Wollen Sie ein Online-Business aufbauen?

Vielleicht ist es eine gute Idee.

Vielleicht auch nicht oder zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt. Dieser Blogpost hilft Ihnen,

  • eine fundierte Entscheidung zu treffen, ob ein Online-Business für Sie sinnvoll ist oder ein anderes Modell Ihnen und Ihren Kunden besser dienen würde
  • sich den Weg zum Online-Business einfacher zu machen. Sie lernen einige Modelle kennen, die sich sehr gut als Zwischenschritte eignen.
  • auch dann, wenn Sie an einem Online-Business nicht interessiert sind, stärkere Hebelkraft für Ihr Geschäftsmodells zu schaffen.

Da der Artikel etwas länger ist, finden Sie am Ende nochmals eine Zusammenfassung.

Außerdem finden Sie am Ende verschiedene Möglichkeiten, Sie bei Ihren weiteren strategischen Entscheidungen und deren Umsetzung zu unterstützen.

 

I. Wie die 21 Modelle gedacht sind: als Basis für Ihr Produkt-Portfolio

Viele Solopreneure stützen sich auf eine Haupteinnahmequelle.

Oftmals ist das eine Leistung aus dem Tausch „Zeit-gegen-Geld“.

Vielleicht soll es in Zukunft ein Online-Business sein.

Doch auch das würde bedeuten, alles auf eine Karte zu setzen.

Mehr Stabilität für Ihr Business und mehr „Wetterfestigkeit“ erreichen Sie mit einem gut durchdachten Portfolio an Produkten und Leistungen. Bei der Geldanlage handhaben Sie es ja auch so.

Von daher sind die folgenden Modelle nicht als sich gegenseitig ausschließend gedacht, sondern als Anregungen, wie Sie Ihr Portfolio gestalten können.

 

Schaffen Sie sich ein „wetterfestes“ Portfolio an unterschiedlichen Angeboten. Bei der Geldanlage setzen Sie ja auch nicht alles auf eine Karte.

 

II. Nur auf ein Online-Business zu setzen, ist zu eng. Schaffen Sie ein Gesamt-Portfolio für ein skalierbares und verkaufsfähiges Premium-Business

Ich empfehle meinen Coaching-Klienten, nicht in erster Linie ein Online-Business anzupeilen, sondern den Blick zu weiten.

Mein Ansatz ist, dass meine Klienten ein skalierbares und verkaufsfähiges Premium-Business schaffen.

Warum?

Was macht den Unterschied?

Ein Online-Business ist zunächst nur einmal eine Durchführungs-Form. Es sagt nichts aus über die Qualität dessen, was in dieser Form enthalten ist.

Ein Premium-Business verdient seinen Namen, wenn es Premium-Wert für die Kunden bietet. Der Wert für die Kunden ist letztlich die Existenzgrundlage für Ihre Selbstständigkeit.

Um den Wert für die Kunden zu schaffen, gibt es viele mögliche Formen, wie Sie sie unten kennen lernen.

Ein Online-Business kann eine Möglichkeit sein. Doch es muss keineswegs die einzige Möglichkeit sein.

In einem skalierbaren und verkaufsfähigen Premium-Business können mehrere Formen kombiniert sein.

 

1. Beispiel für ein Mittelfrist-Portfolio

  • 1:1-Beratung
  • Jahres-Gruppe für Ihre Kunden mit der Option, im Folgejahr in Ihrer Methodik ausgebildet zu werden und Lizenznehmer zu werden
  • 2 -3 hochwertige Online-Kurse.

Das ist jetzt ein beliebiges Beispiel. Es zeigt jedoch schon, dass der Gestaltungsspielraum nahezu unbegrenzt ist.

Sie müssen dabei nicht stehen bleiben. Das Beispiel könnte für eine mittelfristige Zielvorstellung stehen. Darauf aufbauend, könnten Sie in den Folgejahren noch mehr Skalierungsmöglichkeiten nutzen, um irgendwann ein verkaufsfähiges Business zu haben.

 

2. „Schaffe ich mir damit keinen Bauchladen?“

Gute Frage.

Denn niemand will einen Bauchladen.

Ein Bauchladen ist auch nicht nötig. Nämlich dann nicht, wenn Sie ein Signature System nutzen.

