Total Business Transformation für Solopreneure und KMU


Total Business Transformation für Solopreneure & KMU

An der Schwelle zum neuen Jahrzehnt: Wie Sie Ihr Business neu denken und  in die neue Realität transformieren.

7-teilige Video-/Podcast-/Artikelserie

Monika-Birkner-monikabirknerfreedombusiness

 Teil #1:

Die tiefere Ursache für Ihre Herausforderungen als Solopreneur & KMU und was Sie von Total Business Transformation erwarten können

Was steckt hinter Total Business Transformation?

Monika Birkner Total Business Transformation Start

Vermutlich können Sie sich unter Total Business Transformation erst einmal recht wenig vorstellen. Doch mit hoher Wahrscheinlichkeit kennen Sie Gedanken und Gefühle wie:

  • "Es gibt so viele Möglichkeiten.  Ich weiß gar nicht, wie ich mich entscheiden soll."
  • "Ich will das und das erreichen. Aber es kommt mir vor, als hätte ich einen Riesenberg vor mir. Welche Schritte sind denn nötig und in welcher Reihenfolge?"
  • "Mein Tagesgeschäft nimmt mich voll und ganz in Anspruch. Wie soll ich die Zeit finden, um an meinem Business zu arbeiten und nötige Veränderungen vorzunehmen?"
  • "Die Technik schüchtert mich ein. Ich bin kein Techie."

Monika Birkner Gründe für die Serie

Mit dieser Serie sollen Sie Antworten erhalten auf Ihre Fragen. Und zwar nicht irgendwelche Antworten. Sondern weil ich diese Themen seit langer Zeit kenne und nirgendwo eine befriedigende Gesamtlösung gefunden habe, habe ich im Laufe der Zeit selbst ein Gesamtsystem entwickelt. 

Und dieses Gesamtsystem möchte ich Ihnen im Laufe dieser Serie vorstellen.

Warum braucht es ein Gesamtsystem?

Das hat zu tun mit dem,  was ich "fragmentiertes Business " nenne.

Das fragmentierte Business - die tiefere Ursache für viele Herausforderungen als Solopreneur & KMU

Was immer Ihre Herausforderungen sind als Solopreneur oder KMU, die Wahrscheinlichkeit ist recht hoch, dass sie mit dem fragmentierten Business zusammen hängen.

Das fragmentierte Business ist die tiefere Ursache für viele, wenn nicht die meisten Herausforderungen.

Monika Birkner: Fragmentiertes Business

Das fragmentierte Business, wie ich es definiere,  ist u. a. gekennzeichnet durch:

  • Taktiken statt Strategien: Typisches Beispiel dafür: Optimierung der Farbe eines Anmelde-Buttons auf einer Landing-Page, statt dafür zu sorgen, dass der Inhalt der Landing-Page mit der Gesamt-Positionierung im Einklang steht.
  • Einzelstrategien statt Gesamtsystem: Das ist die Kehrseite des Expertentums. Sie können einen Experten für jedes kleine Gebiet finden. Und er mag durchaus etwas auf dem Kasten haben. Doch wenn Sie sich nur auf eine Einzelstrategie stützen, statt auf ein Gesamtkonzept, dann ist Ihr Erfolg limitiert. Schlimmer noch: Was Sie an einer Stelle in Ordnung bringen, kann an anderer Stelle Nachteile bewirken. Denn im Business ist es wie im menschlichen Organismus: Alles hängt miteinander zusammen.
  • Kurzfristorientierung:  Businessentwicklung ist ein Marathonlauf. Ein kurzfristiges Ergebnis, so schön es auch sein mag, sagt noch nichts aus über den langfristigen Erfolg. Umgekehrt brauchen langfristige Erfolge viele, viele, viele Einzelschritte, Ausdauer und Beharrlichkeit. Der Marathonläufer ändert auch nicht alle paar Kilometer seine Strategie. 
  • Die Maßnahmen passen nicht zur eigenen Person: Ständig beobachte ich, wie sich Selbstständige verunsichern und aus der Bahn bringen lassen, weil irgendjemand in irgendeiner Facebook-Gruppe dazu eine Meinung hatte. Oder auf einem Barcamp. Oder in der Mastermind-Gruppe. Oder dass Solopreneure einfach dem folgen, was sie irgendwo sehen oder hören, und dabei ignorieren, ob es  zur eigenen Person passt. Die Folge ist meist, dass man mit gebremstem Schaum unterwegs ist, weil man in Dissonanz lebt zu dem inneren Navigationssystem.
  • Die Maßnahmen passen nicht zur Situation:  Ein Beispiel dafür ist, etwas skalierbar machen zu wollen, das noch gar nicht den Praxistest bestanden hat. In meiner Podcast-Epsiode "Skalierbarkeit - Möglichkeiten und Missverständnisse" schildere ich anhand eigener Erfahrungen in meinen ersten Jahren der Selbstständigkeit, wie so ein Versuch daneben gehen kann.
  • Und letztlich: zu viele Baustellen und alle isoliert und unverbunden. Kein Wunder, wenn Verzettelung die Folge ist.

"Das fragmentierte Business ist in sich unverbunden und darüber hinaus ohne echten Bezug zu Ihrer Person und Ihrer Situation."

Die Sehnsucht nach dem Ganzen und Ganzheitlichen

"Ist ein fragmentiertes Business denn so schlimm?" mögen Sie sich fragen. Vielleicht betrachten Sie es als Normalität.

Doch es entspricht uns nicht und verursacht im besten Fall inneres Unbehagen und im schlechteren Fall echte Probleme.

  1. Primat des Ganzen: Aus der Gestaltpsychologie wissen wir, dass wir danach streben, eine vollständige Gestalt wahrzunehmen. Wir ergänzen zum Beispiel automatisch fehlende Buchstaben in einem Wort.
  2. Sehnsucht nach Klarheit: "Wenn ich nur erst einmal Klarheit hätte, dann wäre alles Weitere kein Problem" - so höre ich es immer wieder. Innere Unklarheit belastet und bremst beim Vorankommen.
  3. Fokus auf das Wesentliche: Angeblich leben wir im Zeitalter der Ablenkung ("era of distraction").  Der Wunsch nach Fokus ist weit verbreitet.
Monika Birkner Fragmentiertes Business fühlt sich nicht gut an und tut nicht gut

Die Antwort auf das fragmentierte Business: Ein Gesamtkonzept für das Business und eine ganzheitliche Strategie für den Weg dorthin

Die gute Nachricht ist: Das fragmentierte Business muss nicht für immer fragmentiert bleiben. 

Zum einen geht der Zeitgeist schon seit Längerem in die Richtung von mehr Ganzheitlichkeit und Ganzheit, und zwar in allen möglichen Bereichen des Business und des Lebens.

Zum anderen kann jeder für sich seinen eigenen Weg dorthin finden. 

Im Video spreche ich u. a. über meinen eigenen Weg und wie dieser mich dahin geführt hat, mein eigenes Gesamt-system zu schaffen. Denn ich fand nirgendwo das, was ich suchte. 

Monika Birkner: Wie ich zu meinem Gesamtsystem gekommen binMonika Birkner: Wie ich zu meinem Gesamtsystem gekommen bin

In dieser Serie Total Business Transformation stelle ich Ihnen vor, wie Sie für sich ein Gesamtkonzept für Ihr Business entwickeln können und eine ganzheitliche Strategie für den Weg dorthin. Es geht darum,

  • aus dem fragmentierten Business ein einheitliches Ganzes zu machen, wo alles zueinander passt und sich gegenseitig unterstützt
  • von punktuellen Einzelmaßnahmen, oft rein taktischer Art, zu einer ganzheitlichen Strategie zu gelangen und Zeit zu finden für die Umsetzung
  • sich aus der Verzettelung im Tagesgeschäft zu lösen und die Freude an kontinuierlichen Fortschritten zu erleben auf dem Weg zur Verwirklichung dessen, was Ihnen wirklich wichtig ist.
Monika Birkner: Gesamtsystem

Zur Reflexion: Wie steht es um Ihr Business?

Nun zu Ihnen. Wie steht es um Ihr eigenes Business? Wie weit kennen Sie die Symptome eines fragmentierten Business? Die folgenden Fragen helfen Ihnen, das für sich zu klären:

  • Ist Ihr Business eher aus einem Guss oder ein Bauchladen von Einzelelementen, so dass es Ihren Kunden oder auch Ihnen selbst schwer fällt, die Zusammenhänge zu erkennen?
  • Wie passen Ihre Angebote zusammen? Haben Sie ein wohlstrukturiertes und aufeinander aufbauendes Portfolio von Angeboten? Oder ist es eher ein Sammelsurium?
  • Gibt es eine übergreifende Gesamtstrategie für Ihr Business? Gibt es überhaupt Strategien? Oder springen Sie auf jede Taktik, die gerade als "letzter Schrei" angepriesen wird?
  • Haben Sie einen klaren Weg, wie Sie Ihre längerfristigen Ziele verwirklichen? Oder handeln Sie reaktiv ohne eigenen Plan?
  • Haben Sie einen Plan für Ihre persönliche Weiterentwicklung? Oder nehmen Sie nach dem Zufallsprinzip mal an diesem oder jenem Webinar teil, das gerade angeboten wird? Oder vernachlässigen Sie Ihre persönliche Weiterentwicklung sogar, weil Sie so ins Tagesgeschäft involviert sind?
  • Wie zufrieden sind Sie mit dem, was Sie für Ihre Kunden und die Welt bewirken, und mit Ihrer persönlichen Erfüllung und Ihrem wirtschaftlichen Erfolg? Für die meisten meiner Klienten sind das die entscheidenden Parameter. Wie zufrieden sind Sie mit jedem einzelnen davon? Wie zufrieden sind Sie mit dem Zusammenspiel? Ergänzt sich alles oder haben Sie das Gefühl, dass Sie nicht alles unter einen Hut bekommen?
Monika Birkner: Reflexionsfragen zum fragmentierten Business

Teilen Sie Ihre Erkenntnisse

Nun wissen Sie, weshalb ich das fragmentierte Business als eine Kernursache für viele, wenn nicht sogar die meisten der Herausforderungen betrachte, die Solopreneure & KMU heutzutage zu bewältigen haben. 

Und es interessiert mich, wie Ihre Gedanken und Erfahrungen dazu sind. 

Macht Ihre Vielseitigkeit es Ihnen schwer, eine Business aus einem Guss zu schaffen? Lassen Sie sich beeinflussen und verunsichern durch all das, was Sie bei Facebook und andernorts sehen und  hören?

Oder hat ein fragmentiertes Business sogar insgeheim Vorteile für Sie?

Lassen Sie es uns wissen durch einen Kommentar unten auf der Seite. 

