I. Themen finden für deine Blogartikel – die große Herausforderung?

Themen finden für deine Blogartikel, Podcasts, Videos, Vorträge usw. – wenn das eine Herausforderung für dich ist, dann ist dieser Beitrag für dich.

Viele Solopreneure meinen, die Themenfindung sei eine Sache der Kreativität.

Ich bin anderer Meinung.

Heutzutage sehe ich das Ganze als eine Sache der Strategie und des Systems.

Bei meinen früheren Blogs war es noch anders. Da saß ich immer wieder  und grübelte „Worüber schreibe ich denn jetzt?“.

Oder umgekehrt: Ich wurde von Ideen förmlich übermannt, so dass mir  die Entscheidung schwer fiel.

Irgendwann machte ich ein Review sämtlicher Artikel. Dabei fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Die Linie fehlte.

Der berühmte rote Faden, er war schon mir selbst nicht erkennbar.  Wie sollten dann andere ihn sehen?

II. Ein Redaktionskalender ersetzt keine Strategie

Allenthalben las ich von Redaktionskalendern und lud mir etliche Templates dafür herunter.

Doch so richtig funktionierte auch das nicht.

Denn ein Redaktionskalender ist ein Tool.

Doch ein Redaktionskalender ersetzt nicht die Strategie.

Wenn die Strategie fehlt, hilft ein Redaktionskalender lediglich, die Beliebigkeit in eine Reihenfolge zu bringen.

Doch das ändert nicht grundsätzlich etwas.

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III. Die Wende kam, als ich begann, mein Business vom Ende her zu denken

Irgendwann begann ich, mein Business vom Ende her zu denken.

Der Auslöser war ein Satz  eines amerikanischen Beraters: „Jeder Unternehmer sollte sein Business so führen, als ob er es morgen verkaufen wollte.“

Ich begann nachzudenken, wie mein Business aussehen müsste, um es verkaufsfähig zu machen.

Weiterhin Zeit gegen Geld zu tauschen, war sicher nicht der Weg.

Im Gegenteil:  Das war eher  die Garantie, das Unternehmen nicht verkaufen zu können.

Denn es gibt ja kein Unternehmen. Man ist sein Unternehmen, statt ein Unternehmen zu haben. 

IV. …und mir klarer zu werden, was ich für meine Kunden bewirken wollte

Parallel dazu war ich ohnehin in Überlegungen, was ich für meine Kunden bewirken wollte.

Früher hatte ich von Business  Transformation gesprochen. Doch wo sollte diese hinführen?

Aus all dem und weiteren synchronistischen Ereignissen wuchs  der Entschluss, ein durchgängiges System für Solopreneure zu schaffen, wie sie das verwirklichen können, was ich Freedom Business nenne:

  • Freiheit im Business: Die Freiheit, sie selbst zu sein und ihren eigenen Weg zu gehen, statt sich von außen lenken zu lassen
  • Freiheit vom Business: Die Freiheit, ihr Unternehmen zu skalieren und wachsen zu lassen und damit mehr Kunden zu dienen, statt im Tausch „Zeit-gegen-Geld“ stecken zu bleiben
  • Freiheit durch das Business: Die Freiheit, ihr Lebenswerk in andere Hände zu geben, so dass es auch dann fortbesteht, wenn man selbst nicht mehr aktiv ist oder auf andere Weise als bisher, und den Verkaufserlös zur Aufstockung der Altersabsicherung zu nutzen.

V. Plötzlich hatte ich einen klaren Fokus für die Themen in meinem Blog

Nachdem ich eine Entscheidung getroffen hatte, wohin die Reise hingehen sollte, veränderte sich viel.

Plötzlich hatte ich einen klaren Fokus.

Ich weiß, welche Produkte ich im Laufe der Zeit noch kreieren will in Ergänzung zu den bestehenden Angeboten.

Alles das hat auch Auswirkungen auf mein Blog, meinen Podcast und andere Marketingaktivitäten.

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VI. Die Themen ergeben sich aus der Veränderungsreise des Kunden (aka Customer Journey)

Ich brauche nicht mehr nach Ideen  zu suchen für mein Blog.

Die Themen liegen auf der Hand.

Sie ergeben sich aus der Veränderungsreise des Kunden, die ich auch Customer Journey nenne.

Der Begriff „Customer Journey“  („Reise“  des Kunden) wird oft benutzt für die Wegstrecke bis zur Kaufentscheidung des Kunden.

Ich verwende ihn in einem weitergehenden Sinne, nämlich für den gesamten Veränderungsprozess des Kunden.