Mit einem Signature System meine ich Ihren spezifischen Kernprozess, wie Sie Wert für Ihre Kunden schaffen, so dass für jeden Kunden, wie unterschiedlich auch die Situationen sein mögen, eine möglichst hohe Wahrscheinlichkeit auf Erfolg besteht.

Diesen können Sie dann mit relativ geringem Aufwand in beliebig viele Formate umwandeln und sogar auch für Ihre Marketing-Aktivitäten nutzen.

Wie man das macht, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Hier stelle ich einige Beispiele vor, wie ein Signature System aussehen kann.

 

Ein Online-Business ist nicht die einzige Alternative zum Tausch „Zeit-gegen-Geld“. Engen Sie Ihren Blick nicht unnötig ein. Sie können ein gesamtes Portfolio an unterschiedlichen Angeboten haben. Die Wertschöpfung für Ihre Kunden ist das Entscheidende, nicht die Durchführungsform. Auch bei Geschäftsmodellen gilt: Form follows Function.

 

Und nun zu den 21 Modellen

Im Folgenden stelle ich Ihnen die 21 Modelle vor, aufgeteilt in 7 Gruppen à 3 Modellen, zum Teil versehen mit weiterführenden Links zu konkreten Beispielen.

Lassen Sie sich inspirieren!

 

III. Gruppe 1: Variationen von 1:1 – Mehr Wert für Ihre Kunden und Entlastung für Sie

Das klassische 1:1-Modell hat zwar durchaus Nachteile. Doch müssen diese für Sie nicht so gewichtig sein wie für andere. Außerdem gibt es Variationen.

 

#1: Klassisches 1:1-Modell

Wenn Sie dieses Modell lieben und es gut für Sie funktioniert, gibt es keinen Grund, es nur deshalb fallen zu lassen, weil andere ein Online-Business anstreben.

Sie brauchen nicht jeden Trend mitzumachen.

Entscheiden Sie selbst, ob und in welchem Maße Sie an klassischen 1:1-Leistungen festhalten und ggf. mit anderen Modellen kombinieren.

 

#2: Leistungspakete

Leistungspakete, wie ich sie hier vorgestellt habe, bringen mehr Wert für die Kunden, ermöglichen höhere Preise und eigene Entlastung.

Wenn Sie beispielsweise Ihren Kunden immer wieder im Gespräch etwas erklären, können Sie das auch in einem Video tun, das die Kunden sich allein anschauen.

Mit individuellen Leistungspaketen zu starten, kann eine hervorragende Vorbereitung sein für spätere Folgeprodukte einschließlich Online-Kursen.

 

#3: „Productized Service“

Eine andere Variante ist ein sogenannter „Productized Service“, wie er insbesondere von Brian Casel propagiert wird.

Er funktioniert besonders gut im „Done-for-You“-Bereich.

Basis ist die Beschränkung, zum Beispiel auf ein WordPress-Template oder einen E-Mail-Provider, wenn Sie Webdesign oder Internet-Marketing anbieten.

Vorteil: Sie verbringen keine Zeit mehr mit der Lernkurve für spezielle Dinge, die nur ein einziger Kunde braucht.

Es erfordert aber Disziplin, das durchzuhalten.

Im deutschsprachigen Bereich ist Maik Pfingsten „der“ Experte für Productized Services. In diesem Interview mit mir erzählt er, wie er selbst dazu gekommen ist und gibt Tipps für den Start mit einem Productized Service.

 

IV. Gruppe 2: Gruppenvarianten – Bei gleichem Zeiteinsatz mehr Kunden dienen und ihnen die positiven Effekte einer Gruppe ermöglichen

Gruppen sind in vielen verschiedenen Varianten denkbar. Vielleicht praktizieren Sie sogar schon eine davon.

Gruppenprogramme sind aus meiner Sicht allerdings oft falsch positioniert, nämlich als etwas Minderes gegenüber der 1:1-Zusammenarbeit.

Ich betrachte das Gruppenerlebnis als Mehrwert.

Denn gerade die Erfahrung, dass es anderen ähnlich geht, kann extrem unterstützend und hilfreich für die Teilnehmer sein.

Das hat sich in allen meinen Kursen immer wieder bestätigt.

Weiterer Vorteil: Es kann Sie selbst entlasten, wenn sich die Teilnehmer gegenseitig unterstützen.

 

#1: Offline-Gruppen

Therapie-Gruppen, Coaching-Gruppen, Netzwerke, Clubs u.a. – allen gemeinsam ist, dass die Teilnehmer sich in gewissen Abständen persönlich treffen.