Teil #2:

Das wichtigste Prinzip für Total Business Transformation: Vom Ende her denken 

Das wichtigste Prinzip: vom Ende her denken

Monika Birkner Vom Ende her denken Gesamtkonzept

Das wichtigste Prinzip für eine systematische Business-Entwicklung - und letztlich Total Business Transformation -besteht darin, vom Ende her zu denken. Was das genau bedeutet, erläutere ich unten noch und Sie erhalten Gelegenheit, dieses Prinzip für sich selbst anzuwenden.

Monika Birkner: vom Ende her denken

Gleichzeitig ist"vom Ende her denken" auch das Prinzip, mit dem sich viele recht schwer tun. Denn viele haben sich zum Motto gemacht: "Einfach machen. Der Rest ergibt sich dann schon." Oder wie andere es ausdrücken: "Der Weg entsteht beim Gehen."

Letzteres teile ich durchaus. Der Weg ist nicht in vollem Umfang voraussehbar und planbar.  Unvorhergesehenes gehört dazu. Deshalb ist mein System auch nicht starr, sondern bietet viel Raum für agiles und flexibles Vorgehen.

Doch wenn ich nicht weiß, wohin der Weg führen soll, dann hängt es sehr vom Zufall ab, was für ein Weg entsteht.

Handeln Sie bisher nach dem Motto "einfach machen"?

In Bezug auf das Motto "einfach machen" kann es drei verschiedene Konstellationen geben:

  1. Sie sind tatsächlich eine Persönlichkeit, für die "einfach machen" gut funktioniert.
  2. Sie sind eine Persönlichkeit, für die das gar nicht funktioniert. In diese Gruppe falle ich, nachdem ich reichlich Erfahrungen mit diesem Ansatz gesammelt habe.
  3. Oder Sie kennen bisher einfach keine sinnvolle Alternative zu "einfach machen" und glauben, dass das der einzige Weg sei, weil Sie es von allen möglichen Ecken her hören.

Wenn Nr. 2 oder Nr. 3 auf Sie zutrifft, dann ist der heutige Beitrag ganz besonders für Sie.

Monika Birkner. "einfach machen"?

Weshalb "einfach machen" für mich nicht funktioniert hat

Im Video schildere ich mehrere Erfahrungen, bei denen das Motto "einfach machen" sich für mich als unpassend herausgestellt hat.

Eine davon ist die Erfahrungen mit meinen Online-Coaching-Programmen. 

Im Laufe der Jahre habe ich mehr als 20 Online-Coaching-Programme entwickelt,  zum Teil zu Zeiten, als das noch gar nicht "in" war und auch die Infrastruktur noch nicht in dem Maße zur Verfügung stand wie heute. Es war sehr, sehr viel Arbeit.

Zu der Zeit habe ich immer nur einen relativ kurzen Zeithorizont gehabt und jeweils nur den nächsten Kurs im Blick gehabt.

Im Endeffekt hatte ich eine Reihe von einzelnen Kursen, aber kein zusammenhängendes Ganzes.  Und ich hatte trotz des hohen Einsatzes wegen meines Kurzfrist-Horizonts auch keine bleibenden Werte geschaffen.

Sondern statt dessen das, was ich heute "das fragmentierte Business" nenne. 

Monika Birkner: Erfahrungen mit "einfach machen"

Was an die Stelle von "einfach machen" getreten ist

Die Reflexion dieser und weiterer Erfahrungen hat mich dazu geführt, mein Vorgehen komplett zu ändern.

Heute entwickele ich zuerst das Gesamtkonzept, bevor ich an die Details gehe. Es ist etwas mehr Arbeit im Vorfeld. Doch sie zahlt sich aus, vor allem in Zusammenhang mit dem Umsetzungssystem, das ich in Video 6 vorstelle. 

Ich habe eine glasklare Vorstellung für die nächsten 12 - 15 Jahre und weiß genau, wohin sich mein Business entwickeln soll und wohin ich mich selbst entwickeln will. Gleichwohl ist das kein starrer Plan, sondern sehr flexibel. 

Wie Sie auch dahin kommen können, sehen Sie gleich. Vorab will ich noch kurz auf etwas eingehen, das mich ebenfalls sehr geprägt und zu meiner heutigen Haltung beigetragen hat.

Vom Ende her denken:  Vision und aktuelle Realität verbinden

Neben diesen unbefriedigenden persönlichen Erfahrungen mit dem Motto "einfach machen" gab es etwas anderes, das mich schon sehr früh in meiner Selbstständigkeit geprägt hat: nämlich der "Creative Process" von Robert Fritz. Teilweise habe ich diesen durch Robert Fritz selbst kennen gelernt, vor allem seine Bücher, und teilweise durch Bruce Elkin. Er hat lange Jahre eng mit Robert Fritz zusammengearbeitet. 

Der "Creative Process" ist ein Prozess, um vom heutigen Zustand aus zu gewünschten Ergebnissen zu gelangen und letztlich eine neue Realität zu schaffen.

Robert Fritz ist Komponist, Musiker, Filmemacher, Buchautor und Business Consultant und unterrichtet außerdem seine Methode an andere. Er erkannte, dass der kreative Prozess in der Kunst letztlich genauso funktioniert wie in allen anderen Lebensbereichen und auch im Business. 

Wesentlich dafür ist die strukturelle Spannung zwischen der Vision und der aktuellen Realität. Diese drängt, richtig genutzt, nach Auflösung und zur Verwirklichung der Vision. Aus dieser strukturellen Spannung entwickeln sich die nötigen Aktivitäten, um die Vision zu realisieren.

Monika Birkner: Der Creative Process nach Robert Fritz

Was "vom Ende her denken" mit Freiheit zu tun hat

Ich spreche ja auch vom Freedom Business. Dieser Begriff hat viele Facetten und ich will hier nicht auf alle eingehen.

Eine wichtige Facette ist auf jeden Fall die innere Freiheit, die daraus resultiert, aus der frei gewählten Zukunft heraus zu denken und zu handeln, statt sich von Mustern der Vergangenheit oder von äußeren Einflüssen bestimmen zu lassen.

Um diese Freiheit zu verwirklichen, ist es allerdings unentbehrlich, vom Ende her zu denken und sich wirklich klar zu werden, was Sie für Ihr Leben und Ihr Business wirklich wollen, und das nicht nur oberflächlich, sondern auf tiefer Ebene (mehr dazu gleich).

Monika Birkner: Freiheit

Was bedeutet es ganz konkret für Sie, vom Ende her zu denken?

Und nun zu den praktischen Schritten, die ich versprochen habe. Denn nun geht es um die Frage, was es denn ganz konkret bedeutet, vom Ende her zu denken.

Es sind letztlich drei Fragen, die ich meinen Klienten an dieser Stelle gewöhnlich mit auf den Weg gebe. Die Fragen klingen einfach. Doch sie haben es in sich. Es lohnt sich also, sich dafür Zeit zu nehmen und sich nicht mit ersten spontanen Antworten zufrieden zu geben. 

Denn letztlich geht es ja um das, was Ihnen im Leben und im Business wichtig ist.

Auf der anderen Seite ist es allerdings auch nicht nötig, sich unnötigen Stress damit zu machen. Denn Sie werden sich - so empfehle ich es zumindest -. diese Fragen in regelmäßigen Abständen neu stellen und Ihre Antworten werden sich verfeinern oder auch ändern im Laufe der Zeit.

Die drei Fragen

Und hier sind die drei Fragen:

1. Was ist Ihre höchste Vision für sich selbst?  Letztlich ist das die Frage, was für Sie ein gelungenes Leben bedeutet, und zwar im Rückblick vom Ende Ihres Lebens her.

2. Was ist Ihre höchste Vision für Ihre Kunden? Um diese Frage beantworten zu können, müssen Sie natürlich wissen, wer Ihre Kunden sind und was für Ihre Kunden wichtig ist. Ihre Antwort hilft Ihnen bei der Positionierung und bei allen Ihren Angeboten und auch Ihrem Marketing

3. Was ist Ihre höchste Vision für Ihr Business? Wie soll Ihr Business aussehen, wenn es "fertig" ist? 

Monika Birkner 3-fache Vision

Systematische Business-Entwicklung: Ein organischer Prozess

Wenn Sie vom Ende her denken und sich gleichzeitig Ihrer aktuellen Realität bewusst sind, ist die systematische Business-Entwicklung letztlich ein ganz organischer Prozess.

Viele haben Bedenken gegen systematische Business-Entwicklung, weil sie befürchten, sich damit ein starres Korsett anzulegen. 

Diese Befürchtung ist in meinen Augen völlig unbegründet. 

Ich verweise gern auf das Beispiel der Babys. Babys entwickeln sich auf eine sehr systematische und gleichzeitig organische Weise: Vom Krabbeln zum Sitzen. Vom Sitzen zum Stehen. Vom Stehen  zum Laufen usw. 

Der einzige Unterschied ist, dass Sie als Solopreneur & KMU diesen Prozess aktiv gestalten können. Wie Sie dabei am besten vorgehen, ist Gegenstand der folgenden Beiträge. 

Monika Birkner: systematische und organische Entwicklung am Beispiel von Babys

Zur Reflexion: Wie klar ist Ihnen Ihre Vision?

Bevor es zum nächsten Beitrag geht, empfehle ich Ihnen, die folgenden Reflexionsfragen in sich zu bewegen: 

1.  Wie klar ist Ihnen Ihre Vision für sich selbst?

2. Wie klar ist Ihnen Ihre Vision für Ihre Kunden?

3. Wie klar ist Ihnen Ihre Vision für Ihr Business?

Monika Birkner: VOm Ende her denken Reflexionsfragen

Teilen Sie Ihre Erkenntnisse

Nun wissen Sie, weshalb ich es so wichtig finde, vom Ende her zu denken, sowohl für sich selbst, Ihre Kunden und auch Ihr Business. 

Und es interessiert mich, wie Ihre Gedanken und Erfahrungen dazu sind. 

Gehören Sie zu denen, die bisher dem Motto "einfach machen" gefolgt sind, weil Sie so oft hören und lesen, dass man so vorgehen müsse? Welche Bereiche im Leben oder Business gibt es, wo Sie bisher schon erlebt haben, dass es sich lohnt, vom Ende her zu denken?

Lassen Sie es uns wissen durch einen Kommentar unten auf der Seite. 

Teil  #3:

Das verkaufsfähige Business

Ausrichtung auf ein verkaufsfähiges Business - die ultimative Weise, vom Ende her zu denken

Monika Birkner Verkaufsfähiges Business

Im zweiten Teil dieser Serie ging es um das Prinzip, vom Ende her zu denken und dann das Business systematisch zu entwickeln. Ich hatte Ihnen drei Fragen gestellt, nämlich: 

  • Ihre höchste Vision für Sie selbst
  • Ihre höchste Vision für Ihre Kunden
  • Ihre höchste Vision für Ihr Business.

Die ultimative Weise, in Bezug für Ihr Business vom Ende her zu denken, besteht  darin, sich auf ein verkaufsfähiges Business auszurichten.

