen den Einstieg erleichtern.

6) Sie machen sich unabhängig von der Verfügbarkeit von Spezialisten: Auch wenn heute vieles im Do-it-Yourself-Verfahren geht, kann ein Spezialist manche Dinge doch besser und schneller erledigen. Doch wenn Sie ein bestimmtes Grundlagen-Know-how haben, sind Sie nicht abhängig von seiner Verfügbarkeit. Sie können beispielsweise kleinere Dinge selbst auf Ihrer Website ändern, ggf. auch sehr kurzfristig, ohne auf Ihren Webmaster warten zu müssen, der vielleicht gerade in einem Großprojekt steckt. Viele Solo-Unternehmer haben mir schon erzählt, wie wichtig ihnen das ist.

7) Sie können produktiver arbeiten: Ob elektronische To-do-Liste, Online-Projektmanagement, Online-Zeiterfassung, ggf. verbunden mit automatisierter Rechnungsstellung, Social Media-Tools, mobile Geräte – es gibt heute viele Möglichkeiten, mit Hilfe moderner Technologien & Medien produktiver zu arbeiten.

8) Freiheit von Zeit und Ort: Mobile Geräte, Datenspeicherung in der Cloud, Dienste wie Dropbox und Evernote – alles das gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr Business praktisch von überall zu betreiben.  Sie  können auch Ihr heimisches Büro zur Schaltzentrale machen, wenn Sie gar nicht den Drang zum Reisen verspüren.Mit Hilfe der schon erwähnten Autoresponder oder von Social Media-Tools wie Hootsuite, Tweetdeck, Buffer u.a. können Sie Ihre Social Media-Nachrichten zeitversetzt senden.

9) Bessere Verkaufsfähigkeit Ihres Business: Für einen potenziellen Erwerber Ihres Unternehmens ist der entscheidende Gesichtspunkt, dass  das Business auch ohne Ihr weiteres Mitwirken solide Gewinne erwirtschaftet. Automatisierung von Marketing- und sonstigen Prozessen sowie Dokumentation wichtiger Systeme und Abläufe  sind dafür eine wichtige Voraussetzung.

10) Mithalten mit Ihren Wettbewerbern und Kunden: Moderne Technologien & Medien sind allgegenwärtig. Ihre Kunden nutzen sie. Ihre Wettbewerber nutzen sie. Sie können sich nicht leisten, diesen Mega-Trend zu ignorieren.


Was sind die größten Hürden?

Aus meiner eigenen Praxis sowie meiner Beratung von Solo-Unternehmern weiß ich, dass es drei wichtige Hürden gibt:

  • Negative Glaubenssätze über sich selbst: „Ich bin kein Techie“ ist ein typisches Beispiel dafür. Lassen Sie sich davon nicht bremsen. Überzeugen Sie sich selbst, dass Sie diese Dinge lernen können.
  • Suche nach dem perfekten Tool:  Um es ganz klar zu sagen: Es gibt kein perfektes Tool. Lassen Sie sich nicht von der Vielzahl immer neuer Tools verführen, ständig zu wechseln. Jedes Tool erfordert eine Einarbeitungszeit. Kein Tool wird alle Ihre Wünsche erfüllen. Achten Sie auf ein gesundes Verhältnis von eigenem Zeitaufwand, Kosten und Ergebnissen. Auch ein kostenfreies Tool kostet Sie etwas, wenn Sie Stunden damit verbringen und es dann doch nicht nutzen.
  • Fehlende Integration zwischen verschiedenen Medien: Das ist in meinen Augen ein   echtes Handicap. Ich hoffe, dass auch hier die Entwicklung voranschreitet und die Integration einfacher wird, ohne dass dafür aufwändige Drum-herum-Lösungen oder manuelle Arbeit   nötig sind. Wichtig ist hier, den Fokus auf das zu legen, was alles schon heute geht, und auf  pragmatische Lösungen, statt sich über das beklagen, was noch etwas schwierig ist.

Wo stehen Sie in Bezug auf moderne Technologien & Medien?

Ich finde dieses Thema extrem wichtig und hoffe, dass ich mit diesem Beitrag etwas dafür sensibilisieren konnte. Jetzt interessiert mich sehr, wo Sie stehen. Was nutzen Sie schon? Womit haben Sie gute Erfahrungen gesammelt? Und vielleicht noch wichtiger: Welche Fragen haben Sie? Welche Hürden erleben Sie? Was würden Sie sich wünschen, um souveräner mit modernen Technologien & Medien umzugehen?

