Ist es Ihnen schon aufgefallen? Auch Solopreneure werden älter:-).

Damit sind ein paar besondere Herausforderungen verbunden. Kennen Sie die eine oder andere davon?

  • Ungeduld und Frustration: schon so viel getan und immer noch nicht richtig „angekommen“. Der große Durchbruch steht noch aus.
  • Zweifel, ob Sie das Neue noch schaffen: Als Coach höre ich immer wieder „Bin ich zu alt? Schaffe ich das noch?“
  • Ihr privates Umfeld versteht Sie nicht: Wenn Sie mehrheitlich von Menschen umgeben sind, die sich auf den Vorruhestand vorbereiten, hören Sie Fragen wie „Muss das wirklich sein in deinem Alter?“
  • Suche nach neuer Positionierung und skalierbarem, verkaufsfähigem Business: Irgendwann sind Sie aus Ihrer bisherigen Positionierung herausgewachsen. Oder die Marktverhältnisse haben sich geändert. Oder Sie sind das ständige Reisen leid. Oder Ihnen wird bewusst, dass Sie bisher Ihr Business sind, aber kein Business haben, das skalierbar und irgendwann verkaufsfähig wäre.

Wenn auch nur eine der obigen Situationen auf Sie zutrifft, sollten Sie diesen Blogpost lesen.

Außerdem finden Sie unten als Bonus-Download ein kleines Experiment, das Ihnen ganz neue Sichtweisen für Ihre weiteren Jahre schenken kann.

 

Und nun fünf Beispiele, die Ihnen als Inspiration dienen sollen.

 

I. Inspiration #1: Mit 52 Jahren ein weltweites Unternehmen aufgebaut

Das erste Beispiel, das ich Ihnen vorstellen möchte, betrifft Ray Kroc.

Ray Kroc war 52, als er mit McDonald’s startete.

Er hatte mit beachtlichen gesundheitlichen Handicaps zu kämpfen.

Doch sein Mindset war: „…I was convinced the best was ahead of me.“ Sinngemäß: „…ich war überzeugt, dass das Beste noch vor mir lag.“ (Zitat aus Tom Butler-Bowdon: Never Too Late To Be Great).

 

Das Mindset des McDonald’s-Gründers Ray Kroc mit 52 Jahren: „Das Beste liegt noch vor mir“

Wie immer Ihre Einstellung zu McDonald’s ist – die Geschichte der Gründung ist bemerkenswert.

Der Gründer, Ray Kroc, war nämlich zur Zeit der Gründung schon 52. Er hatte bereits eine sehr erfolgreiche Verkaufskarriere vorzuweisen, sogar in zwei Unternehmen. Und dennoch entschloss er sich, noch einmal ganz von vorn anzufangen.

Über sein Mindset mit 50 sagt er: „I was a battle-scarred veteran of the business wars, but I was still eager to go into action… I had diabetes and incipient arthritis. I had lost may gall bladder and most of my thyroid gland in earlier campaigns. But I was convinced the best was ahead of me.“ (Zitat aus Tom Butler-Bowdon: Never Too Late To Be Great).

Sinngemäß: Er war ein kampferprobter Veteran des Businesskrieges, aber fühlte sich nach wie vor unternehmungslustig und aktionsbereit – und das, obwohl er Diabetes und beginnende Arthritis hatte, seine Gallenblase und einen großen Teil seiner Schilddrüse verloren hatte.

Doch er war fest überzeugt, dass das Beste noch vor ihm lag.

 

Never Too Late to Be Great

 

II. Inspiration #2: Stephen R. Covey – Leben im Crescendo, auch noch mit 76 Jahren

Stephen R. Covey ist den meisten wahrscheinlich bekannt durch sein Buch The Seven Habits of Highly Effective People (Die sieben Wege zur Effektivität).

Doch obwohl dieses Buch ein Riesenerfolg war, dachte er nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen und auf seinen Lorbeeren auszuruhen.

Sondern gemäß seiner Lebensphilosophie „Leben im Crescendo“ ging er – ähnlich wie Ray Kroc – davon aus, dass das Beste noch vor ihm lag. In seinem Buch The 3rd Alternative ist ein ganzes Kapitel dem Leben im Crescendo gewidmet (deutsch: Die dritte Alternative).