Monika Birkner: Vom Ende her denken verkaufsfähiges Business

Was ist gemeint mit "verkaufsfähiges Business"?

Auf eine ganz kurze Formel gebracht, lässt sich sagen: 

Ihr Business ist dann verkaufsfähig, wenn es von einem Nachfolger ohne Ihre weitere Mitwirkung fortgeführt werden kann.

Was dazu im Einzelnen nötig ist, darauf gehe ich weiter unten ein. 

Monika Birkner Was ist ein verkaufsfähiges Business

Weshalb lohnt sich die Ausrichtung auf ein verkaufsfähiges Business?

Wahrscheinlich fragen Sie sich, weshalb Sie sich über ein verkaufsfähiges Business überhaupt Gedanken machen sollten, geschweige denn, darauf aktiv hinarbeiten sollten.

Ein wichtiger Grund hat zu tun mit dem Tausch "Zeit-gegen-Geld". Für viele Solopreneure & KMU ist der Tausch "Zeit-gegen-Geld" die Grundlage für das Geschäftsmodell. 

Doch dieses Geschäftsmodell vergleiche ich gern mit einem Eisberg.  

Monika Birkner Tausch Zeit-gegen-Geld

Der Tausch "Zeit-gegen-Geld" und der Eisberg-Effekt

Vermutlich haben Sie kurzfristigen Nachteile des Modells "Zeit-gegen-Geld" schon kennen gelernt:

  • Sie verdienen kein Geld, wenn Sie Urlaub machen.
  • Dito, wenn Sie Zeit in Ihre Weiterbildung investieren.
  • Oder wenn Sie Dinge machen, die wichtig sind, für die der Kunde aber nicht bezahlt. Wer sich mit der DSGVO befasst hat, weiß aus eigener Erfahrung, wie dabei die Stunden verrinnen können.

Wie bei jedem Eisberg, ist allerdings noch viel entscheidender, was unter der Wasseroberfläche stattfindet und was man in der Regel erst erkennt, wenn es zu spät ist zum Ausweichen: Ihr Business ist beim Tausch "Zeit-gegen-Geld" dauerhaft an Ihre Person gebunden. Fallen Sie aus, dann fällt das Business aus.

Und damit ist Ihr Business nicht verkaufsfähig. Denn es kann von niemandem ohne Ihre Mitwirkung fortgeführt werden. 

Monika Birkner Eisberg-Effekt

"Aber ich will mein Business ja gar nicht verkaufen. Sondern ich will bis zum Schluss arbeiten."

Das ist ein Argument, das ich immer wieder höre: "Ich will mein Business  gar nicht verkaufen. Ich liebe meine Arbeit und ich will bis zum Schluss arbeiten".

Und ich kann es gut nachvollziehen. Ich selbst habe auch keine akuten Verkaufsabsichten. Und ich kann mir durchaus vorstellen, auch mit 90 noch zu arbeiten. 

Dennoch empfehle ich allen meinen Klienten immer wieder den Realitäts-Check - und praktiziere ihn auch selbst von Zeit zu Zeit neu. Der Realitäts-Check, das sind die vier folgenden Fragen: 

  1. Wird es Ihren Job in 10 oder 20 Jahren noch geben? Ich werfe hier nur einmal das Stichwort "Künstliche Intelligenz" in die Runde. Viele Tätigkeiten können früher oder später von Maschinen erledigt werden. Oft besser und billiger als von Menschen. Hinzu kommt, dass die modernen Technologien vieles für Laien möglich machen, für das früher Spezialisten erforderlich waren - und zu niedrigen Preisen: Sie können heute Ihre eigene Radio- oder Fernsehshow betreiben mit Podcasts und YouTube-Videos. Sie können Designs mit Software-Tools wie Canva kreieren. Und vieles mehr.
  2. Wird der Markt Ihre Leistungen in 10 in 20 Jahren noch wollen? Wenn Sie immer älter werden und Ihre Zielgruppe immer jünger, dann können Angebot und Nachfrage irgendwann sehr weit auseinander klaffen. Und das erst recht, wenn Sie sich auf den Lorbeeren der Vergangenheit ausruhen, statt sich selbst und Ihre Angebote immer wieder  zu erneuern. 
  3. Werden Sie selbst in 10 oder 20 Jahren noch so arbeiten wollen wie bisher? Schon heute höre ich von vielen, dass sie weniger reisen wollen, weniger Hotelübernachtungen haben möchten, weniger von bestimmten Kunden abhängig sein möchten.
  4. Werden Sie selbst in 10 oder 20 Jahren noch so arbeiten können wie bisher? Selbst wenn Sie heute topfit sind, kann sich das schnell ändern. Ich kennen genügend Beispiele dafür. Oder Ihre Lebensumstände können sich auf andere Weise ändern.
Monika Birkner Realitätscheck bis zum Ende arbeiten

Verkaufsfähiges Business: Machen Sie ein Projekt daraus - ab sofort!

Die obigen Fragen sind nicht gedacht, Sie von Ihren Wunschvorstellungen abzubringen. Doch seine Zukunft allein auf Hoffnungen zu gründen, scheint mir sehr riskant.

Sondern aus meiner Sicht ist es sinnvoll, sich auf verschiedene Optionen für die Zukunft vorzubereiten. Sich körperlich, geistig und unternehmerisch fit zu halten, kann und sollte dazu gehören. Und auch, sich auf ein verkaufsfähiges Business auszurichten.

Damit das funktioniert, gibt es nur einen Weg: Machen Sie ein Projekt daraus. Und zwar ab sofort. 

Denn das Eine ist, die Notwendigkeit zu erkennen. Ich hoffe, dass dieser Beitrag dabei hilft.

Das Andere ist, in Tagträumereien zu verfallen. Das sehe ich auch immer wieder.

Doch wenn Sie kein echtes Projekt daraus machen, wird es nichts. Denn der Prozess dauert Jahre. Und falls Sie nicht wissen, wie Sie es anpacken sollen - keine Sorge. Die weiteren Beiträge unterstützen Sie dabei. Doch  zunächst noch einmal weiter beim heutigen Thema.

Monika Birkner Verkaufsfähiges Business ab sofort

Der entscheidende Gewinn: Wahlfreiheit

Das Wichtigste, das Sie gewinnen, wenn Sie sich auf ein verkaufsfähiges Business ausrichten, ist Wahlfreiheit. 

Sie können im Idealfall jederzeit entscheiden, ob und wie Sie Ihr Business weiter betreiben oder ob Sie einen ganz neuen Kurs einschlagen. 

Doch damit Sie die Wahlfreiheit genießen können, ist es nötig, frühzeitig - am besten ab sofort - dafür die Weichen zu stellen. 

Monika Birkner Wahlfreiheit

Das verkaufsfähige Business ist nicht nur eine Sache des Älterwerdens

Angesichts dessen, dass die Mehrzahl meiner Klienten im Alter 50plus oder darüber hinaus ist, liegt es nahe, das verkaufsfähige Business mit dem Älterwerden in Zusammenhang zu bringen und im Hinblick auf die Wahlfreiheit in späteren Jahren zu sehen.

Das ist in der Tat ein wichtiger Aspekt, gerade wegen des Eisberg-Effekts.

Doch es ist in jedem Alter sinnvoll, Wahlfreiheit zu genießen. Denn es kann in jedem Alter gute Gründe geben, sich neu zu orientieren. Beispiele dafür sind: 

  • Sie haben eine Idee für ein neues Business. Vielleicht reizt Sie sogar die Vorstellung, ein serieller Unternehmer zu sein.
  • Sie wollen eine Stiftung gründen. 
  • Sie wollen ein privates Projekt starten, ob eine Weltreise, neue Wohn- und Lebensformen oder sonst etwas.
  • Sie wollen Ihre Autobiografie schreiben und Ihren Schatz an Lebens- und Berufserfahrung an andere vermitteln. 
  • Sie wollen prinzipiell im Business bleiben, aber anders arbeiten als bisher. Vielleicht haben Sie einen Teilbereich, den Sie in andere Hände überführen möchten.
  • Sie möchten noch eine Weile Ihren Nachfolger im Business unterstützen, ob durch tätige Mitarbeit oder als Berater.
  • Sie wollen Zeit mit Menschen verbringen, die Ihnen wichtig sind. Das kann die echte Familie sein oder eine Community von Wahlverwandten.
  • Sie möchten sich um einen kranken Familienangegehörigen kümmern.
  • Sie möchten mehr Zeit für die eigene Gesundheit verwenden.
  • Sie möchten Ihre spirituelle Seite stärker leben.
  • Oder noch etwas ganz anderes...
Monika Birkner Wahlfreiheit im Detail

Welche Voraussetzungen sind zu schaffen für ein verkaufsfähiges Business?

Oben haben Sie bereits den Grundsatz für ein verkaufsfähiges Business kennen gelernt: Ein Business, das von einem Nachfolger auch ohne Ihre Mitwirkung fortgeführt werden kann.

Im Detail bedeutet das unter anderem:

  • Ihre Leistungen sind nicht an Ihre Person gebunden. Möglicherweise haben Sie andere (Partner, Mitarbeiter) befähigt, Ihre Leistungen zu erbringen. Möglicherweise haben Sie Ihre Leistungen digitalisiert, Online-Kurse, Membership-Programme o. dgl. geschaffen.
  • Ihre Prozesse und Ihr Know-how sind nicht an Ihre Person gebunden. Sie haben alles systematisiert und dokumentiert, so dass jemand anders Ihr Know-how nutzen kann.
  • Ihr Business ist gut im Markt positioniert. Ihr Business - nicht Sie als Person. Denn sonst fehlt in den allermeisten Fällen der Anreiz für einen potenziellen Käufer, sich mit Ihrem Business zu befassen. Gelegentlich gibt es natürlich Ausnahmen, zum Beispiel die Situation, dass jemand Potenzial in Ihrem Business sieht, das er selbst erschließen möchte. 
  • Ihr Business ist profitabel. Der Erwerber möchte damit Freude in jeglicher Hinsicht haben und natürlich Geld verdienen.
  • Sie haben ein gut funktionierendes Marketing installiert, das kontinuierlich neue Kunden bringt. 
  • Sie haben einen Kundenstamm mit Potenzial. Wenn Ihre Kunden nur einmal kaufen und dann nie wieder, hat der Erwerber nichts davon. Wenn Ihre Kunden mit Ihnen alt geworden sind und keine weiteren Leistungen benötigen, muss der Erwerber im Prinzip bei null anfangen. 

Letztlich ist es nötig, sich im Einzelfall im Detail mit allen diesen Themen zu befassen. Die Ausführungen an diesr Stelle sind lediglich als grobe Orientierung gedacht und um Sie für diese Thematik zu sensibilisieren.