Bildnachweis: Pixabay

aktualisiert am 23.08.2017

Moderne Technik ist der größte Freund von Solopreneuren Klick um zu Tweeten 10 Gründe, warum Solopreneure moderne Technik nutzen sollten Klick um zu Tweeten Lassen Sie sich von diesen 3 Hürden nicht abhalten, moderne Technik für Ihr Business zu nutzen Klick um zu Tweeten
Danke fürs Teilen:-)
Monika Birkner
 

Monika Birkner unterstützt erfahrene Solopreneure, ein verkaufsfähiges Business zu schaffen und dadurch bereits kurzfristig erfolgreicher zu werden. Sie verbindet ganzheitliche Strategie mit den Systemen zur Umsetzung. In ihrem Blog und ihren Podcasts zeigt sie neue Perspektiven auf, wie Solopreneure anders an ihr gesamtes Business und alle Einzelthemen herangehen können. Für ihre Kunden bietet sie 1:1-Coaching, Membership-Programme und Online-Kurse. Mehr auf der Seite: https://MonikaBirknerFreedomBusiness.de

Hier klicken, um zu kommentieren 22 Kommentare
Warum moderne Solopreneure sich mit Technik anfreunden sollten › Monika Birkner - 9. Februar 2017

[…] Von daher: Wenn ich es geschafft habe, mich in technische Fragen einzuarbeiten und sogar zum Technikfan zu werden, dann werden Sie es auch […]

Reply
[OBL011] Die Technik für deinen Onlinekurscoachingprodukte-entwickeln.de - 19. November 2015

[…] Canva.com Audacity Camtasia Google Docs Vocaroo.com Groupzap.com Clickmeeting / Clickwebinar Goto Meeting Getresponse Teachable Ruzuku Spreadmind Digistore24 Artikel von Monika Birkner: „Wie ich lernte, moderne Technologien zu lieben und für mein Business zu nutzen“ […]

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Marion Mahadevi Owen - 18. März 2015

Hallo Monika,

ich gehöre auch zu den Alleinunternehmern und habe wirklich so meine Schwierigkeiten mein Kundenpotential zu generieren und wie ich mich bekannter machen kann. Dein Artikel hat mich sehr angesprochen, da vieles bei mir auch am Technischen scheitert, es ist oft auch kaum Zeit dafür und mein Verstehen diesbezüglich ist auch oft am Ende. Naja, jetzt mache ich erst mal weiter und wachse mit jedem neuen Kontakt, jeder Info, jedem persönlichen Treffen von Gleichgesinnten.
Lg Marion

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    Monika Birkner - 20. März 2015

    Hallo Marion, danke für den Kommentar. Schnell entsteht ein Kreislauf, wenn man/frau nicht die Zeit findet für Dinge, die zum Beispiel das Marketing erleichtern können. Das Verstehen muss keine dauerhafte Bremse sein. Es gibt enorm viele Tutorials per Video, schriftliche Anleitungen, hilfsbereite Menschen in Facebook oder XING-Gruppen.

    Reply
Martina Nohl - 15. März 2015

Liebe Frau Birkner,

auch wenn ich ursprünglich aus der Medientechnik-Branche stamme und es gewohnt bin, mich immer wieder in neue Technologien einzuarbeiten, kann sich doch nach einigen Jahren eine gewisse Technikmüdigkeit breit machen.
Hier halte ich mir vor Augen – und das finde ich in Ihrem Artikel wunderbar zusammgengefasst – dass das frühe Aufspringen auf die unterschiedlichen Technologien, sei es zur effektiven Nutzung des eigenen Workflows oder für Marketingzwecke, die eigenen Freiheit enorm erhöht. Das motiviert mich dann, mich immer wieder neu einzuarbeiten. Mit der Zeit entstehen dann auch Synergieeffekte, dass es schneller und leichter geht, die Tools und Techniken zu erlernen.

Und darüber hinaus liebe ich es, in einer Welt, in der Arbeit durch immer kleinere Verantwortungsbereiche zunehmend entfremdet ist, vollständige Arbeitsprozesse (wieder) selbst zu gestalten, zu steuern und auszuführen: Und das gelingt nur durch vernetzten Einsatz verschiedenster Technologien, die den Rahmen für wertvolle Inhalte bilden.