 

Wie Stephen R. Covey im Alter von 76 Jahren seine Zukunft sieht und mehrere Gründe, warum er sich nicht zur Ruhe setzen will (sein Blogpost )

In einem Blogpost, den er im Alter von 76 schreibt, bringt er seine Einstellung zum Älterwerden auf den Punkt:

„…Living life in crescendo to me means that my most important work is always ahead of me, never behind me. I believe that “where much is given, much is required.” I have a sacred stewardship to contribute and not to retire to leisure. Also, the greatest way to serve my 50 grandkids is not just to love them and tend to their interests and needs, but to be an example of someone who is constantly making a difference in the world….“

Die Quintessenz davon ist, dass er seine wichtigste Arbeit noch vor sich sieht. Statt sich zurückzuziehen, sieht er sich in der Pflicht, sein Wissen und seine Erfahrungen zum Wohle anderer zu nutzen.

Ein anderes Motiv ist, seinen 50 Enkeln ein Beispiel sein für jemanden, der ständig darum bemüht ist, einen Unterschied in der Welt zu machen.

Falls Sie sich ausführlicher mit seiner Einstellung beschäftigen wollen, lege ich Ihnen das zuvor erwähnte Buch The 3rd Alternative ans Herz. Dort ist ein ganzes Kapitel dem gewidmet, was er als „Living in Crescendo“ beschreibt.

 

Stephen R. Covey: The 3rd Alternative

 

 

III. Inspiration #3: „Never Too Late to be Great“ – Buchtipp mit vielen Beispielen

Das Buch Never Too Late To Be Great habe ich schon vielen Klienten ans Herz gelegt. Es beruht auf zwei Prämissen:

  • Zum einen, dass die meisten großen Leistungen wesentlich länger dauern als ursprünglich gedacht.
  • Zum anderen, dass wir durch die gestiegene Lebenserwartung viel mehr Zeit haben, große Leistungen zu vollbringen.

Anhand unzähliger Beispiele aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst, Sport und anderen Bereichen belegt Butler-Bowdon, dass dem Durchbruch in der Regel 10 Jahre oder mehr vorausgingen, in denen das Neue sich vorbereitete.

Was er auch betont: Dass diese Reifezeit oftmals auch eine wichtige Zeit der Charakterschulung für die betreffende Person war.

 

Buchtipp: Never Too Late To Be Great

Ein paar Beispiele aus dem Buch von Butler-Bowdon: Einige davon überraschen Sie wahrscheinlich

  • Leonarda da Vinci begann die Mona Lisa in seinen Fünfzigern und malte daran bis in seine Sechziger Jahre.
  • Immanuel Kant wurde mit 46 Philosophie-Professor, doch brauchte dann noch mehr als 10 Jahre, um seine früheren Positionen zu überprüfen. Erst mit 57 veröffentlichte er sein Meisterwerk „Die Kritik der reinen Vernunft“.
  • Fritz Perls, 1893 geboren, Mit-Begründer der Gestalt-Therapie, kommt damit erst in den 50ern und 60ern richtig heraus
  • Sir Christopher Wren, Architekt von mehr als 50 Londoner Kirchen, darunter der St. Paul’s Cathedral, ging mit 86 in den Ruhestand.
  • Der Modeschöpfer Christian Dior war schon über 40, als er sein Modehaus Christian Dior S.A. gründete.
  • Frank Lloyd Wright war 91, als er das Guggenheim Museum in New York beendet hatte.
  • Nobelpreisträger Linus Pauling veröffentlichte in der Zeit zwischen 70 und 90 mehr wissenschaftliche Papers als in der Zeit zwischen 50 und 70.
  • Voltaire schrieb Candide mit 65.
  • Goethe beendete seinen Faust mit 82.
  • William Griffith Wilson (auch Bill Wilson genannt) gründete mit 43 Jahren die Anonymen Alkoholiker, nachdem er jahrelang selbst alkoholabhängig gewesen war.
  • Jean Nidetch war 40, als sie die Weight Watchers gründete, nachdem sie selbst erlebt hatte, wie Gruppen beim Abnehmen helfen können.
  • Louis Armstrong hatte seinen Hit What a Wonderful World erst mit 66 Jahren.
  • Und auch Steve Jobs hatte seine Glanzzeit erst, als er sozusagen aus dem „Exil“ zurückkam und wieder neu bei Apple anfing.