Je nach Zweck kann das Netzwerken im Vordergrund stehen, das Lernen neuer Fähigkeiten, die persönliche Veränderung (neue Gewohnheiten, Abnehmen) oder noch anderes.

 

#2: Online-Gruppen

Ich selbst habe schon viele Coaching-Programme über Online-Plattformen durchgeführt mit lediglich virtuellem Kontakt der Teilnehmer untereinander (Forum, Webinar-Austausch).

Es funktioniert sehr gut und ist nicht regional beschränkt, da kein Reiseaufwand entsteht.

 

#3: Gruppen-Events

Das kann vom Wochenend-Seminar über Gruppenreisen bis zum Großevent mit Hunderten von Teilnehmern gehen.

In solchen Gruppen entsteht oft eine ganz besondere Dynamik, die Veränderungsprozesse in spezieller Weise unterstützen und beschleunigen kann.

 

V. Gruppe 3: Wiederkehrende Leistungen Nachhaltigere Ergebnisse für die Kunden und mehr Stabilität für Ihr Business

Ganz egal, wie gut ein Business läuft – es kann immer mal wieder Phasen geben, die eher an eine Auftrags-Achterbahnfahrt erinnern.

Phasen vielleicht auch, wo am Anfang des Monats noch unklar ist, woher die Einnahmen kommen werden.

Wiederkehrende Einnahmen zu haben, ermöglicht bessere Planbarkeit und nimmt viel Stress heraus. Es gibt dazu verschiedene Möglichkeiten.

 

#1: Membership

Ein Membership-Modell (Mitglieder-Modell), wie ich es demnächst mit dem Commitment-Club anbiete, bietet den Teilnehmern fortlaufende Unterstützung, oft in verschiedenen Formen:

  • Wissensvermittlung
  • Forum oder private Facebook-Gruppe
  • Frage-und-Antworten-Webinare
  • gemeinsame Aktionen
  • evtl. auch Gastbeiträge von Experten
  • und mehr.

Für die Mitgliederzahlen gibt es keine natürliche Grenze, sondern sie kann beliebig festgelegt werden.

Hier ist noch ein Beispiel, über das ich früher berichtet habe. Es zeigt den Wert eines Membership-Programms für die Verkaufsfähigkeit.

 

#2: Mastermind-Gruppen

Solche Gruppen sind in der Regel eher klein (6 – 8 Teilnehmer) und gehen über einen längeren Zeitraum, zum Beispiel ein Jahr.

Hier besteht die Möglichkeit, intensiv auf jeden einzelnen Teilnehmer einzugehen und die Entwicklung zu verfolgen und gezielt zu fördern.

Mastermind-Gruppen eignen sich sehr gut im Premium-Bereich, wenn die richtigen Teilnehmer zusammen kommen.

 

# 3: Abo-Modell

Ein Abo-Modell kann die Form eines Membership-Modells haben, allerdings auch ganz anders aussehen, zum Beispiel in Form regelmäßiger Lieferungen physischer Produkte (schwarze Socken, elektrische Zahnbürsten etc.).

Besonders interessant: Ein Abo-Modell kann den Wert eines Unternehmens für den Verkauf des Unternehmens deutlich steigern.

In seinem Buch The Automatic Customer hat John Warrillow neun verschiedene Abo-Modelle beschrieben.

Hier habe ich diese vorgestellt.

Und hier gibt es die Fallstudie einer jungen Französin, die aus einem privaten Newsletter heraus ein Abo-Modell mit regelmäßigen Produktlieferungen geschaffen hat.

 

VI. Gruppe 4: Zusammenarbeit mit Partnern – Win-Win für alle Beteiligten

Auch über die Zusammenarbeit mit Partnern kann Hebelwirkung entstehen. Ein paar Beispiele:

 

#1:  Akquise- und Vertriebspartner

Die Einschaltung von Akquise- und Vertriebspartnern kann bei der Neukunden-Gewinnung unterstützen.

Statt selbst die Zeit für Akquise zu investieren, können Sie die Zeit nutzen, um Kundenprojekte durchzuführen oder strategisch „an“ Ihrem Business zu arbeiten.

Natürlich brauchen Sie dann die Kapazität, um die neuen Aufträge zu erfüllen.