VII. Für alle, die im Veränderungs-Business sind

Meine eigenen Kunden sind – genauso wie ich – im Veränderungs-Business. Das heißt: Wir bewirken positive Veränderung für unsere Kunden und unterstützen sie in ihrem Veränderungsprozess.

Ein Veränderungsprozess (Customer Journey) lässt sich grob in verschiedene Phasen unterteilen:

Monika Birkner Customer Journey
  • Unbewusste Phase:  Zunächst ist dem Betreffenden noch gar nicht klar, dass er ein Problem hat oder etwas Bestimmtes erreichen will oder dass es einen Weg für ihn gibt. Er spürt nur, dass irgendetwas so nicht ganz stimmig ist.
  • Aktive Suche: Irgendwann beginnt er, aktiv zu suchen. Er liest hier etwas, hört dort etwas. Und ist oft verwirrt, weil die Informationen und Meinungen sich widersprechen.
  • Beginn des Veränderungs-Prozesses: Wenn er in dem Rahmen dann auch auf meine Informationen stößt, kommt er irgendwann an den Punkt, wo eine Kaufentscheidung ansteht, zum Beispiel die Teilnahme an einem meiner Coaching-Programme oder eine persönliche Beratung.
  • Nächste Herausforderung: Durch mein Programm beziehungsweise die Zusammenarbeit kommt er in seinem Veränderungsprozess weiter und auf eine neue Stufe, wo ich ihn mit Folge-Leistungen unterstützen kann.

VIII. Meine Hauptleistung und mein Marketing aus einem Guss

Wenn ich den gesamten Veränderungsprozess des Kunden als Customer Journey begreife, dann ist mein Marketing nichts wesentlich anderes als meine bezahlten Leistungen.

Beides dient dazu, den  (potenziellen) Kunden in seiner Customer Journey zu unterstützen.

Meine bezahlte Leistung führt den Kunden  in einem systematischen, strukturierten Prozess über eine bestimmte Wegstrecke.

Das Marketing tut das ebenfalls, nämlich über die Strecke bis dahin, wo meine bezahlte Leistung startet.

Die Themenwahl ist demgemäß sehr einfach. Sie richtet sich aus an folgender Frage:

IX. Was braucht der potenzielle Kunde, bevor er zu meinem Angebot gelangt?

In der Phase, bevor mein bezahltes Angebot startet, braucht mein Fokus-Kunde zum Beispiel

X. Empathiesystem statt Kreativität

Viel Kreativität ist nicht nötig, diese Themen zu identifizieren.

Wichtiger ist Empathie, um die Customer Journey zu verstehen.

Ich empfehle meinen Kunden sogar, ein „Empathiesystem“ zu schaffen.

Damit meine ich eine strukturierte Vorgehensweise, um die Situation des Fokus-Kunden in jeder Phase zu verstehen, die Informationen zu sammeln und dann systematisch auswerten und nutzen zu können. Es gibt mindestens 5 Wege, um die Bedürfnisse der Kunden besser zu verstehen.

Wichtig ist, daraus ein System für besseres Kundenverständnis zu machen.

Mein eigenes System erhalten die Teilnehmer meines Positionierungs-Programms als zusätzlichen Bonus.

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XI. Wie siehst du das? – Weitere Ressourcen

Nun bin ich gespannt. Wie siehst du das mit der Customer Journey? Macht das Sinn für dich? Welche Fragen oder Herausforderungen stellen sich bei der Umsetzung? Und wie findest du Themen für deine Blogartikel und dein sonstiges Content Marketing?

Aus meiner Sicht ist die klare Positionierung eine unumgängliche Grundlage für die Themenfindung.

Mein Programm „Positionierung & Transformation“ hilft dir klar zu werden, was du für wen bewirken willst, wie dein System dorthin aussieht und wie du dein Geschäftsmodell gestalten willst. Außerdem unterstütze ich dich, das Ganze auch auf der Website zum Ausdruck zu bringen.

Unabhängig davon lade ich dich herzlich ein, meinen kostenfreien Newsletter, den Business Transformation Letter, zu abonnieren.

Mit diesem Beitrag habe ich teilgenommen an der Blogparade von Elke Schwan-Köhr „Worüber soll ich nur schreiben? – Ideen finden für grandiose Blogartikel“.

 Der Beitrag erschien ursprünglich am 30.09.2016. Letzte Aktualisierung am 29.06.2020.

Ich bin Monika Birkner und unterstütze vielseitige Solopreneure & Multipreneure, gerade wegen ihrer Vielfalt erfolgreich zu sein und ein Business zu schaffen, das größer ist als sie selbst.

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