 

Never Too Late to Be Great

 

 

IV. Inspiration #4: Louise Hay – Bestseller-Autorin mit 50 & Verlagsgründerin mit über 60

Sehr eindrucksvoll finde ich auch das Leben von Louise Hay. Louise Hay wurde 1926 geboren und verstarb 2017. Nach einem nicht leichten Leben veröffentlichte sie im Jahr 1976, also mit 50, ihr Buch Heal Your Body. Zu der Zeit war es noch sehr ungewöhnlich, Zusammenhänge zwischen Innen und Außen zu sehen. Das Buch wurde in 25 Sprachen übersetzt. 1984 erschien You Can Heal Your Life. Von diesem Buch wurde rd. 50 Millionen (!) Exemplare verkauft.

Damit noch nicht genug. 1987 (also mit über 60) gründete sie den HayHouse-Verlag. Dieser bezeichnet sich als einen der am schnellsten wachsenden Verlage in der Welt auf dem Gebiet von Selbst-Hilfe und Transformation mit Verkäufen in 35 Ländern der Welt und einer Vielzahl hochangesehener Bestseller-Autoren.

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt aus ihren Aktivitäten. Ich kenne ihr Lebensmotto nicht und weiß nicht, wie sie über Älterwerden dachte. Doch ihr Wirken machte nicht den Eindruck, dass sie sich selbst limitierte.

 

Louise Hay: You Can Heal Your Life

 

 

 

V. Inspiration #5: Das Leben ist kein Bogen, sondern eine Treppe – Jane Fonda (Video)

Abschließend möchte ich Ihnen noch dieses Video von Jane Fonda ans Herz legen. Es gibt eine Rede wieder, die sie 2011 bei der TEDxWomen-Konferenz hielt.

Jane Fonda ist nicht nur als Schauspielerin in Erscheinung getreten, sondern auch als Aerobic-Lehrerin weltweit. Ihren 79. Geburtstag beging sie mit einer politischen Protest-Aktion, wie sie in ihrem Blog schreibt.

Das o.g. Video finde ich besonders bemerkenswert, weil sie dort ein neues Verständnis von Älterwerden kommuniziert: nicht als Bogen mit einem aufsteigenden Teil und einem wieder absteigenden Teil, sondern als Treppe mit unzähligen Stufen, die weiter nach oben führen.

Dabei geht es nicht nur um körperliche oder geistige Fitness. Sondern wiederum spielt das Mindset eine Rolle. Den dritten Akt des Lebens, wie sie ihn nennt, versteht sie als Entwicklungsstufe zum Erreichen von Ganzheit, Weisheit und Authentizität. „Das Alter nicht als Diagnose, sondern das Alter als Potenzial“ bringt sie es auf den Punkt.

Hier gibt es ein deutsche Transkription des Redetextes.

 

VI. Ihre Konsequenzen daraus?

Ich weiß nicht, welche Konsequenzen Sie aus diesen Beispielen ziehen. Ich würde mich freuen, wenn Sie daraus Inspiration gewönnen und neue Perspektiven für Ihr eigenes Älterwerden als Solopreneur. Und für einen neuen Blick auf die oben erwähnten Herausforderungen:

  • Ungeduld und Frustration: Sie haben im Zweifel noch sehr viel Zeit, um Ihr wahres Potenzial zu entfalten und neue Durchbrüche zu schaffen.
  • Selbstzweifel: Beispiele anderer können eine gute Möglichkeit sein, eigene Selbstzweifel zu überwinden.
  • Fehlende Unterstützung von Menschen in Ihrem privaten Umfeld: Sie können diese Unterstützung nicht erzwingen. Doch Sie können sich andere Unterstützung suchen, zum Beispiel im Rahmen meines bald startenden Membership-Programms, dem Commitment-Club.
  • Suche nach neuer Positionierung und Fragen, wie Sie Ihr Business verkaufsfähig machen: Diese Fragen werden in der Tat immer relevanter. Gern unterstütze ich Sie dabei.

Nehmen Sie hier Kontakt auf, um mehr über meine aktuellen Unterstützungsangebote zu erfahren.