Im Falle von Online-Produkten und speziell Produkt-Launches können so genannte Affiliate-Partner (Provisions-Partner) Ihnen helfen, mehr Teilnehmer für Kurse oder sonstige Online-Produkte zu gewinnen. Dieses Modell ist in den USA sehr verbreitet.

 

#2: Leistungspartner

Leistungspartner  können Ihnen helfen, Ihre eigene Kapazität zu erweitern und profitabler zu arbeiten.

Unternehmens- und Personalberatungen, Anwälte, PR-Agenturen und viele andere Professionen nutzen Junior-Berater, Referendare, Praktikanten, Freelancer etc. für vorbereitende Aufgaben, statt ihre eigene wertvolle Zeit dafür einzusetzen.

Neben der Kapazitäts-Erweiterung kann auch der Zukauf von Spezial-Know-how ein Motiv sein, sich Partner zu suchen.

 

# 3: Support-Partner/Virtuelle Assistenten

Wenn der spätere Kundensupport eine wichtige Rolle spielt, zum Beispiel im IT-Bereich, können auch dafür Partner eingesetzt werden.

Support-Partner, zum Beispiel Virtuelle Assistenten, können auch unterstützen, wenn bei Durchführung von Online-Kursen technische Fragen der Teilnehmer auftauchen, Passwörter vergessen werden und bei all den kleinen, aber wichtigen Dingen, die die Zufriedenheit der Kunden empfindlich beeinträchtigen können.

In diesem Interview erzählt Maik Pfingsten, wie er andere Ingenieure als Virtuelle Assistenten für seinen Productized Service einsetzt.

 

VII. Gruppe 5: Weitere Formate als Hebel

Mit wenig Aufwand weitere Produkte für bestehende Kunden, die Erschließung neuer Kundengruppen sowie Vorläufer-Varianten

Wenn man einen Kernprozess hat, der den Leistungen zugrunde liegt (ich spreche gern von Signature System), dann ist es relativ einfach, diesen in verschiedene Formate umzuwandeln. Drei Möglichkeiten von vielen:

 

#1: Weitere Formate für bestehende Kunden

Von Kunden, die ein gedrucktes Buch kaufen, sind etliche auch interessiert, ein eBook oder ein Hörbuch zu erwerben (und umgekehrt), um in verschiedenen Situationen jeweils das passende Format zu haben.

Das gleiche Prinzip lässt sich auf andere Fälle übertragen. Beim Buch ist es am anschaulichsten.

 

#2: Neue Kundengruppen durch weitere Formate

Mit einer Hörbuch- oder eBook-Version lassen sich auch solche Kundengruppen erschließen, die nie ein gedrucktes Buch kaufen würde. Auch hier steht das Buchbeispiel nur stellvertretend für alle möglichen Fallgestaltungen.

 

# 3: Vorläufer-Variante

Wie schon erwähnt, bin ich ein Freund davon, systematisch vorzugehen und in überschaubaren Schritten.

Eine Vorläufer-Variante kann in solchen Fällen sehr nützlich sein.

So kann ein E-Mail-Kurs eine Vorläufer-Variante sein für einen Videokurs, um den Markt zu testen.

Der E-Mail-Kurs kann auch später neben dem Video-Kurs bestehen bleiben, um diejenigen anzuprechen, die lieber lesen.

Selbst ein Blogartikel oder ein Webinar kann als Vorläufer-Variante im Sinne von Testballon dienen.

 

VIII. Gruppe 6: Weitere Zielgruppen – Den Radius ausdehnen, ohne bei null wieder anzufangen

Diese Möglichkeit wird oft übersehen. Sie kann jedoch durchaus interessant sein, ganz besonders dann, wenn Sie sehr vielseitig sind.

 

#1: Inhalte auf andere Zielgruppe übertragen

Michael E. Gerber hat in seiner E-Myth Expert-Serie sein Konzept auf eine Vielzahl von Berufsgruppen übertragen. Ein vergleichbares Beispiel findet sich bei Jay Baer in seiner Youtility-Serie.

 

#2: Inhalte auf andere Themenfelder übertragen

Bei den Chicken Soup for the Soul-Büchern wurde ein bestehendes Erfolgskonzept auf eine Vielzahl von Lebensbereichen, Zielgruppen und Unterzielgruppen ausgeweitet. Auf der Website ist von mehr als 250 Büchern die Rede.

