Beschleicht Sie ein ungutes Gefühl, wenn Sie an Ihre Prioritäten denken?

Haben Sie überhaupt klare Prioritäten oder scheint alles gleich wichtig?

Bestimmen Sie Ihre Prioritäten selbst oder reagieren Sie die meiste Zeit auf Anforderungen von außen?

Warum wir heute ständig in Gefahr sind, die falschen Prioritäten zu verfolgen

Als Solo-Unternehmer sind wir heute mehr denn je in Gefahr, die wirklich wichtigen Prioritäten aus den Augen zu verlieren und uns in weniger Wichtigem zu verzetteln:

  • Das Meer an Möglichkeiten ist so riesig, dass schnell die Orientierung verloren geht.
  • Ständig prasseln Expertenratschläge auf uns ein und drängen uns mal in diese, mal in jene Richtung.
  • Wir vergleichen uns mit anderen und meinen, aufholen zu müssen, um nicht den Anschluss zu verpassen.

Doch wollen wir den Kurs unseres Lebens und den Kurs unseres Business derartigen Einflüssen überlassen?

Oder wollen wir ihn selbst bestimmen?

Es wird Zeit, das Steuer wieder selbst in die Hand zu nehmen und die Kurshoheit zurückzugewinnen

Ich selbst nutze gern Jahres-, Halbjahres- und Quartalswechsel, um meinen  Kurs aus größerer Flughöhe zu  überprüfen.

Das hat noch einen anderen Charakter als die Überprüfung meiner To-do-Liste oder auch kürzerfristiger Ziele.

Hier geht es um den grundsätzlichen Kurs und die echten Prioritäten, die sich daraus ergeben.

Kürzlich habe ich eine solche Überprüfung vorgenommen und festgestellt, dass ein im Grunde untergeordnetes Thema angefangen hatte, sich unmäßig auszubreiten und einen Raum einzunehmen, der ihm nicht zustand.

Die Prioritäten zurechtzurücken und neu zu setzen, war sehr befreiend.

Gern teile ich hier den Prozess, den ich für mich selbst nutze und auch in meiner Zusammenarbeit mit Kunden.

Schritt 1: Was will ich wirklich?

Entscheidungstool

Um einen schnellen und auch vor allem ganzheitlichen Blick zu gewinnen, nutze ich dieses Bild mit der Fragestellung: Was will ich bewirken?

Zur Konkretisierung gibt es vier weitere Fragen:

  • Was ist meine größte Vision für meine Kunden?
  • Was ist meine größte Vision für mich selbst und mein eigenes Leben?
  • Was ist meine größte Vision für mein Unternehmen?
  • Was ist meine größte Vision für das, was ich einem potenziellen Erwerber meines Unternehmens übergeben möchte?

Schritt 2: Wo stehe ich derzeit?

Anhand der obigen Fragen lässt sich leicht beantworten, wo ich im Vergleich dazu stehe.

Außerdem kann ich die Aktivitäten der letzten Monate dahin überprüfen, ob sie zur Verwirklichung meiner langfristigen Vision beigetragen haben oder mich davon entfernt haben.

Daraus ergeben sich nahezu automatisch nötige Kurskorrekturen.

Schritt 3: Welche Prioritäten setze ich für die nächsten Monate?

Mit der gewonnenen Klarheit kann ich nun relativ leicht die Prioritäten für die nächsten Monate setzen.

In meinem aktuellen Fall sind es zwei Prioritäten für die nächsten 12 Monate, eine für mein Business, eine für mich selbst.  Mehr dazu möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt.

Schritt 4: Welches System brauche ich, um auf Kurs zu bleiben?

Gute Vorsätze verblassen schnell. Äußere Einflüsse, neue Ideen, alles Mögliche stellt sich ein, das uns anfällig macht, vom einmal als richtig erkannten Kurs wieder abzuweichen.

Ein System zu schaffen, das mir hilft, meine Visionen und Ziele zu verwirklichen und Kursabweichungen frühzeitig zu erkennen, ist von ausschlaggebender Bedeutung.

Für mich gehört dazu beispielsweise, mich täglich an meine beiden Prioritäten zu erinnern, indem ich sie im Rahmen meiner Tagesplanung noch einmal aufschreibe.

Außerdem gehört dazu, meinen Tag in einer bestimmten Weise zu organisieren und mir die Freiräume zu schaffen, die ich brauche.

In diesem Artikel habe ich meinen idealen Tag beschrieben.

Es gehört auch dazu, noch mehr als bisher vor jedem neuen Commitment zu prüfen, wie weit es mit meinen Prioritäten übereinstimmt.

Das ist durchaus eine Herausforderung für mich:-).

Und es gehört auch dazu, mir immer wieder bewusst zu machen, wie das Leben mich unterstützt, wenn ich ein starkes Commitment habe.

Gerade heute hatte ich wieder ein solches Erlebnis. Völlig unerwartet kam mir eine Information ins Haus geflattert, die für ein aktuelles Kundenprojekt sehr nützlich sein kann.

Wie ein Sparringspartner bei diesem Prozess unterstützen kann

Diesen gesamten Prozess allein durchzuziehen, kann durchaus eine Herausforderung sein.

Das gilt vor allem dann, wenn größere Kursänderungen anstehen oder sogar ein ganzer Businessumbau.

Wenn ich Kunden als Sparringspartner dabei unterstütze, hat das mehrere Vorteile:

  • Es fällt leichter, mit Abstand auf das Business und das eigene Leben zu blicken.
  • Ideen können besser sortiert werden.
  • Die regelmäßigen Gespräche sind Teil des Systems, um auf Kurs zu bleiben.

Falls für Sie daran denken, sich Unterstützung zu holen, biete ich Ihnen gern eine kostenlose Discovery Session. Hier können Sie sich dafür anmelden.

Ich bin Monika Birkner und unterstütze vielseitige Solopreneure, gerade wegen ihrer Vielfalt erfolgreich zu sein und ein Business zu schaffen, das größer ist als sie selbst.

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