 

Was wäre, wenn Ihr bisheriges Leben lediglich ein Trainingscamp gewesen wäre für das, was noch vor Ihnen liegt?

VII. Neue Chancen für Late Bloomers: Das Beste kommt erst noch

Wenn Sie bisher noch nicht den großen Durchbruch erzielt haben, sich noch nicht richtig „angekommen“ fühlen oder in einem Alter etwas neu anfangen wollen (oder müssen), wo andere sich auf den Vorruhestand vorbereiten, möchte ich Sie mit diesem Beitrag ermutigen, das mit neuen Augen zu sehen.

Vielleicht gehören Sie zur Gruppe derer, für die es noch gar keine passenden Namen im Deutschen gibt: Menschen, die erst in der Lebensmitte oder noch später richtig aufblühen, sichtbar werden, den Durchbruch erzielen.

Butler-Bowdon spricht in seinem Buch Never Too Late to be Great von „Late Bloomers“, „Late Starters“, „Late Achievers“.

Unter meinen Klienten sind etliche dieser Menschen. Wenn ich mir deren Lebenswege ansehe, komme ich immer wieder zum Schluss, dass die bisherigen Erfahrungen letztlich eine Art „Trainingscamp“ waren. Jetzt kommt die Zeit, daraus das Beste zu machen!

Dazu kann auch gehören, ein verkaufsfähiges Business zu schaffen.

 

VIII. Wie ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Wie sind Ihre Erfahrungen?

Verraten Sie mir doch im Kommentarfeld, wie Sie das Älterwerden als Solopreneur sehen.

Haben Sie ein persönliches Rollenvorbild? Wenn ja, wer ist es und warum?

Welches der obigen Beispiele spricht Sie besonders an?

Mein persönliches Lieblingsbeispiel ist Peter Drucker, der noch in seinen Neunzigern als einer der einflussreichsten Managementdenker galt und interessanterweise weitgehend auf einen Mitarbeiterstab und wissenschaftlichen Apparat verzichtete. Insofern kann er auch als Modell für Solopreneure gelten:-).

 

IX. Die wichtigsten Take-aways

Auch Solopreneure werden älter. Viele erleben das als unternehmerische und persönliche Herausforderung. Doch tatsächlich waren die Chancen noch nie so gut.

1. Noch in keiner Generation zuvor gab es so viele Chancen, das Älterwerden ganz neu zu erfinden.

2. Als Solopreneur sind Ihre Chancen noch viel, viel besser, zu den Pionieren des Älterwerdens zu gehören. Denn Sie haben wesentlich mehr Gestaltungsfreiheit als ein Angestellter. Ganz egal, wie Ihr kalendarisches Alter derzeit lautet, haben Sie im Zweifel noch wesentlich mehr Zeit zur Verfügung, auch große Ziele zu verwirklichen, als Ihnen derzeit bewusst ist. Das kleine Experiment, das Sie im Anschluss an diese Zusammenfassung finden, kann Ihnen dazu ganz neue Perspektiven vermitteln.

3. Ganz entscheidend ist das Mindset. Es gilt, sich aus den limitierenden individuellen und kollektiven Glaubenssätzen zu befreien, die derzeit noch vorherrschen. Erfolgreiche Unternehmer, Künstler, Sportler und viele andere haben immer schon ein anderes Mindset praktiziert. nämlich: „Das Beste kommt erst noch“.

4. Ich gehe gern noch einen Schritt weiter und sage: Ihr bisheriges Leben war das „Trainingscamp“. Jetzt geht es erst richtig los.

5. In diesem Blogpost finden Sie zahlreiche Beispiele bekannter Menschen, die Vorreiter sind für ein neues Verständnis von Älterwerden sowie sehr lohnenswerte Buch- bzw. Videotipps. Sie werden wahrscheinlich überrascht sein. Lassen Sie sich davon inspirieren.

6. Wenn das Mindset geklärt ist, können Sie sich neu positionieren, Ihr Geschäftsmodell neu aufsetzen oder weiter entwickeln und sich auf die Skalierbarkeit und Verkaufsfähigkeit Ihres Unternehmens vorbereiten. Dann kann auch dann noch Gutes in die Welt kommen, wenn Sie selbst nicht mehr aktiv mitarbeiten

Bildnachweis:

hahnsinn – Büro für Design & Webentwicklung 

 

Ich unterstütze Solopreneure, sich immer wieder neu zu erfinden, ein skalierbares Business zu schaffen und Exit-Strategien für ein verkaufsfähiges Business zu entwickeln. In diesem Blog schreibe ich über alle Themen, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, von Älterwerden als Solopreneur über Business-Strategien bei Positionierung, Marketing, Geschäftsmodell und Produktivität bis hin zu Zukunftsthemen für Solopreneure.