 

# 3: Kollegen als Kunden

Wenn Sie eine eigene Methodik haben, Ihren Kernprozess, Ihr Signature System, kann eine Option darin bestehen, diese Methode an Berufskollegen weiter zu vermitteln und Lizenzen zu vergeben. Abgesehen von den oft beträchtlichen Einnahmen durch die Ausbildungskurse können Sie durch die Lizenzen anschließend laufende Einnahmen generieren. Auch für einen potenziellen Erwerber Ihres Unternehmes dürften solche regelmäßigen Einnahmen interessant sein. In diesem Interview spricht Angelika Gulder über ihr Karriere-Navigator-Lizenz-System.

 

 

IX. Gruppe 7: Physische Produkte – Der Gegentrend zur Digitalisierung

Ganz bewusst als Kontrapunkt zum Online-Business sollen hier auch physische Produkte erwähnt werden.

Denn zu jedem Trend gibt es einen Gegentrend.

Im Zeitalter der Digitalisierung können gerade physische Produkte für eine bestimmte Klientel interessant sein.

 

#1: Kartenset

In diesem Interview erläutert Katrin Linzbach die vielfältigen Vorteile eines Kartensets für alle Beteiligten. Auch dafür ist ein Signature System eine gute Basis.

 

#2: Bezahlter Newsletter

Ein bezahlter Newsletter, der mit der Post kommt, erhält möglicherweise eine andere Wertschätzung als ein E-Mail-Newsletter.

Außerdem beschert er wiederkehrende Einnahmen.

 

# 3:  Ergänzende Materialien

David Allen bietet für sein „Getting Things Done“-System auch jede Menge an Büromaterialien, Kalender/Organizern usw.

Dadurch hilft er seinen Kunden, sein System besser zu nutzen, und verschafft sich selbst weitere Einnahmen, im Falle der Organizer wahrscheinlich auch wiederkehrende Einnahmen.

 

X. Ihre Gedanken, Erfahrungen, Fragen?

So, das waren die 21 Modelle.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie groß die Vielfalt der Möglichkeiten ist, und hoffe, Sie ein bisschen damit angesteckt zu haben.

Ich denke, es ist deutlich geworden, dass ein Online-Business nicht die einzige Option ist. Im Rahmen eines gut durchdachten Gesamt-Portfolios können Online-Angebote allerdings eine wichtige Rolle spielen.

Gern gehe ich in künftigen Beiträgen mehr in die Tiefe.

Für heute wäre es sehr hilfreich, wenn Sie mir Ihre spontanen Gedanken dazu schreiben, mögliche eigene Erfahrungen, und vor allem auch, welche Fragen offen geblieben sind, so dass ich diese entweder im Kommentar und/oder in einem Folgebeitrag beantworten kann.

Gern lade ich Sie auch in meine Freedom Business Community ein, um dort weiter zu diskutieren.

Und wenn Ihnen der Kopf jetzt etwas schwirrt und Sie sich fragen „Wie fange ich jetzt an?“, dann empfehle ich Ihnen diesen kostenlosen Bonus-Download.

 

XI. Die wichtigsten Take-aways aus diesem Blogpost vorab

1. Es gibt Alternativen: Ein Online-Business ist nicht die einzige Alternative zum Tausch „Zeit-gegen-Geld“. Es gibt zahllose Möglichkeiten. 7 x 3 Modelle stelle ich in diesem Blogpost vor.

2. Portfolio-Gedanke: Die Modelle sind gedacht, miteinander kombiniert zu werden zu einem Produkt- und Leistungsportfolio, das Premium-Wert bietet für Ihre Kunden, Ihren persönlichen Zielen dient und Ihr Business stabil und profitabel macht und weitere Skalierung ermöglicht bis hin zur Schaffung eines verkaufsfähigen Unternehmens.

3. Online-Angebote als Teil des Portfolios: Online-Angebote können in einem Portfolio enthalten sein. Doch ausschließlich ein Online-Business anzustreben, ohne die anderen Möglichkeiten in Betracht zu ziehen, würde Ihnen Chancen vorenthalten.

4. Signature System verhindert Bauchladen und erleichtert die Umsetzung: Damit kein Bauchladen entsteht, ist es wichtig, einen Kernprozess zu haben, wie Sie Wert schaffen für Ihre Kunden. Diesen können Sie in viele verschiedene Formate umwandeln und auch in Marketingmaterialien – und das mit relativ wenig Zusatzaufwand. Ich spreche in dem Zusammenhang von Signature System.