Monika Birkner Voraussetzungen für ein verkaufsfähiges Business

Meine Fragen an Sie

Und wie in jeder Folge wieder meine Fragen an Sie: 

  1. Wie denken Sie bisher über Ihre persönliche Zukunft und die Zukunft Ihres Business?
  2. Falls Sie bis zum Schluss arbeiten wollen, was gibt Ihnen die Zuversicht, dass das funktioniert?
  3. Könnte Ihr Business ohne Sie fortbestehen?
  4. Was würden Sie sonst noch machen wollen, wenn Sie Wahlfreiheit hätten?
Monika Birkner verkaufsfähiges Business Reflexionsfragen

Teilen Sie Ihre Erkenntnisse

Nun wissen Sie, weshalb ich es so wichtig finde für Solopreneure & KMU, sich auf ein verkaufsfähiges Business auszurichten, und was das genau bedeutet. 

Und es interessiert mich, wie Ihre Gedanken und Erfahrungen dazu sind und auch Ihre Zukunftspläne.

Haben Sie Pläne, wie es langfristig mit Ihrem Business weiter gehen soll? Vielleicht sogar schon eine feste Absicht, es verkaufsfähig zu machen? Oder beabsichtigen Sie, bis zum Ende zu arbeiten? Und wenn ja, welche der vier Fragen zum Realitäts-Check bewegt Sie dabei am meisten?

Lassen Sie es uns wissen durch einen Kommentar unten auf der Seite. 

Teil #4: 

Was Sie über die drei Entwicklungsphasen des Solopreneur-Business wissen sollten

Die drei Entwicklungsphasen Ihres Business 

Monika Birkner: Die 3 Entwicklungsphasen im Business

Unabhängig davon, ob Sie ein verkaufsfähiges Business anstreben, wie in Teil 3 dieser Serie behandelt, lohnt es sich sehr, wenn Sie die drei Entwicklungsphasen des Business kennen, zumindest die Unterschiede zwischen den ersten beiden und die Herausforderungen beim Übergang. Das wird Ihnen helfen,

  • Ihre aktuelle Situation besser zu verstehen und realistisch einzuschätzen
  • in der Folge die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit zu ergreifen, statt zur Unzeit
  • und auch die Verzahnung besser zu verstehen zwischen Ihrer Business Transformation und Ihrer persönlichen Transformation. 

Letztlich wird daraus auch verständlich, weshalb Business-Umbau- und Transformationsprozesse ihre Zeit brauchen.

Denn zum einen brauchen Sie Zeit, um alles das umzusetzen, was für den Prozess nötig ist. Und dann brauchen Sie auch Zeit für Ihre persönliche Transformation. Denn deren Ausmaß wird oft unterschätzt (mehr dazu weiter unten).

Monika Birkner: Drei Entwicklungsphasen Business warum wichtig

Die drei Entwicklungsphasen für Solopreneure & KMU: Überblick

Die drei Entwicklungsphasen, die ich Ihnen gleich vorstelle, sind aus einer sehr hohen Flughöhe und sehr vereinfacht betrachtet. In der Praxis verläuft der Prozess natürlich viel differenzierter und individueller. 

Doch gleichwohl sind diese drei Phasen durchaus typisch. Es handelt sich um

  • Phase 1: Leidenschaft. Sie brennen für das, was Sie tun.  Sie haben sich Ihre Selbstständigkeit möglicherweise gerade deswegen so gestaltet, um mehr von dem zu tun, was Sie gern tun. Vom Schwerpunkt her steht das fachliche Tun im Vordergrund. Man könnte sagen, dass Sie sich einen neuen Job geschaffen haben, nur in einem anderen Rahmen als in der Anstellung.
  • Phase 2: Laptop. Der Begriff "Laptop" soll nicht suggerieren, dass Sie nur noch vom Strand aus arbeiten. Doch der Laptop soll als Symbol stehen für mehr Unabhängigkeit: mehr zeitliche und örtliche Unabhängigkeit, wie sie viele in dieser Phase anstreben. Und vor allem mehr Unabhängigkeit vom Tausch "Zeit-gegen-Geld". 
  • Phase 3: Legacy.  Mit Legacy ist sozusagen Ihr Vermächtnis gemeint. Welche Spuren möchten Sie hinterlassen? Was möchten Sie an andere weitergeben? Ein verkaufsfähiges Business ist eine ideale Voraussetzung, um auch in Zukunft sicherzustellen, dass Ihre Kunden weiter betreut werden, und um Ihr Know-how und Ihre Erfahrungen weiter wirksam sein zu lassen. Es kann natürlich auch andere Möglichkeiten geben, Spuren zu hinterlassen, zum Beispiel von Ihnen geprägte Produkte wie Bücher, Filme und mehr. 
Monika Birkner Drei Entwicklungsphasen Business welche sind es

Was das magische Solopreneur-Dreieck damit zu tun hat

Damit Sie die Unterschiede zwischen den drei Entwicklungsphasen besser erkennen können und vor allem auch die Herausforderungen bei den Übergängen besser einschätzen können, will ich zunächst kurz das "magische Solopreneur-Dreieck" vorstellen.  

Das "magische Solopreneur-Dreieck" ist meine Weise, ein Business als Ganzes zu betrachten. Es lässt sich natürlich auch für KMU anwenden.

Im Video erkläre ich das magische Solopreneur-Dreieck sehr ausführlich und in kleinen Schritten. Hier eine kurze Zusammenfassung:

1. Die drei Eckpunkte des Dreiecks stehen für Sie selbst, Ihre Kunden, Ihr Business.

2. Die Seitenlinien stehen für die jeweilige Verbindung zwischen den Eckpunkten:

  • Sie und Ihre Kunden sind miteinander verbunden durch Ihre Dienstleistungen & Produkte.
  • Ihre Kunden und Ihr Business sind miteinander verbunden durch Ihr Marketing & Ihren Verkauf.
  • Sie und Ihr Business sind miteinander verbunden durch Ihre Strukturen & Systeme.

3. Im Zentrum steht Ihr Signature System. Im Detail gehe ich in der nächsten Folge auf Ihr Signature System ein. Auch in meinem Podcast-/Blogpost FBP020 können Sie mehr über das Signature System erfahren. 

“Das Signature System ist Ihr spezifisches System, wie Sie Ihre Kunden zur gewünschten Transformation führen.”

Das Signature System steht deshalb im Zentrum, weil es allen Parteien dient und weil es alles miteinander verbindet:

  • Das Signature System ist Ausdruck Ihrer Einzigartigkeit und bringt diese in eine Form.
  • Das Signature System dient dem Kunden. Es verhilft ihm zu seiner Transformation.
  • Das Signature System ist außerdem der Grundbaustein für Ihr Business.
  • Alle Ihre Produkte und Dienstleistungen haben das Signature System als Grundlage.
  • Alle Ihre Marketing-Maßnahmen basieren darauf und natürlich auch Ihre Positionierung.
  • Und auch Ihre sonstigen Systeme und Strukturen sind auf das Signature System abgestimmt.

Insofern verdient das Signature System seinen Platz im Zentrum Ihres magischen Solopreneur-Dreiecks.

Monika Birkner Das magsiche Solopreneur-Dreieck

Nun im Detail zu den drei Entwicklungsphasen

Der kurze Ausflug zum magischen Solopreneur-Dreieck diente dazu, Ihnen zum einen das Tool an die Hand zu geben, das ich entwickelt habe, wenn ich einen Blick auf ein Business als Ganzes werfen will.

Mit diesem Tool können Sie sehr schnell die Beziehungen zwischen den Einzelelementen erkennen und auch verändern.

Und dieses Tool ist auch hilfreich, wenn es um die Entwicklungs-Phasen geht. Denn es erlaubt den Vergleich untereinander.

Ich habe hier nicht noch einmal das Dreieck für jede Entwicklungs-Phase einzeln dargestellt. Sondern ich habe die Unterschiede des besseren Überblicks wegen sofort in einer Tabelle zusammengefasst. 

Monika Birkner Entwicklungsphasen Tabelle

Es ändert sich alles - Herausforderungen für die Übergänge

Sie sehen aus der obigen Tabelle, dass sich alles ändert!

Jede der drei Entwicklungs-Phasen ist in jedem Parameter komplett verschieden von den anderen beiden Phasen. Daraus erklären sich die Herausforderungen bei den Übergängen.

Die Übergänge erfordern sowohl eine Business Transformation als auch eine persönliche Transformation. Beides muss sich ergänzen, damit Sie zur nächsten Entwicklungsphase gelangen.

Monika Birkner Transformation Übergänge

...noch zusätzlich erschwert durch den Tausch "Zeit-gegen-Geld" 

Die Herausforderungen haben es in sich, das dürfte klar geworden sein, sofern Sie es nicht ohnehin schon in der Praxis erlebt haben. 

Doch es gibt noch eine Steigerung: Dann nämlich, wenn Sie bisher den Tausch "zeit-gegen-Geld" praktizieren (im Bild unten symbolisiert durch die schwarzen Uhr- und Währungssymbole).

Wenn Sie bisher den Tausch "Zeit-gegen-Geld" praktizieren, dann stehen Sie vor einem Dilemma, ganz besonders in der ersten Übergangssituation: Denn Sie brauchen Zeit, um den Übergang zu bewältigen. Denken Sie nur an all das Neue, das es zu lernen und umzusetzen gilt. 

Doch Sie haben nur Zeit, wenn Sie nicht für bzw. mit Ihren Kunden arbeiten. Denn wenn Sie Kundenaufträge durchführen, bleibt nicht viel freie Zeit übrig.

Allerdings verdienen Sie dann Geld. 

Umgekehrt kommt, solange Sie den Tausch "Zeit-gegen-Geld" praktizieren, kein frisches Geld herein, wenn Sie "an" Ihrem Business arbeiten, aber keine Kundenaufträge haben. 

Im häufigsten Fall haben Sie also entweder Zeit oder Geld, aber selten beides zur gleichen Zeit. Das machtn speziell den ersten Übergang zu einer ganz besonderen Herausforderung.

Doch auch, wenn Sie den Übergang anstreben von einem skalierten Business zu einem verkaufsfähigen Business, brauchen Sie sowohl Zeit als auch Geld. Idealerweise sind dann aber Ihre Einnahmen nicht mehr von Ihrer ständigen Präsenz abhängig.

Monika Birkner Transformation Übergänge Zeit und Geld

Ihre Gestaltungsmacht

Im Rahmen dieser Serie komme ich des öfteren auf den Vergleich mit den Babys zurück, um deutlich zu machen, dass die systematische Business-Entwicklung ein ganz natürlicher und organischer Prozess ist.

Allerdings gibt es einen Unterschied: Als Unternehmer können - und sollten - Sie diesen Prozess gestalten. 

Um das zu können, braucht es den Blick von oben auf das Business, wie wir ihn in dieser Folge meiner Serie Total Business Transformation praktiziert haben. Solange Sie im Tagesgeschäft rund um die Uhr beschäftigt sind, bekommen Sie die großen Entwicklungslinien nicht mit und können diese nicht proaktiv gestalten. 