28 Kommentare
  1. Christiane Theis sagte:

    Liebe Monika,

    Du sprichst mir mit Deinem Artikel über das Älterwerden mal wieder aus der Seele, danke Dir ganz herzlich dafür!

    Wie inspirierend und motivierend Deine Beispiele sind… wie gut, dass es vielen Anderen auch ähnlich geht.

    Danke für Deine wertvollen Beiträge!

    Herzliche Grüße
    Christiane

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Christiane,

      danke für deinen Kommentar. Ich glaube, im Moment sind wir noch eine überschaubare Minderheit, die Älterwerden aus neuer Perspektive betrachten. Umso wichtiger zu sehen, dass andere ebenso denken!

      Herzliche Grüße
      Monika

      Antworten
  2. Heike Engel-Wollenberg sagte:

    Liebe Frau Birkner,
    ich bin „zufällig“ auf Ihrem Blog gelandet. Ich mache das gleiche wie Sie, will hier aber keine Werbung für mich machen. Mir war es wichtig, Ihnen nochmals zu bestätigen, wie richtig Sie mir Ihrer Meinung liegen. Ich bin seit über 22 Jahren selbständig, habe vor zwei Jahren mein kleines Unternehmen bis kurz vor die Wand gefahren und bin jetzt nochmals durchgestartet. Ich bin jetzt 55 Jahre alt und kann bestätigen, dass ich alles lernen kann – auch die von mir nicht besonders geschätzte neue Technik, Marketing, Social Media …. Ich erinnere mich immer dann, wenn ich wieder mal behaupte: „Ich kann das nicht“, an den Spruch meiener Großmutter, die mir als Kind dann sagte: „Dann stell die Kanne weg und nimm die Hände.“ Ich wünsche Ihnen und Ihren Klienten alles erdenklich Gute.
    Herzliche Grüße
    Heike Engel-Wollenberg

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frau Engel-Wollenberg,

      ganz herzlichen Dank für die Einblicke in Ihre Erfahrungen. Omas Weisheiten sind vielfach auch noch heute aktuell. Und den Spruch Ihrer Oma finde ich köstlich. Ja, ich bin auch fest davon überzeugt, dass man alles lernen kann und dass es keine Altersgrenze gibt, um Neues zu lernen. Ich freue mich, auf diesem Weg auf Sie aufmerksam geworden zu sein und wünsche auch Ihnen und Ihren Klienten alles Gute.

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  3. Andreas K. Giermaier sagte:

    Wow genau, sie schreiben mir aus dem Herzen <3 Hab nie verstanden, warum wir uns in den Jahren 20-60 den Ar*** abarbeiten sollen, um dann irgendwann vielleicht, wenn es denn die Gesundheit zulässt, ENDLICH das Leben zu führen, das wir uns immer schon eigentlich gewünscht hätten.
    Doch find ich als ZUSATZaspekt noch was wichtig (und ich verlink hier jetzt einfach FRECH ;) ), http://lernenderzukunft.com/gluecklich-leben-werte/
    dass wir eben nicht nur auf unser Vermögen (ein breiter Begriff) kümmern dürfen, sondern dabei gern auch das Große Ganze im Blick behalten. Was wollen wir hinterlassen vs. nach mir die sinntflut. Ich mag
    Nach mir die SINN-Flut… alles liebe einstweilen und: the BEST is YET to come (freu dich drauf UND tu was dafür!)