5. Zwischenschritte: Wenn Sie ein Online-Business anstreben, ist es wichtig, den Weg gut zu strukturieren. Ein Teil der vorgestellten Modelle eignet sich gut, um schrittweise zu Online-Angeboten zu gelangen und auf dem Weg dorthin bereits Ihr Geschäftsmodell zu verbessern.

6. Geschäftsmodell-Optimierung auch dann, wenn Sie kein Online-Business anstreben: Selbst wenn Sie an einem Online-Business überhaupt nicht interessiert sind, können Sie aus diesem Beitrag Gewinn ziehen für Ihr Geschäftsmodell.

7. 21 Modelle in Gruppen 7 x 3: Der besseren Übersicht halber habe ich 7 x 3 Gruppen gebildet. Einige Modelle lassen sich verschiedenen Gruppen zuordnen, doch das würde an dieser Stelle schon zu sehr ins Detail gehen. Die Gruppen sind:

(2) Gruppenvarianten

(3) Wiederkehrende Leistungen/wiederkehrende Einnahmen

(4) Zusammenarbeit mit Partnern

(5) Hebelwirkung durch weitere Formate

(6) Hebelwirkung durch weitere Zielgruppen

(7) Physische Produkte

8. Kostenloser Bonus: Als kostenlosen Bonus können Sie sich direkt unter diesem Kasten die Starthilfe „Welches Geschäftsmodell passt zu mir?“ herunterladen.

XII. Weitere Unterstützung für Ihre Strategie und die Umsetzung

Das passende Geschäftsmodell zu finden, kann über Erfolg oder Misserfolg Ihres Business entscheiden.

Welches Geschäftsmodell Sie wählen, beeinflusst Ihre Produktivität, Ihre persönliche Zufriedenheit und Lebensqualität wie auch Ihre Profitabilität und letztlich die Verkaufsfähigkeit Ihres Unternehmens.

Die meisten Solopreneure, die ich kenne, nehmen das in der Branche herrschende Geschäftsmodell als gegeben hin.

Wer heraus möchte aus dem Tausch „Zeit-gegen-Geld“ nimmt oft die Alternative des Online-Kurses oder Online-Business als die einzige Möglichkeit als gegeben hin.

Tun Sie das nicht.

Gehen Sie sehr sorgfältig und mit strategischer Brille an Ihr Geschäftsmodell heran. Gern unterstütze ich Sie dabei. Ich arbeite mit erfahrenen Solopreneuren in drei Phasen der geschäftlichen Entwicklung:

  • Wenn Sie Ihr aktuelles Business optimieren möchten: Die Überprüfung von Positionierung und Geschäftsmodell sind dann ganz wesentliche Schritte. Beides macht man besser nicht allein wegen der schon erwähnten Branchen- oder Betriebsblindheit und möglicher Scheuklappen. Ich unterstütze Sie sowohl dabei, Ihr gesamtes Geschäftsmodell wie auch Ihre Positionierung unter die Lupe zu nehmen und komplett umzukrempeln. Doch das ist nicht immer nötig. Gezielte Optimierungen an den entscheidenden Hebeln können ebenfalls sehr viel bringen.
  • Wenn Sie Ihr Business skalierbar machen möchten: In diesem Fall gilt es, sich zunächst einmal über die verschiedenen Optionen Klarheit zu verschaffen und daraus Ihre Wahl zu treffen. Ich unterstütze Sie bei der Entscheidungsfindung, beim Konzept für Ihr Gesamtportfolio und dabei, das Ganze in gangbare Schritte zu unterteilen. Selbst wenn Sie beispielsweise einen Online-Kurs schaffen wollen, ist es vielfach sinnvoll, ein paar kleinere Schritte vorab zu tun, die den Kurs vorbereiten, ohne Sie komplett zu überfordern.
  • Wenn Sie Ihr Business in den nächsten 7 – 10 Jahren verkaufsfähig machen wollen: Auch dann spielt das Geschäftsmodell eine wichtige Rolle. Oft gibt es noch ungenutzte Möglichkeiten, wie Sie schon auf dem Weg zum verkaufsfähigen Business höhere Einnahmen und Gewinne erzielen können. Damit schaffen Sie sich kurzfristige Vorteile und verbessern die Chance auf einen späteren Verkauf und einen guten Verkaufspreis.