Monika Birkner Transformation Übergänge Zitat

Meine Fragen für Sie

Meine  heutigen Fragen für Sie lauten:

1. In welcher Phase befinden Sie sich in Ihrem Business? Die Antwort ist nicht immer eindeutig. Es kann sein, dass Sie in den einzelnen Bereichen Ihres Business und auch Ihrer persönlichen Entwicklung in unterschiedlichen Phasen befinden. 

2. Was sind Ihre aktuellen Herausforderungen in dieser Phase seitens des Business? Das kann zum Beispiel Ihre Strategien betreffen, Ihre Systeme oder anderes.

3. Was sind Ihre aktuellen Herausforderungen in dieser Phase in Bezug auf die persönliche Weiterentwicklung & Transformation? Wo brauchen Sie ein anderes Mindset? Oder andere Gewohnheiten? Oder eine andere Umgebung?

Monika Birkner Entwicklungsphasen Fragen

Teilen Sie Ihre Erkenntnisse

Nun kennen Sie die drei wichtigen Phasen der Business-Entwicklung, die ich im Laufe der Zeit identifiziert habe. 

Und es interessiert mich, wie Ihre eigenen Erfahrungen dazu sind. Wie gesagt: Diese Betrachtung ist aus sehr großer Flughöhe. In der Praxis im Einzelfall ist das Bild im Allgemeinen sehr viel differenzierter.

Hat Sie überrascht, wie gravierend die Unterschiede zwischen den Phasen sind? Verstehen Sie jetzt mehr, weshalb bestimmte Entwicklungen länger dauern als erwartet und was das Zusammenspiel von Business Transformation und persönlicher Transformation damit zu tun hat?

Lassen Sie es uns wissen durch einen Kommentar unten auf der Seite. 

Teil #5:

Ihr Signature System als Grundstein für Ihren

 nachhaltigen Erfolg

Was ist ein Signature System? Und weshalb sollten Sie eins haben?

Monika Birkner Signature System

In dieser Folge geht es um das Signature System, und zwar konkret um seine Rolle für die Total Business Transformation. 

Um es vornweg schon zu sagen: Das Signature System spielt eine zentrale Rolle, wie Sie gleich sehen werden. Ich werde das an einem Beispiel verdeutlichen, über das ich noch nie öffentlich gesprochen oder geschrieben habe und das Ihnen höchstwahrscheinlich sehr vertraut ist:-).

Doch zuvor zur Frage: Was ist ein Signature System?

Die kürzeste Definition, die ich dafür habe: Ein Signature System ist Ihr ganz einzigartiges System, mit dem Sie Ihre Kunden zur gewünschten Transformation führen.

Monika Birkner Signature System Definition

Beispiele für ein Signature System

Zu den Beispielen, die ich immer wieder gern erwähne, weil sie so bekannt und einleuchtend sind, gehören Getting Things Done von David Allen  und die Blue Ocean Strategy von W. Chan Kim und Renée Mauborgne.

Heute möchte ich näher auf ein ganz anderes Beispiel eingehen, nämlich auf Marie Kondo und ihre KonMari-Methode zum Aufräumen. Oder um es noch präziser auszudrücken: Das Aufräumen  ist eigentlich nicht die Hauptsache. Sondern Marie Kondo geht es mit ihrer Methode darum, mehr Freude in die Leben von Menschen zu bringen durch ihr System der Ordnung. 

Und damit ist sie sehr erfolgreich, wie mehr als 7 Millionen verkaufter Bücher sowie ihre Serie bei Netflix beweisen.

Monika Birkner Beispiele Signature System

Das Signature System im Zentrum

In Folge 4 dieser Serie haben Sie bereits das "magische Solopreneur-Dreieck" kennen gelernt. Nun will ich näher erläutern, weshalb das Signature System darin eine zentrale Rolle spielt.

Monika Birkner Das Signature System im Zentrum

Das Signature System verbindet die drei Eckpunkte des magischen Solopreneur-Dreiecks

  • Das Signature System ist Ausdruck Ihrer Einzigartigkeit. Im Fall von Marie Kondo drückt es ihren besonderen Ansatz aus und ihre konkrete Methode, wie sie beim Aufräumen vorgeht (zum Beispiel die Reihenfolge der Schritte) und  sonstige Details wie zum Beispiel ihre Methode, Kleidungsstücke zu falten. 
  • Das Signature System bewirkt die Transformation für Ihre Kunden. Die KonMari-Methode hat vielen Menschen zu dauerhafter Ordnung verholfen, auch wenn sie das vorher nicht geschafft hatten. 
  • Das Signature System ist ein Booster für Ihr Business. Indem Sie Ihre Produkte und Ihr Marketing auf Ihrem Signature System basieren, fördern Sie Ihre Produktivität und Ihre Profitabilität. 
Monika BIrkner Das Signature System verbindet die 3 Eckpunkte des Dreiecks

Das Signature System ist die Grundlage für Ihre Leistungen und Systeme

  • Das Signature System ist ein Template für Ihre Angebote. Marie Kondo hat mehrere Bücher dazu geschrieben, von denen 7 Millionen Exemplare verkauft wurden. Ihre Netflex-Serie gründet darauf. Außerdem bildet sie numenr Consultants in ihrer Methode aus. Mit anderen Worten: Sie hat einmal die Grundlagenarbeit geleistet und alles anderes sind Variationen davon.
  • Das Signature System ergänzt sonstige Systeme und Strukturen im Business. Welche das im Falle von Marie Kondo im Einzelnen sind, kann ich nicht sagen. Ganz prinzipiell sind das alle Systeme, die Sie intern benötigen, um Ihre Leistunen zu erbringen und Ihr Business zu betreiben.  
  • Das Signature System ist die Grundlage für Ihren Content. Ob Sie David Allen nehmen, die Blue Ocean Strategy oder Marie Kondo - ihnen allen gemeinsam ist, dass sie mit dem Signature System eine Grundlage haben für ihren Content und ihr gesamtes Marketing. In allen Marketingmaterialien wird das Signature System erläutert, werden Beispiele gezeigt, Fragen beantwortet etc. Und das Beste: Ein großer Teil des Marketings wird von den Fans übernommen. Wenn Sie bei YouTube nach Marie Kondo recherchieren, finden Sie eine Menge Videos, wo die Fans über ihre Erfahrungen berichten, die Faltmethode demonstrieren und mehr. 
Monika Birkner Was das Signature System sonst noch kann

Meine Empfehlung für ein Signature System

Aus alledem folgt: Aus meiner Sicht ist ein Signature System das Beste, was Sie für Ihr Business tun können. Es verbindet alle wesentlichen Teile Ihres Business und hält Ihr Business zusammen.

Damit gelingt es Ihnen, das fragmentierte Business, um das es in dieser Serie geht, zu überwinden, und ein Business aus einem Guss zu schaffen

Monika Birkner Ein Signature System verbindet alles
Monika Birkner Ein Signature System ist das Beste, was Sie für Ihr Business tun können

Meine Fragen für Sie

Wie immer nun wieder zu den Reflexionsfragen für Sie:

  • Wie stehen Sie zum Signature System?
  • Was sind Herausforderungen dabei, Ihr eigenes Signature System zu gestalten?
  • Falls Sie ein Fan von Marie Kondo sind und ihr System als Anwender genutzt haben: Welche Vorteile hat das für Sie gehabt?
Monika Birkner Signature system Reflexionsfragen

Teilen Sie Ihre Erkenntnisse

Nun wissen Sie, weshalb ich es so wichtig finde für Solopreneure & KMU, sich ein Signature zu schaffen als solide Grundlage für die Entwicklung ihres Business über alle Entwicklungsstufen hinweg.

Für viele ist das Signature System erst einmal ein unvertrauter Gedanke. Doch vielleicht haben Sie auch schon Erfahrungen damit. Wenn Sie bereits ein paar Jahre am Markt sind, dann haben Sie vielleicht schon vieles geschaffen, was sich recht einfach in ein Signature System umwandeln lässt. Viele meiner Klienten erleben ein freudiges AHA, wenn sie feststellen, was alles schon vorhanden ist. 

Wie ist es mit Ihnen? Haben Sie schon etwas? Planen Sie etwas? Was ist die größte Herausforderung?

Lassen Sie es uns wissen durch einen Kommentar unten auf der Seite. 

Teil #6:

Mein revolutionäres Umsetzungssystem

Der große Engpass: Die Umsetzung

Monika Birkner Umsetzungssystem

Strategien sind das eine. Doch sie müssen auch umgesetzt werden.

Und da haben viele Solopreneure & KMU den entscheidenden Engpass. "Ich bin so ins Tagesgeschäft involviert, dass ich keine Zeit habe, um am Business zu arbeiten" - so höre ich es oft. Und so war auch der Tenor bei den Ergebnissen der Umfrage in meinem Netzwerk, die ich kürzlich durchgeführt habe.

Vermutlich ist Ihnen dieser Engpass nicht fremd.

Ich habe viele Jahre sehr damit gekämpft.

Es gab so viele Baustellen gleichzeitig, dass ich kaum wusste, wo ich anfangen sollte. Schlimmer noch: Sie waren untereinander unverbunden. Und sie bauten nicht aufeinander auf. 

Das führte zu Gefühlen von Overwhelm (das "Riesenberg"-Gefühl, das viele kennen) und Frustration, weil ich nicht so schnell vorankam wie gewünscht. Und tief im Inneren wusste ich, dass mehr Potenzial da war, als ich tatsächlich nutzte. Und das fühlte sich alles andere als gut an.

Monika Birkner Engpass Umsetzung Baustellen

"The One Thing" - für mich nicht die Lösung

Vor ein paar Jahren schwärmte plötzlich alle Welt von dem angeblichen Wundermittel: "The One Thing" von Gary Keller. Dieses Buch beruht auf dem Gedanken, man solle sich auf die eine Sache konzentrieren, die einen Dominoeffekt für alles andere hätte.

Natürlich las ich das Buch. Und natürlich versuchte ich mich, es in die Praxis zu übertragen.

Aber für mich funktionierte es nicht. 

Zum einen deshalb nicht, weil ich als Solopreneur viele Hüte trage und es immer auch erforderlich war, an anderen Themen außer "The One Thing" zu arbeiten. Dazu trug auch bei, dass vieles längert dauert als erwartet.

Gary Keller weist darauf hin, dass in verschiedenen Bereichen Chaos entstehen könne, wenn man "The One Thing" beherzigt. Weil Aufgaben  liegen bleiben, zurück gestellt werden, zu kurz kommen.

Für mich war es zu viel an Chaos, das auf diese Weise entstand und ich gab "The One Thing" auf. 

Monika Birkner The One Thing

Gleichzeitig war ich frustriert, weil so viele Leute offenbar sehr gut mit  diesem Ansatz klar kommen. "Weshalb funktioniert es für mich nicht?" fragte ich mich.  