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Lieber Andreas Giermaier,

      den Zusatzaspekt finde ich auch wichtig. Meine Klienten sind typischerweise Menschen, die auch etwas für das große Ganze bewirken wollen. Ich selbst will das auch:-). Ich bin überzeugt, dass viele erfolgreiche Solopreneure, vor allem, wenn sie auch das große Ganze im Blick behalten, für unsere Gesellschaft unendlich wertvoll sind: durch die oft innovativen und transformativen Leistungen, die sie erbringen, und auch durch das eigene Beispiel: den Mut, sich selbstständig zu machen. Das Commitment, sich durch Herausforderungen nicht unterkriegen zu lassen, sondern daran zu wachsen. Und auch das Beispiel, das gerade Solopreneure fürs Älterwerden geben können. Denn sie sind frei, ihr Leben zu gestalten und nicht durch künstliche Pensionsgrenzen daran gehindert.

      Das ist einer der Gründe, warum mir auch die Verkaufsfähigkeit von Solo-Businesses so am Herzen liegt. Denn dadurch kann das, was man in vielen Jahren aufgebaut hat, auch in Zukunft noch weiterwirken und dazu beitragen, dass positive Veränderung im großen Stil stattfindet.

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  4. Anke Berning sagte:

    Liebe Monika,

    Was für ein schöner Artikel – er spricht mir aus der Seele. Das bisherige Leben als „Trainingscamp“ ist ein sehr bereichernder Gedanke!

    Ich habe viel Glück empfunden im Leben und nunmehr auch ein halbes Jahrhundert vollendet – mit dem Gedanken „Jetzt können die nächsten 50 Jahre kommen“! Daraufhin kam die Eingebung „Und was, wenn das nicht nur so ein Spruch sein sollte? Was kann ich aktiv dafür tun und an welchen Stellschrauben kann ich drehen, um die nächsten Jahre und Jahrzehnte so gesund wie möglich und beruflich engagiert selbstbestimmt zu gestalten?“ Daraus wurde der Ausgangspunkt für mein neues Coachingkonzept. Die Freude an der Arbeit treibt mich an, und ich kann von Glück sagen, dass ich von Menschen umgeben bin, für die der sogenannte Ruhestand nur eine von vielen Optionen ist.

    Ich sehe das Älterwerden als Bereicherung und Abenteuer an, trotz und gerade wegen aller Zweifel, Unsicherheiten und gesundheitlicher Herausforderungen. Ich bin froh, dass immer mehr Menschen diese Einstellung teilen. Auch in diesem Sinne herzlichen Dank für den Blogbeitrag!

    Anke, mit herzlichen Grüssen aus Luzern

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Anke,

      ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar. Sich aktiv damit auseinanderzusetzen, an welchen Stellschrauben man drehen kann, erhöht mit Sicherheit die Chancen, dass die nächsten 50 Jahre gut verlaufen. Wir haben heute so viele Möglichkeiten, die frühere Generationen nicht hatten.

      Dass daraus dann auch ein Coaching-Konzept entstanden ist, finde ich besonders schön. Es bedeutet ja, dass die eigenen Erkenntnisse und Erfahrungen auch anderen zugute kommen und dort etwas verändern können.

      Ich freue mich über jede und jeden, die oder der bereit sind, das Älterwerden als Bereicherung und Abenteuer anzusehen. Herzlichen Dank noch einmal und alles Gute für das neue Coaching-Konzept.

      Monika

      Antworten
  5. Robert Heeß sagte:

    Liebe Monika Birkner,

    das bisherige Leben war das Trainingscamp für das, was jetzt kommen will – GENAU SO fühlt es sich für mich an.
    Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen!

    Gerade 60 geworden empfinde ich eine bislang nicht gekannte Klarheit, Einfachheit und – mein Verstand will es zwar nicht glauben – Unbekümmertheit. Na sowas?

    Was für eine Freude.

    Daraus entsteht jede Menge Schaffenskraft und -wille.
    Und noch mehr Lust, beitragen zu wollen.

    Danke für die inspirierenden Beispiele in Ihrem Blogpost.
    Auch wenn es in meinem Fall nicht um ein Millionen-Business gehen wird :-)

    Robert Heeß

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Lieber Robert Heeß,

      danke schön, dass Sie Ihre Erfahrungen teilen. Ich finde immer, es macht so viel Mut, Menschen zu sehen, die nicht dem Sterotyp entsprechen. Ich freue mich, dass Sie sich wieder erkennen. Die Schaffenskraft und die Lust, beitragen zu wollen, wird mit Sicherheit etwas Gutes entstehen lassen. Was sich monetär daraus entwickelt – wer weiß?:-) Die finanziellen Aspekte sind nicht die einzigen, die zählen. Auch ohne Millionenbusiness kann man sehr viel Wertvolles für andere und die Gesellschaft insgesamt bewirken:-):

      Ich bin gespannt, was aus Ihrem Schaffenswillen entsteht.