Wenn Sie mehr über meine Unterstützungsangebote erfahren möchten, nehmen Sie hier Kontakt auf. 

Bildnachweis:

hahnsinn – Büro für Design & Webentwicklung 

 

Ich unterstütze Solopreneure, sich immer wieder neu zu erfinden, ein skalierbares Business zu schaffen und Exit-Strategien für ein verkaufsfähiges Business zu entwickeln. In diesem Blog schreibe ich über alle Themen, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, von Älterwerden als Solopreneur über Business-Strategien bei Positionierung, Marketing, Geschäftsmodell und Produktivität bis hin zu Zukunftsthemen für Solopreneure.

18 Kommentare
  1. Wilhelm sagte:

    Liebe Monika,
    eine klasse Zusammenstellung! Ich denke, dass der ganze online Bereich ein unglaublich großes Potential bietet, es eröffnet uns Möglichkeiten, die Menschen vor einigen Jahrzehnten noch nicht hatten. Und vermutlich sind wir damit noch lange nicht am Ende. Ich bin immer wieder sehr dankbar dafür! Liebe Grüße!

    Antworten
  2. Christiane Theis sagte:

    Liebe Monika,

    ganz herzlichen Dank für diese wunderbare, sehr ausführliche Beschreibung der verschiedenen Modelle.

    Mein Blick ist wieder geweitet, die Grenzen sind einfach nur selbst gesetzt.

    Danke für die Erinnerung!

    Herzliche Grüße
    Christiane

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Christiane,

      danke schön! Den Blick zu weiten, hilft dabei, selbst gesetzte Grenzen – wie wir sie alle haben – zu erkennen und dann eine bewusste Entscheidung zu treffen.

      Herzliche Grüße
      Monika

      Antworten
  3. Barbara J. Schoenfeld sagte:

    Liebe Monika,

    eine wundervolle Aufstellung, dankeschön dafür. Ich bin gerade dabei mir ein neues Geschäft aufzubauen, da kommt dieser Artikel wie gerufen und gibt mir viele Anregungen.

    Herzliche Grüße

    Barbara

    Antworten
  4. Frauke sagte:

    WOW – Danke, tolle Zusammenstellung ! Ich selbst bin jetzt mit 1 – zu – 1 in die Selbständigkeit gestartet, und momentan möchte ich das auch gar nicht anders haben. Wo sonst sammelt man so schnell wirklich relevante Erfahrungen?
    Deine Aufzählung hab ich mir direkt „gebookmarkt“, denn ich find sie extrem nützlich. Da werde ich sicherlich noch öfter mal draufschauen, um einfach immer wieder den Blick zu heben und eventuelle Kurskorrekturen vorzunehmen.
    Liebe Grüße, Frauke

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frauke,

      danke schön für deinen Kommentar und das Teilen deiner eigenen Erfahrungen sowie das Bookmarken. Ich finde es so wichtig, dass jeder für sich selbst herausfindet, was er oder sie in der jeweiligen Phase des Business braucht. Es kann sich ja durchaus im Laufe der Zeit ändern. Und 1:1 hat eine Menge von Vorteilen. Ich bin gespannt auf deine weiteren Erfahrungen.

      Antworten
  5. Bettina Ramm sagte:

    Was für eine tolle Übersicht, ich habe sie mir gleich als Lesezeichen in die Favoriten gelegt. Denn das ist eine super Basis, um regelmäßig das eigene Geschäftsmodell zu überdenken und sich neu inspirieren zu lassen.
    Super hilfreich sind auch die vielen Links und Beispiele.
    Danke schön,
    Bettina Ramm

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frau Ramm,

      danke schön! Regelmäßig das eigene Geschäftsmodell zu überdenken, ist eine sehr gute Idee. Eigentlich sollte das jeder Unternehmer machen, doch in der Praxis tun es wohl die wenigsten.

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  6. Eva Laspas sagte:

    Liebe Monika,
    Danke für die reichhaltige Zusammenstellung unterschiedlicher Geschäftsideen. Ein schönes Beispiel dafür, dass es keine Grenzen gibt – außer die, die man sich selber setzt und seinen Ideen keine Chance… :-)
    Und wichtig ist natürlich auch das „Dranbleiben“. Wer ohne Ziel und Plan in den Tag hineinwirtschaftet, verschenkt nicht nur seine Zeit.
    Lg Eva

    Antworten

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