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    Monika Birkner - 20. März 2015

    Liebe Frau Nohl, sehr interessante Aspekte sind das. Besonders der Freiheitsgedanke spricht mich an. In der Tat finde ich, dass der gekonnte Umgang mit Technik in unserer heutigen Welt eine sehr emanzipatorische Wirkung hat, die oft unterschätzt wird. Umso mehr gefällt mir, dass Sie darauf hinweisen.

    Auch der Gedanke der selbstgestalteten und durchgängigen Arbeitsprozesse, die durch moderne Technologien möglich werden, gefällt mir sehr. Es kann Vorteile haben, Aufgaben zu delegieren. Dadurch werden dann aber auch die Prozesse immer wieder zerrissen, so dass der Zeitvorteil durch die Abgabe bestimmter Arbeiten „aufgefressen“ wird durch die höhere Komplexität unabgeschlossener Vorgänge, während das, was automatisch läuft (wenn es läuft) weniger Energie beansprucht.

    Reply
Claudia Kauscheder - 9. März 2015

Liebe Monika,

vielen Dank für deine Empfehlung! Ich komme zwar aus der Technik-Ecke, habe es aber auch erst mit über 35 gelernt – und seitdem lerne ich täglich dazu. Ich versuche auch z.B. mit meiner Reihe „52 x schneller am PC“ gerade Frauen zu ermutigen, sich mit ihrem Arbeitsgerät vertraut zu machen und es nicht als Zeitverschwendung zu betrachten!

Wie ich zu meinen Kundinnen immer sage: „Du kannst nichts kaputt machen – und versprochen, das Internet lässt sich nicht löschen … also einfach ausprobieren!“ 🙂

Danke für diesen schönen Start in meine Woche,
Liebe Grüße,
Claudia

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    Monika Birkner - 9. März 2015

    Hallo Claudia, ich finde es immer tröstlich, dass auch die IT-Experten es erst lernen mussten. Die Sorge, etwas kaputt zu machen, habe ich allerdings gelegentlich doch. Denn mir ist nicht immer klar, was sich alles im Hintergrund abspielt und wie ich das ggf. durch einen einzigen Mausklick beeinflusse. Aber mit der Zeit und mehr Übung und Erfahrung gewinnt man dann doch zum Teil Routine und zum Teil Gelassenheit. Und es gibt ja immer Experten, die gern auch ihr Wissen weiter geben.

    Reply
      Claudia Kauscheder - 10. März 2015

      Liebe Monika,

      das kann ich verstehen – so geht es mir auch manchmal wenn ich in meinem IT-Nebenjob auf neues Terrain komme 😉 Du sagst es aber bereits: Sicherheit entsteht aus Wissen. D.h. so lange informieren (oder jemanden löchern), bis du die Hintergründe verstehst, dann klappt’s auch mit der Technologie!

      Liebe Grüße,
      Claudia

      Reply
      Monika Birkner - 10. März 2015

      Hallo Claudia, das trifft für viele Lebensbereiche zu und ganz besonders sicher auch für Technologie. Wie heißt es so schön: Zu wissen, wen man fragen kann, ist oft schon die halbe Miete (oder so ähnlich:-).

      Reply
Martina Roters - 9. März 2015

Vielen Dank für diesen Beitrag. Der legt den Finger in einer große Wunde. Als Diplom-Dolmetscherin habe ich als Sachfach Technik studiert, habe also keine Berührungsängste (und bisher auch meine Webseiten selbst erstellt, allerdings noch vor WP: zuerst mit Dreamweaver, dann mit XSitePro, das es jetzt leider nicht mehr gibt). Mein größtes Problem steckt in meinem Kopf: Ich stehe mir auf dieser Schiene selbst im Weg, weil ich es nicht schaffe, mich mit technologischem Rückschritt abzufinden. Beispiele Umstieg auf WP seit 2 Jahren Stagnation, Umstieg von meinem alten Tastatur-Smartphone (N900!!!, rundum perkekt, ganz im Geist ihres Artikels) auf ein modernes „Android-Tastatur-„Dreck“s-Handy, was mich laufend nur behindert und selbständig agiert, ohne dass ich auch nur einen Befehl gegeben hätte. Ich habe ständig das Gefühl, der Hersteller „leiht“ mir die Nutzung nur.
Was mir hilft, am Ball zu bleiben ist der Druck von Kundenseite: Skypen (ist fast schon gestrig, Hangout steht an),Google-Drive nutzen, Threema…

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    Monika Birkner - 9. März 2015

    Liebe Frau Roters, das größte Hindernis im Kopf, das ist etwas, das ich selbst schon von technischen Profis gehört habe, die das Tempo der Entwicklung und die manchmal fragwürdigen Fortschritte nicht immer begrüßen. Doch es gibt Anstöße von außen, wie zum Beispiel die von Ihnen erwähnten Kundenwünsche, die uns dann doch oft „zwingen“, uns mit etwas zu befassen.