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  6. Birgit Schultz sagte:

    Liebe Monika,
    ein toller Artikel und ein toller Bonus!
    Ich bin mit 27 Jahren nach dem Studium ins Berufsleben eingetreten. Nach zehn Jahren Angestelltendaseins folgten bis jetzt 14 Jahre Selbstständigkeit. Mit „Marketing-Zauber“ habe ich Anfang 2016 begonnen, mein Unternehmen gründlich umzukrempeln (wie ich Dir ja auch schon persönlich erzählt habe) – und nun bin ich auch der Meinung: Das Beste kommt definitiv noch! Ich habe noch mindestens zwanzig, wenn nicht gar dreißig aktive Jahre vor mir: Ich werde in Kürze 51 – und ich habe keine Lust darauf, zu sagen, in schon 14 Jahren soll alles vorbei sein! Keine Chance! Gefühlt bin ich sowieso immer noch 26 … :)
    Vielen Dank für diesen motivierenden Artikel!
    Zauberhafte Grüße
    Birgit

    Antworten
  7. Brigitte Nolting sagte:

    Liebe Monika,

    danke für diesen Beitrag. Ich bin gerade dabei, mein erstes großen Online-Coaching-Programm auf den Markt zu bringen.
    Ich möchte keine ortsgebundenen 1:1 Coachings mehr machen, sondern nur noch per Skype o.ä. oder als online-Programm. Meine Erfahrung ist, dass es manchmal etwas anstrengend mit dem Umfeld ist. Ich bin 68 Jahre alt und als ich kürzlich einer guten Bekannten erzählte, was ich gerade alles mache, lerne und plane, sagte sie zu mir „Meinst du wirklich, dass sich das für dich noch lohnt?“ Es hat einen Moment gedauert, bis ich begriffen hatte, was sie meinte. :-)

    Aber gut, ich meine das lohnt sich noch und ich werde wahrscheinlich bis zu meinem letzten Atemzug neugierig bleiben und neue Dinge lernen und ausprobieren. Und ich freue mich immer, Stimmen zu hören und zu lesen, die das genauso sehen. Also ganz lieben Dank für diesen Artikel.

    Herzliche Grüße
    Brigitte

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Brigitte,

      ganz herzlichen Dank für deinen persönlichen Erfahrungsbericht. Genau darum ging es mir mit dem Artikel: in solchen Situationen stark und selbstbewusst zu bleiben, sich nicht verunsichern zu lassen, sondern sein eigenes Älterwerden so zu definieren und gestalten, wie es am besten zur eigenen Person und Situation passt.

      Bis zum letzten Atemzug neugierig zu bleiben und neue Dinge zu lernen und auszuprobieren, finde ich persönlich weitaus reizvoller, als die Jahre auf der Couch zu verbringen:-).

      Viel Erfolg mit deinem Coaching-Programm!

      Herzliche Grüße
      Monika

      Antworten
  8. Bianka Maria Seidl sagte:

    Liebe Monika,

    vielen Dank für diesen sehr ausführlichen und vor allem motivierenden Artikel. Ja, das Beste kommt erst noch, das spüre auch ich.

    Ich folge derzeit meiner tiefsten Sehnsucht und dafür musste ich im vergangenen Jahr einige Illusionen verlieren und
    …. es tat auch weh.

    Aber ich spüre, dass all das mich auf etwas vorbereitet, das jenseits meiner bisherigen großartigen Vorstellungen liegt.
    Ja, es ist in der Tat ein Training, wie du so schön schreibst.

    In diesem Sinn wünsche ich uns allen, die wir im Herzen jung geblieben sind, weiterhin viel Schaffenskraft,
    Inspiration aus der inneren Autorität heraus und vor allem eine entdeckungsreiche Zeit.