Monika Birkner Fragezeichen

Und dann kamen die Fortschrittskreise - mein revolutionäres Umsetzungssystem

Irgendwann wurde mir klar, weshalb die anderen Umsetzungsmethoden für mich nicht funktionierten. Gleichzeitig kam die Methode zu mir, die ich seitdem nutze und die eine völlig neue Qualität in mein Business gebracht hat. Ich nenne sie manchmal "Fortschrittskreise", manchmal "Fortschrittsrunden" oder schlicht "Umsetzungsrunden". Gemeint ist immer das gleiche: ein revolutionär anderer Ansatz, weil er organisch und ganzheitlich ist und dabei schnelle Fortschritte und Erfolgsererlebnisse produziert statt Frust.

Ich will erst einmal kurz erläutern, was ich mit "Fortschrittskreisen" meine und welche Vorteile sie haben. Danach kommen wir  zu einem ganz praktischen Beispiel aus dem Solopreneur-Alltag.

Mit "Fortschrittskreisen" meine ich:

  • in Runden zu denken statt linear: Erst als ich dieses neue Bild vor meinem inneren Auge hatte, lösten sich die Knoten. Solange ich linear gedacht hatte, kam ich immer wieder in Entscheidungsdilemmata: A oder B? Entweder-oder? Was tun und was lassen?
  • ganzheitliche Fortentwicklung: Das "Runden-Prinzip" ist ein organisches Prinzip. Es kommt überall vor. Mehr dazu gleich.
  • aber in überschaubaren Portionen: Das ist eine wichtige Ergänzung. Arbeit in Runden funktioniert nicht, wenn die Portionen zu groß sind. Im Restaunrant schaffen Sie auch nicht mehrere Gänge, wenn die einzelnen Portionen zu groß sind.
Monika Birkner Fortschrittskreise

Fortschrittskreise sind ein organisches Prinzip. Sie finden es überall...

Ein ganz großer Pluspunkt der Fortschrittskreise ist, dass sie dem Prinzip des Lebendigen entsprechen. Sie sind ein organisches Prinzip. Und wenn Sie genau hinschauen, finden Sie sie überall.

Besonders deutlich wurde mir das am Beispiel der Babys. Ich hatte diese in Teil 2 bereits erwähnt als Beispiel dafür, dass systematische Entwicklung nichts Künstliches ist, sondern ein lebendiges Prinzip. Der einzige Unterschied ist, dass diese Entwicklung sich bei Babys quasi von selbst oder vielleicht mit Unterstützung der Eltern vollzieht, währen Sie als Solopreneur diesen Prozess aktiv gestalten können. 

  • Die Entwicklung von Babys vollzieht sich in Runden. Kein Baby entwickelt nur einen Körperteil und stellt die anderen zurück. Es lernt nicht nur eine Fähigkeit, sondern die Entwicklung vollzieht sich simultan.
  • Genauso ist es in der Natur. Bei Bäumen ist das sehr schön erkennbar an den Jahresringen.
  • In den Kampfkunstsportarten gibt es die verschiedenfarbigen Gürtel. Auch dafür braucht es ganzheitliche Entwicklung. Es wird nicht nur eine einzelne Fähigkeit trainiert.
  • Beim Hausbau wird nicht nur eine einzige Wand über mehrer Stockwerke hochgezogen. Sondern auch hier kommt das Runden-Prinzip zum Tragen. 
Monika Birkner: systematische und organische Entwicklung am Beispiel von Babys
Monika Birkner Bäume mit Jahresringen
Monika Birkner Gürtelfarben Kampfkunst
Monika Birkner Hausbau

Vorteile der Fortschrittskreise bzw. des Runden-Prinzips

Neben der Tatsache, dass das Runden-Prinzip ein organisches Prinzip ist, das in vielen Lebensbereichen  zum Tragen kommt, hat es weitere Vorteile für Solopreneure & KMU:

  • Es verhilft dazu, regelmäßig "am" Business zu arbeiten. Jeder weiß, wie wichtig es ist, regelmäßig "am" Business zu arbeiten. Gleichzeitig ist das einer der größten Engpässe für Solopreneure & KMU. "Das Tagesgeschäft lässt mir keine Zeit dafür" - das höre ich immer wieder. Vielleicht haben Sie das auch schon geäußert. Da die Fortschrittskreise auf kleinen Portionen beruhen, wird es auch bei einem intensiven Tagesgeschäft möglich, strategische Aufgabean anzugehen. In Teil 7 dieser Serie erfahren Sie noch mehr im Detail, wie das gelingt.
  • Es führt zu schnellen Ergebnissen. Das ist ebenfalls Effekt der kleinen Portionen.
  • Und es bringt mehr innere Befriedigung. Wenn Solopreneure & KMU ihre eigenen Projekte immer wieder zurückstellen, kann sich leicht ein innerer Groll anstauen. So habe ich es schon mehrfach gehört. Doch wenn Sie regelmäßig an Projekten arbeiten, die bedeutsam für Sie sind, dann schafft das innere Befriedigung.

Vor einigen Jahren gab es eine Studie von Teresa Amabile, Professorin an der Harvard Business School, und ihrem Mann Steven Kramer. Diese bezieht sich zwar auf Angestellte. Doch die Ergebnisse lassen sich auch auf Solopreneure & KMU übertragen.

Die beiden Wissenschaftler fanden heraus, dass regelmäßige Arbeit an bedeutsamen Projekten die beste Voraussetzung ist für innere Zufriedenheit bei der Arbeit.

Und das selbst dann, wenn diese Projekte nur 30 Minuten am Tag verfolgt werden!

Details dazu können Sie nachlesen in dem Buch "The Progress Principle"Der Titel des Buches hat übrigens auch Pate gestanden für meine Formulierung "Fortschritts-Kreise".

Monika Birkner Progress Principle

Sechs weitere Vorteile von Fortschrittskreisen

Darüber hinaus haben Fortschrittskreise noch eine Reihe von weiteren Vorteilen:

1. Agiles Vorgehen: In Teil 2 dieser Serie ging es um das Prinzip, vom Ende her zu denken. Es ist ein wichtiges Prinzip für nachhaltigen Erfolg. Es sorgt dafür, dass Sie gute Entscheidungen treffen, statt sich blindlings in neue Aktivitäten zu stürzen. Es sorgt dafür, dass alles zueinander passt. Doch es muss ergänzt werden durch agiles Vorgehen. Denn sonst könnten Sie sich verrennen. Die Fortschrittskreise sind das Instrument dafür.

2. Schnelles Feedback: Indem Sie schnelle Ergebnisse oder auch Zwischenergebnisse produzieren und damit an den Markt gehen, haben Sie die Chance auf schnelles Feedback und können dementsprechend Ihren Kurs modifizieren oder auch beibehalten. Und auch bei Aktivitäten, mit denen Sie noch nicht an den Markt gehen, ist schnelles Feedback hilfreich.  Wenn Sie bei der Umsetzung zum Beispiel merken, dass etwas Ihnen wider Erwarten doch keine Freude macht, können Sie es fallen lassen oder abändern.

3. Co-kreativ mit dem Kunden: Das schnelle Feedback von Kunden ermöglicht ein co-kreatives Vorgehen mit den Kunden. Ihre Kunden fühlen sich gewertschätzt und einbezogen. Sie haben ein Gefühl von Ownership, dass es "ihr" Produkt ist, an dem sie mitgewirkt haben. Und Sie können auf Anregungen und Ideen von Kunden flexibel eingehen.

4. Schnelle Anpassung an neue Umstände: Ob der Markt sich veränder, Sie über Nacht eine brillante neue Idee haben oder private Umstände sich ändern, wenn Sie mit Fortschrittskreisen arbeiten, können Sie sich jederzeit schnell an die Änderungen anpassen.

5. Organische Entwicklung statt künstlicher Deadlines: Diesen Punkt finde ich persönlich besonders wichtig. Deadlines können durchaus einen beschleunigenden Effekt haben und dazu führen, dass man etwas zu Ende bringt. Doch wenn man sich zu häufig künstliche Deadlines schafft, dann kann das auch unnötigen Druck und Stress erzeigen. Die organische Betrachtungsweise nimmt den Druck heraus und raus und führt oft zu besseren Ergebnissen, weil man Projekten - und sich selbst - die nötige Reifezeit gibt. Außerdem brauchen Sie den künstlichen Druck nicht mehr, weil Sie von Ihrer Vision "gezogen" werden.

6. Perfekte Lösung für Perfektionisten: Wie das? Ganz einfach: Sie können Ihren Perfektionismus ausleben, aber in dem Bewusstsein, dass es immer nur um die jeweilige Phase geht. Statt also einen Prototypen mit dem Endprodukt zu vergleichen und sich zu grämen über den Unterschied zwischen beiden, können Sie sich darauf konzentrieren, den perfekten Prototypen zu entwickeln. Perfekt meint in diesem Zusammenhang: Perfekt geeignet für den jeweiligen Zweck. Eine einfache handschriftliche Skizze kann für den aktuellen Zweck perfekt sein, während Sie für die endgültige Leistung vielleicht einen Designer beauftragen würden.

Monika Birkner Weitere Vorteile von Fortschrittskreisen

Konkretes Praxisbeispiel

Wie funktionieren Fortschrittskreise nun in der Praxis? Das folgende Praxisbeispiel soll es demonstrieren. Im Video gehe ich ausführlich darauf ein.  Hier eine kurze Erläuterung dazu: 

  • Die einzelnen Kreise symbolisieren die einzelnen Runden. Nehmen wir an, dass jede Runde 90 Tage dauert. Dieser Wert funktioniert gut in der Praxis. Sie können jedoch die Dauer beliebig festlegen.
  • Das Beispiel ist auf drei Runden beschränkt. In der Praxis geht dieser Prozess natürlich immer weiter. 
  • Der blaue Kreis steht für die Vision. Denn an der Vision richten Sie sich immer wieder aus gemäß dem Prinzip, vom Ende her zu denken.
  • In jeder der drei Runden behandeln Sie die Themen Produktentwicklung (P), Marketing (M) und Technik (T). 
Monika Birkner Fortschrittskreise Praxisbeispiel

Erläuterungen zum  Praxisbeispiel

Runde 1: 

  • Sie entwickeln Ihr Signature System. Es steht im Zentrum der Kreise und ist symbolisiert durch den Fingerabdruck. Wie wir schon in den Teilen 4 und 5 dieser Serie besprochen haben, ist Ihr Signature System die Basis für alle Ihre Produkte. 
  • Außerdem tun Sie etwas für Ihr Marketing, indem Sie Ihr Freebie entwickeln. Da auch Ihr Marketing auf dem Signature System beruht, lassen sich die beiden Prozesse gut kombinieren, Ihr Signature System zu entwicklen und Ihr Freebie zu entwickeln.
  • Was die Technik betrifft, nutzen Sie diese Phase, um Ihr E-Mail-System einzurichten. Denn wenn Sie Ihr Freebie ausliefern wollen und auch für Ihr sonstiges marketing brauchen Sie ein gut funktionierendes E-Mail-System.