    Was würden Sie sich wünschen, um die Hürde im Kopf zu überwinden?

    Reply
Michaela Thiede - 8. März 2015

Liebe Frau Birkner,

alles, was Sie vorgestellt haben, nutze ich selbst auch (noch) nicht, aber im Laufe der Zeit habe ich mich in verschiedene Systeme eingearbeitet und bin sehr froh darum.

Um WordPress habe ich z.B. ziemlich lange einen Bogen gemacht, weil ich nicht tief darin eintauchen und das „auch noch“ lernen wollte.
Mittlerweile bin ich aber doch auf eine WP Seite umgestiegen und es hat sich gelohnt.
Dafür gibt es ja inzwischen auch tolle Plugins, die einem die Arbeit erleichtern, wie z.B. Thrive Content Builder. Und im Notfall kann ich immer noch meinen Webmaster fragen.

Wenn ich mal mit einem technischen Problem feststecke, dann führt mich mein erster Weg zu YouTube, weil es dort für fast Alles ein Anleitungsvideo gibt.

Außerdem gefällt es mir, Dinge selbst verändern zu können, wenn ein Fehler auftaucht und nicht darauf hoffen zu müssen, dass mein Webmaster oder „Tech – Guru“ gerade Zeit hat.

Gerade, wer sich für technisch nicht begabt hält, wird viel für sich daraus mitnehmen, wenn er solche Dinge dann doch selbst erledigt hat.

Ihr Hinweis, sich nicht bei der Suche nach dem perfekten Tool zu verzetteln, ist durchaus angebracht. In diese Fall kann man sehr schnell tappen.

Trotzdem macht es Sinn, sich für die neue Technik zu interessieren und sich damit zu befassen.
Schließlich greift man auch eher zum Flatscreen als zum Röhrenfernseher und zum Smartphone als zum normalen Handy.

Vielleicht besteht aber insgesamt noch Bedarf an Kursen wie „Autoresponder einrichten für Dummies“, „Wordpress Seite erstellen für Dummies“ und Ähnliches, in denen alles ganz einfach und ohne Fachwörter erklärt wird und von vorne herein klar ist, dass es keine „dummen Fragen“ gibt.

Herzliche Grüße
Michaela Thiede

Reply
    Monika Birkner - 9. März 2015

    Liebe Frau Thiede, offenbar haben Sie schon eine Menge an Erfahrungen gesammelt. Es klingt so, als hätten sich diese in vielfacher Hinsicht gelohnt: Für das professonelle Handwerkszeug,für die Unabhängigkeit und selbstständige Arbeitsweise, für das Selbstvertrauen, wenn es gelingt, Lösungen zu finden. Die Idee mit den Kursen für „Dummies“ gefällt mir gut. Ich lese auch gern die Bücher aus der Reihe.

    Reply
Urs Kobler - 8. März 2015

Grüezi Frau Birkner,

obwohl ich aus der technischen Ecke komme und mich als technisch-affin bezeichne, werde auch ich immer wieder mit technischen Herausforderungen konfrontiert. Um diese meist zu unpässlichster Zeit auftretenden und nervigen Unterbrechungen meines Arbeitsfluss nicht als Stress zu erleben, nehme ich mir zur Analyse und Lösung solcher Probleme stets genügend Zeit. Denn nur wenn ich verstanden habe, warum etwas nicht so funktioniert wie ich es mir vorstelle, kann ich daraus lernen und die Erkenntnisse präventiv umsetzen.

Für mich als Solo-Unternehmer ist es faszinierend zusehen, wie sich technologische Hilfsmittel richtig eingesetzt, zu wahren Helfern zur Bewältigung meiner täglichen Aufgaben einsetzen lassen. Genau aus diesem Grund habe ich mir auf die Fahne geschrieben, Solo-Unternehmern und Einzelpersonen beim Aufbau derer IT-Infrastrukturen zu unterstützen, damit diese sich voll und ganz auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.