    Herzliche Grüße
    Bianka

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Bianka,

      danke für deinen Kommentar und die guten Wünsche. Der inneren Autorität und innersten Sehnsucht zu folgen, ist nicht immer leicht. Illusionen zu verlieren, kann ein Teil des Weges sein – und das kann in der Tat sehr weh tun. Doch gleichzeitig gibt es ja immer auch wieder Signale und Hinweise – manche sehr deutlich, manche subtil -, die zumindest beim nächsten Schritt helfen. Und wenn man den gegangen ist, eröffnen sich wieder neue Perspektiven. Ich bin gespannt, was sich auf deinem Weg alles noch zeigt:-).

      Auch für dich viel Schaffenskraft, Inspiration aus der inneren Autorität und eine entdeckungsreiche Zeit.

      Herzliche Grüße
      Monika

      Antworten
  9. Dr. Kerstin Gernig sagte:

    Liebe Frau Birkner,

    wow, was für ein toller, inspirierender Blogbeitrag mit tollen Buch- und Filmtipps. Danke!

    Mit unternehmerischen Grüßen aus der Metropole der Startups & Seniorpreneure,

    Kerstin Gernig

    Antworten
  10. Brigitte Hettenkofer sagte:

    Liebe Monika,
    lieben Dank für den so schönen Artikel, der mir gerade viel Mut macht. Ich bin ja auch nicht die Jüngste und ich will noch eine ganze Weile arbeiten. Ich habe das Gefühl, ich weiß immer mehr, was ich kann und was ich will. Von daher habe ich richtig viel Lust, noch lange zu arbeiten. Und es macht richtig viel Mut, über inspirierende Vorbilder zu lesen.

    Liebe Grüße
    Brigitte

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Brigitte,

      das freut mich richtig. Denn du hast so viel und so wertvolles Wissen und kannst damit so viel Gutes bewirken. Ich freue mich schon richtig darauf, was alles noch durch dich in die Welt kommt.

      Liebe Grüße
      Monika

      Antworten
  11. Beatrix Andree sagte:

    Liebe Monika,

    wow, was für ein Artikel. Du sprichst mir damit aus der Seele und kannst sogar Gedanken lesen, denn ich mache mich im sozusagen fortgeschrittenen Alter auf in die Selbständigkeit um mein gesamtes Wissen gebündelt zu digitalisieren, weiterzugeben und mich auch noch weiterzuentwickeln. Fazit: Das Beste kommt erst noch.

    Vielen herzlichen Dank, auch für das unterhaltsame „Experiment“, das ich an meine Freunde sehr gerne weitergeben werde.
    Beatrix

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Beatrix,

      danke schön für dein Feedback und fürs Teilen. Wenn man sich „im fortgeschrittenen Alter“ aufmacht in die Selbstständigkeit, stößt man mitunter auf viele Vorurteile, wenn nicht das Umfeld auch aus Unternehmern und Selbstständigen besteht. Umso wichtiger ist es, eine eigene klare Vorstellung zu haben und sich immmer wieder daran zu erinnern, dass das Beste noch kommt. Ganz besonders wenn man in so einem zukunftsträchtigen Bereich unterwegs ist wie du, wird das noch einmal bestätigt.

      Ich bin gespannt, was ich alles noch sehen werde von dir.

      Herzliche Grüße
      Monika

      Antworten
  12. Wolfgang Tabak sagte:

    Gut gebrüllt, liebe Monika!
    Als Selbständiger bestimme ich, wann und wie ich aufhöre – nicht ein Arbeitgeber oder die Rentenkasse.
    Außerdem ist das Schöne am Älterwerden(-sein), daß man nicht jedem hype hinterherlaufen muß, nur weil die anderen Kids jetzt auch auf snapchat oder wer weiß wo sind …

    Antworten
  13. Eva Laspas sagte:

    Liebe Monika,
    danke für deinen Beitrag und das pdf. So gesehen bin ich jetzt mit 50 gerade mal in der Mitte meiner produktiven Zeit angekommen. ;-) Gott sei dank, ich hab ja noch so viel vor. Das entspannt ungemein.
    Danke dir und aus Wien…
    lg Eva Laspas

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Eva,

      danke für das Feedback. Das war genau meine Absicht mit diesem Beitrag und der pdf: eine längerfristige und umfassendere Perspektive zu vermitteln. Oder in den Worten von Tom Butler-Bowdon: Thinking big and long.

      Ich bin gespannt, was alles in der Zeit entstehen wird.

      Herzliche Grüße
      Monika

      Antworten

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