Wenn Sie das geschafft haben in dem Zeitraum, den Sie dafür angesetzt haben, dann  können Sie stolz sein auf die Ergebnisse, die Sie schon erreicht haben.

Runde 2: 

  • Nachdem Ihr Signature System als Grundlage steht, entwickeln Sie daraus ein 1:1-Leistungspaket. Das ist ein relativ überschaubarer und einfacher Schritt. Wenn Sie bisher Coaching oder Beratung ohne besondere Struktur angeboten haben, strukturieren Sie nun den Prozess, ergänzen ihn durch Materialien und "verpacken" ihn als Produkt. Wenn Sie dabei sorgfältig vorgehen, kann ein hoher Wert für den Kunden entstehen und eine Premium-Qualität. Der Vorteil dieses Vorgehens ist, dass Sie Schritt für Schritt vorgehen können und mit Ihren bestehenden Kunden alles testen können. Das ist wesentlich einfacher, als sofort einen Online-Kurs zu kreieren. 
  • Marketingmäßig können Sie parallel Ihre Liste aufbauen, indem Sie Ihr Freebie promoten. Damit schaffen Sie die Basis, um einen späteren Online-Kurs verkaufen zu können.
  • Auf der Technikseite konzentrieren Sie sich nun darauf, Videotechnik kennen zu lernen. Auch das kann erst einmal stressfrei geschehen,da noch nichts davon abhängt. 

Viele Solopreneure & KMU versuchen, zu große Schritte zu machen und zu viel auf einmal zu erreichen. Das erzeugt Stress! Viel Stress. Indem Sie vom Ende her denken und den Prozess dann in handhabbare Abschnitte unterteilen, kommen Sie voran und es ist wesentlich einfacher. Und Sie bauen immer auf dem schon Erreichten auf.

Runde 3: 

  • Die Produktentwicklung kann nun weiter gehen, indem Sie Ihr 1:1-Leistungspaket in einen Online-Kurs umwandeln. Sie haben dafür schon ideale Grundlagen. Durch das Signature System haben Sie den Prozess schon strukturiert und auch sonst wichtige strategische Grundsatzentscheidungen getroffen. Mit dem 1:1-Leistungspaket haben Sie schon Arbeitsmaterialien für Ihren Kunden geschaffen. Sie brauchen jetzt nur noch die einzelnen Lektionen Ihres Kurse zu kreieren. Und auch  dafür sind Sie schon gut vorbereitet, da Sie sich mit der Videotechnik bereits vertraut gemacht haben.
  • Im Marketing bereiten Sie sich weiter auf den künftigen Lauch Ihrers Kurses vor. Sie haben bereits Ihre E-Mail auf- und ausgebaut und führen das weiter fort. Außerdem lernen Sie schon einmal wichtige Pre-Launch-Strategien kennen. Das sind Maßnahmen, um den Launch Ihres Angebotes bereits im Markt vorzubereiten und Ihre potenziellen Kunden neugierig  zu machen auf das, was kommt.
  • Auch im Technik-Part bereiten Sie sich auf die nächste Etappe vor,indem Sie eine Kurs-Plattform ausdwählen und sich einarbeiten.

Wie gesagt, das ist nur ein Beispiel, wie der Prozess ablaufen kann. Wie der Prozess bei Ihnen abläuft, bestimmen Sie selbst. 

Wie dieser Prozess Ihnen hilft bei Ihren täglichen Herausforderungen

Was das Beispiel demonstrieren soll: Indem Sie vom Ende her denken und den Prozess dann in Fortschrittskreise unterteilen, lösen Sie die Probleme, die ich am Anfang der Serie erwähnt hatte und die  ich immer wieder höre von Solopreneuren und KMU: 

  • Sie finden Zeit für die Arbeit an Ihrem Business, weil Sie alles in kleine  Einheiten unterteilen. Mehr dazu noch in Teil 7 dieser Serie.
  • Und auch die Technik verliert ihren Schrecken. Denn Sie nehmen sich immer nur eine Technik vor und  lernen diese in Ruhe kennen, bevor der Ernstfall eintritt. Das ist wesentlich einfacher, als wenn Sie alles gleichzeitg lernen und umsetzen müssten. 

Das Ganze ist übrigens auch eine wunderbare Vorbereitung für das verkaufsfähige Business. Denn alle diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass Ihr Business mehr und mehr unabhängig von Ihrer Person erfolgreich sein kann und somit für einen Erwerber interessant ist (mehr dazu s. Teil 3 dieser Serie).

Das Beispiel noch einmal anders dargestellt

Auf dem folgenden Chart habe ich  das Beispiel noch einmal anders dargestellt. Sie können dort den jeweiligen Entwicklungsprozess pro Fachgebiet erkennen: Produktentwicklung, Marketing und Technik.

Monika Birkner Fortschrittskreise Beispiel anders dargestellt

Meine Fragen für Sie

Wie gewohnt,  hier nun wieder meine Reflexionsfragen für Sie. Nutzen Sie gern die Kommentarfunktion,  um Ihre Antworten zu teilen.

  • Wie gehen Sie derzeit an die Umsetzung Ihre Projekte heran?
  • Was funktioniert derzeit für Sie? Was funktioniert nicht so gut?
  • Wie könnten die Fortschrittskreise Ihnen helfen?
  • Welche Fragen haben Sie dazu?
Monika Birkner Fortschrittskreise Reflexionsfragen

Teil  #7:

Wie Sie trotz anspruchsvollen Tagesgeschäfts Zeit finden für die Umsetzung

Wie Sie Zeit für die Umsetzung finden  

Monika Birkner Zeit für die Umsetzung

In Teil #6 dieser Serie haben Sie mein revolutionäres Umsetzungssystem kennen gelernt. Es beruht wesentlich auf dem Konzept der Fortschrittskreise, d. h. einem Denken in Runden statt linearer Zielerreichung. 

In diesem Teil geht es nun um die Klage, die ich immer wieder höre: "Mein Tagesgeschäft lässt mir zu wenig Zeit, um am Business zu arbeiten.

Der Beitrag hat drei Schwerpunkte:

  • Weshalb es so wichtig ist, Zeit für Ihre eigenen Projekte zu finden bzw. zu schaffen
  • Wie das "Total Business Transformation"-Gesamtsystem Ihnen hilft, mehr Zeit für Ihre wichtigen Projekte zu haben
  • Wie Sie darüber hinaus ganz praktisch vorgehen können, um sich Zeit zu schaffen - konkrete Tipps aus der Praxis, die sich sehr bewährt haben. 
Monika Birkner hört oft, dass Solopreneure keine Zeit haben für die Umsetzung

Zeit für Ihre eigenen Projekte sollte hohe Priorität haben

Sie können sich natürlich damit abfinden, dass Sie zu wenig Zeit haben für die Arbeit am Business und die eigenen Projekte. 

Doch das wäre auf Dauer fatal. Konkrete Risiken sind:

  • dass Sie den Anschluss verpassen. Im Laufe der Jahre habe ich etliche Beispiele gesehen, wo Solopreneure so mit dem beschäftigt waren, was sie immer getan hatten, dass sie wichtige Entwicklungen "verschlafen" hatten. Das konnte fachliche Entwicklungen betreffen,  Marktveränderungen, neue Marketingmethoden oder anderes. 
  • dass Sie Ihr Business nicht voran bringen und Ihre Vision nicht verwirklichen. Doch es gibt ja einen Grund, weshalb Sie im Business sind, oder? Bei den meisten, mit denen ich zu tun habe, ist es nicht nur der Grund, Geld zu verdienen. Sondern es besteht der Wunsch, etwas in die Welt zu bringen und einen Beitrag zu leisten für die Kunden und  oft auch das große Ganze. Dafür brauchen Sie Zeit und dürfen nicht im Tagesgeschäft versinken.
  • dass Sie zu wenig eigene Erfüllung und Zufriedenheit erleben. Doch wenn diese ausbleiben, dann entwickelt sich oft mit der Zeit ein heimlicher Groll. Das heißt, dass nicht nur die positiven Erlebnisse fehlen, sondern stattdessen negative  Gedanken und Gefühle sich ausbreiten. Und diese tun niemandem gut. 
Monika Birkner weshalb es wichtig ist,  Zeit für die Umsetzung zu finden

Nicht Symptom und  Ursache verwechseln

Bevor wir gleich zu den praktischen Tipps kommen, um sich mehr Zeit  zu verschaffen für Ihre wichtigen Projekte, ist es noch wichtig, kurz auf einen wichtigen Punkt einzugehen. Und der hat viel damit zu tun, dass oft das Symptom und die Ursache verwechselt werden. 

"Zu wenig Zeit" klingt plausibel. Jeder kennt ja das Phänomen. 

Doch geben Sie sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden. 

Denn "zu wenig Zeit" ist ein Symptom. Die Ursache liegt meist tiefer. Und oft ist die Ursache das fragmentierte Business. 

Monika Birkner Das Tagesgeschäft ist nicht das Problem

Die Kennzeichen des fragmentierten Business

Auf das fragmentierte Business war ich bereits in Teil 1 dieser Serie eingegangen. Daher an dieser Stelle nur eine kurze Erinnerung, was damit gemeint ist:

  • Es gibt viele Einzelelemente: Angebote, die nicht zueinander passen;  Einzelaktionen im Marketing ohne ein Gesamtkonzept; zig einzelne Baustellen...
  • Das Kennzeichen ist, dass alle diese Einzelelemente untereinander unverbunden sind. Es gibt keinen gemeinsamen Rahmen. Es gibt kein übergreifendes Konzept. Es gibt keinen roten Faden. 
  • Entscheidungen sind oft eher durch Zufälle und äußere Einflüsse gesteuert, statt der eigenen inneren Wahrheit und durchdachten Strategie zu entspringen.
Monika Birkner daas fragmentierte Business als Problem

An der Ursache ansetzen, um mehr Zeit für Ihr Business zu schaffen

Wenn Sie sich trotz umfangreichen Tagesgeschäfts Zeit für Ihr Business und Ihre wichtigen Projekte schaffen wollen, dann gilt es, an der Grundursache anzusetzen.

Denn nur die Symptome zu bekämpfen, zum Beispiel mit Methoden des klassischen Zeitmanagements, hilft in der Regel nicht wirklich. 

Das "Total Business Transformation"-System, das Sie in dieser Serie kennen gelernt haben, ist die Lösung für die Grundursache, nämlich das fragmentierte Business. Zusätzlich liefert es Ihnen ganz praktische Maßnahmen, zu denen wir gleich kommen werden . 

Das "Total Business Transformation"-System verbindet Strategie und Umsetzung. Es beruht auf dem Ansatz, das Business als Ganzes zu sehen und es in einem organischen Prozess als Ganzes weiter zu entwickeln. Dabei findet eine Wechselwirkung statt zwischen persönlicher und geschäftlicher Transformation. Beide sind unerlässslich, wenn Sie voran kommen wollen.