Die von Ihnen angesprochenen negativen Glaubenssätze, stelle ich ebenfalls bei meinen Kunden fest. Der einzige Ausweg aus diesem Dilemma besteht darin, Lösungswege aufzuzeigen, wodurch das Selbstvertrauen genährt wird und sich Freude und Interesse an der Technik einstellen können.

Herzlichst
Urs Kobler

Reply
    Monika Birkner - 9. März 2015

    Hallo Herr Kobler, da haben wir wohl eine sehr ähnliche Erfahrung, was den Nutzen von moderner Technologie betrifft, wenn auch aus ganz anderer Richtung kommend.

    Aus Ihren Worten geht hervor, dass es wohl ein langfristiger Prozess ist: Selbstvertrauen und Überwindung negativer Glaubenssätze entstehen aus praktischen Lösungswegen. Doch um diese zu finden und erfolgreich zu gehen, gibt es oft Herausforderungen zu überwinden. Während hier viele genervt aufgeben oder gerade nur eine Minimum-Lösung suchen, scheinen Sie den Dingen mehr auf den Grund zu gehen, wodurch sich dann nachhaltigere Lösungen abzeichnen.

    Gibt es irgendwelche Tools, die Sie besonders gern einsetzen / empfehlen können?

    Reply
      Urs Kobler - 9. März 2015

      Liebe Frau Birkner,

      Obwohl ich nicht aus der Webdesigner Ecke komme, war es mir dank WordPress und OptimizePress 2.0 möglich, meinen eigenen Webauftritt inkl. Mitgliederbereich selber zu realisieren und diesen letzten Monat zu publizieren. Selbstverständlich galt es auch bei diesem Projekt eine gewisse Lernkurve zu bestehen. Modifikationen und Erweiterungen jederzeit unabhängig durchführen zu können, machen dieses Investment jedoch schon nach kurzer Zeit wett.

      Herzlichst
      Urs Kobler

      Reply
      Monika Birkner - 9. März 2015

      Lieber Herr Kobler,

      wow! Das ist schon eine Leistung, sogar mit Mitgliederbereich. Herzlichen Glückwunsch. Ich wünsche Ihnen viele interessierte Mitglieder.

      Reply
Ulrike Pilz-Kusch - 7. März 2015

Danke, liebe Monika, sehr wertvolle und ermutigende Impulse, wirkungsvoller, leichter und erfolgreicher für unsere KundInnen – und für uns selbst – tätig zu sein!
Ich bin nicht wirklich technik-affin 😉 Meine Unlust, mich mit Technik zu beschäftigen, scheint mir dabei interessanterweise mein größter Widersacher zu sein. Wenn ich mich überwinde, mir klar mache, wofür es gut ist und es in kleinen Schritten versuche, bin ich manchmal erstaunt , wieviel leichter es geht als ich befürchtet habe.

Reply
    Monika Birkner - 7. März 2015

    Liebe Ulrike,

    genau das ist auch meine Erfahrung. Man/frau muss die anfänglichen Widerstände überwinden. Der Lohn davon ist Gewinn für alle Beteiligten und oft auch die Erkenntnis, dass es leichter ging als befürchtet. Schließlich nutzen wir heute schon vieles, mit dem wir uns erst einmal anfreunden mussten, ob im Haushalt, im Straßenverkehr oder auch im Business.

    Reply
Uwe Matern - 7. März 2015

Hallo Frau Birkner,

Sie sprechen mir aus dem Herzen. Ihre 10 Argumente für die Nutzung moderner, digitaler Technologien sind ein weiterer Beweis für den immensen Handlungsbedarf, aber auch ein Indiz für die vielfältigen Lösungsmöglichkeiten.

Sehr gelungener Beitrag.

Reply
    Monika Birkner - 7. März 2015

    Hallo Herr Matern,

    danke für Ihren Kommentar. Ja, so sehe ich es auch so – Es gibt viel Handlungsbedarf und es gibt bereits heute eine Fülle an Lösungsmöglichkeiten mit ständig wachsender Tendenz. Umso wichtiger ist, einen Überblick über die Vielfalt zu gewinnen und zu erkennen, was im Einzelfall am meisten Sinn macht und wie man es implementieren kann.

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