Damit setzt "Total Business Transformation" bei den Ursachen an, dem fragmentierten Business, statt auf der Symptomebene zu verbleiben ("Zu wenig Zeit").

Monika Birkner Strategie und Umsetzung verbinden mit einem Gesamtsystem

Die 3-fache Wirkung von "Total Business Transformation" um mehr Zeit für das Business zu schaffen

Woran liegt es, dass das Gesamtsystem "Total Business Transformation" Ihnen hilft, mehr Zeit für Ihr Business zu gewinnen? Es sind drei entscheidende Faktoren, die dabei zusammenwirken:

#1: Der Grundsatz, vom Ende her zu denken: Dieser schafft eine klare Ausrichtung. Entscheidungen zu treffen, wird einfach. Das Risiko, sich mit Maßnahmen zu verzetteln, die nicht zum Gesamtkonzept passen, wird deutlich reduziert.

Die klare Ausrichtung liefert Orientierung und einen roten Faden in allen Entwicklungsphasen des Business. Die kreative Spannung zwischen Vision und aktueller Realität tut ein übriges, um die Umsetzung zu erleichtern. 

#2: Das Signature System als Grundbaustein: Wie in Teil 4 und Teil 5 erläutert, dient das Signature System der Positionierung. Gleichzeitig ist es die Grundlage für alle Produkte und sonstigen Angebote sowie das gesamte Marketing. Dadurch entsteht ein "Business aus einem Guss". Darüber hinaus verbessert sich dadurch auch die Produktivität. Denn Sie legen einmal die Grundlagen und können dann bei allen weiteren Schritten darauf aufbauen. 

#3: Der organische Entwicklungs- und Transformationsprozess: Ob es die Entwicklungsphasen in der langfristigen Betrachtung sind oder die Umsetzungsrunden/Fortschrittskreise kürzerfristig - alles baut aufeinander auf und entwickelt sich aus dem Vorhergehenden. Dabei ist Raum genug für Intuition und Spontaneität, doch im Rahmen von Leitplanken, nicht in Form von Wildwuchs. 

Monika Birkner Wie das Total Business Transformation System hilft bei Strategie und Umsetzung

Zusätzlich: 3 praktische Schritte, um sich Zeit für Ihre Business-Entwicklung zu schaffen

Während das "Total Business Transformation"-System bei der Grundursache des fragmentierten Business ansetzt, bleibt es dabei nicht stehen. Sondern es liefert auch ganz praktische Schritte, um sich mehr Zeit für die Business-Entwicklung zu schaffen. 

Sie können natürlich diese Schritte isoliert gehen. Doch die beste Wirkung entfalten sie, wenn Sie zuvor oder parallel  Ihr Business als Ganzes unter die Lupe nehmen. 

Die 3 Schritte sind:

  • Ihre Zeit anders strukturieren. Schon dabei können sich ungeahnte Reserven auftun.
  • Zeit frei machen. Dazu sehen Sie gleich einen systematischen Prozess. Ich empfehle auch, den Prozess in der vorgestellten Reihenfolge zu durchlaufen. 
  • Die frei gemachte Zeit schützen und sinnvoll nutzen. Dieser Schritt ist ganz wichtig und wird oft unterschätzt
Monika Birkner 3 praktische Schritte für mehr Zeit für das Business neben dem Tagesgeschäft

Schritt #1: Die Zeit anders zu strukturieren

Haben Sie schon einmal einen Schrank aufgeräumt und festgestellt, dass plötzlich alles hereinpasst, was vorher nur mit Mühe und Not hereinpasste? 

Das gleiche Prinzip liegt zugrunde, wenn Sie die Zeit anders strukturieren. Es entstehen Freiräume, ohne dass Sie etwas weglassen müssten oder einen größeren Schrank oder Zeitcontainer anschaffen müssten.

Ein paar Beispiele:

  • Indem Sie Kundentermine nur  zu bestimmten Zeiten durchführen,  schaffen Sie sich längere Zeitblöcke für andere Aktivitäten. Wenn Kundentermine über die ganze Woche verteilt sind und die Zeiten dazwischen zu kurz erscheinen, um sich mit größeren Aktivitäten zu befassen, sind Sie nicht produktiv.
  • Ganz generell kann es hilfreich sein, unstrukturiertes Arbeiten zu vermeiden und Zeitblöcke für bestimmte Aufgaben zu nutzen. 
  • Wahre Durchbrüche habe ich bei Klienten gesehen, die eigene Projekte konsequent am Morgen behandelt haben und Kundenprojekte erst danach. Das setzt oft einen gewaltigen Mindset-Shift voraus. Doch es lohnt sich. 
Monika Birkner 3 Möglichkeiten, Zeit anders zu strukturieren

Schritt #2: Zeit frei machen

Erste - und mitunter beachtliche -  Erfolge sehen Sie, wenn Sie Ihre Zeit anders strukturieren. 

Darüber hinaus können Sie noch einiges mehr tun, um Zeit frei zu machen. Ich empfehle, die folgenden Schritte auch in dieser Reihenfolge vorzunehmen:

  1. Aktivitäten eliminieren: Nicht alles, was Sie tun, ist sinnvoll. Oder zumindest nicht mehr in Zukunft. Indem Sie sich fragen, weshalb Sie es tun, werden Sie einiges entdecken, was Sie getrost weglassen können. 
  2. Aktivitäten vereinfachen: Vieles lässt sich  einfacher gestalten. Indem Sie hinterfragen, weshalb Sie etwas so machen, wie Sie es tun, werden Sie Vereinfachungspotenziale  entdecken. 
  3. Aktivitäten systematisieren: Dieser Schritt lohnt sich bei allem, was Sie wiederkehrend tun. Überlegen Sie sich, wie Sie den Prozess am besten dokumentieren.  Auch dabei zeigen sich oft noch Vereinfachungspotenziale.
  4. Aktivitäten automatisieren: Was automatisch läuft, entlastet Sie. Finden Sie heraus, welches Tool am besten für Ihre Zecke geeignet ist. 
  5. Aktivitäten delegieren und/oder outsourcen: Heutzutage ist es sehr modern, schnell Assistenz zu suchen oder sogar sich ein Team aufzubauen. Wenn Sie die anderen Schritte vorher nicht getan haben, kann das unterm Strich zu mehr Aufwand führen und zu mehr Komplexität in Ihrem Business. Jede zusätzliche Person erhöht die Komplexität.
Monika Birkner Mehr Zeit schaffen

Schritt #3: Die Zeit schützen und sinnvoll nutzen

Alles Vorangegangen nützt nicht viel, wenn Sie danach wieder umknicken. Denn es werden Kundenthemen auftauchen und sonstige Themen, die erst mal vordringlich erscheinen.

  • Um Ihre Zeit zu schützen, ist Ihr Mindset von Bedeutung: Ihre eigenen Projekte sind wichtig.   Lesen Sie noch einmal die Gründe, die ich anfangs erläutert habe. 
  • Lernen Sie, Grenzen zu ziehen. Das Wörtchen "Nein" sollte Teil Ihres Wortschatzes sein. Es muss kein dauerhaftes "Nein" sein.  Eine Frage an den Kunden "Reicht es, wenn ich das in 3 Stunden liefere?" enthüllt oft, dass der Kunde durchaus bereit ist zu warten. 
  • Und noch ein wichtiger Punkt: Die richtige Arbeitsvorbereitung: Gerade wenn Sie nur ein kleines Zeitfenster haben, hilft es sehr, wenn  Sie sich vorab überlegen, was Sie in dieser Zeit erreichen wollen, und sich dafür auch schon alles zurecht legen. Zur Arbeitsvorbereitung gehört auch, die Aufgaben richtig  zu portionieren. In 30 Minuten können Sie bei guter Vorbereitung und klarem Fokus viel erreichen. Doch Sie schaffen es in der Zeit nicht, ein ganzes Buch zu schreiben oder auch nur einen Blogartikel mit 4000 Wörtern. Portionieren Sie also so, dass Sie am Ende Ihres Zeitblocks ein (Zwischen-)Ergebnis haben bzw. zumindest das Gefühl, voran gekommen zu sein, auch wenn sich das Ergebnis vielleicht nicht konkret greifen lässt.
Monika Birkner Zeit schützen und sinnvoll nutzen

Zwei Beispiele

Die folgenden zwei Beispiele sollen illustrieren, wie alles zusammenhängt.

Beispiel #1: Ein Buch veröffentlichen

  • Wenn Sie ein Buch veröffentlichen wollen, denken Sie vom Ende her. Im Beispiel soll das Buch 130 Seiten haben.
  • Sie nutzen dann einen Fortschrittskreis von 90 Tagen (= 13 Wochen), um die erste Fassung für das Buch zu schreiben.
  • Das bedeutet im Beispiel, dass Sie 10 Seiten pro Woche schaffen müssen = 2 Seiten am Tag.
  • Sie haben also am Ende des Fortschrittskreises #1 einen ersten Entwurf. Im Fortschrittskreis #2 (nicht mehr abgebildet), können Sie diesen dann druckreif machen.

So wird aus dem „Riesenberg“-Gefühl ein realistisches und machbares Unterfangen.


Monika Birkner Zeit strukturieren Bsp. 1

Beispiel #2: Ein Online-Kurs als erster Schritt zum langfristigen Ziel einer Online-AKademie

Das zweite Beispiel betrifft eine sehr langfristige Vision, nämlich eine Online-Akademie.

  • Wenn Sie heute noch gar nichts haben, wäre der erste Meilenstein, einen ersten Online-Kurs zu veröffentlichen. Um besser rechnen zu können, ist der hier mit 13 Modulen angenommen. In der Praxis würde ich einen so umfangreichen Kurs allerdings nicht empfehlen.
  • Sie nutzen Fortschrittskreis 1, um den Kurs zu produzieren. Bei 13 Modulen würde das 1 Modul pro Woche bedeuten.
  • Wenn Sie 60 Minuten am Tag haben und die Module nicht zu lang sind, kann das durchaus machbar sein, abhängig von Ihren Vorkenntnissen.
  • Sie hätten also am Ende von Fortschrittskreis #1 einen ersten Kurs.
  • Im folgenden Fortschrittskreis (hier nicht mehr abgebildet) können Sie dann den Launch angehen.
Monika Birkner Zeit strukturieren Bsp. 2

Die "Gifts of Life" (= Geschenke des Lebens)

Dieser Beitrag wäre unvollständig, wenn ich nicht auch die "Gifts of Life" erwähnte.  Mit "Gifts of Life" meine ich die vielfältigen Geschenke des Lebens, zum Beispiel

  • günstige Zufälle und Gelegenheiten: Haben Sie schon einmal erlebt, dass ein Termin abgesagt wird, wenn Sie gerade mehr Zeit benötigen? Oder dass Ihnen eine wichtige Ressource für ein Projekt in die Hände fällt?
  • Weiterentwicklungen durch Herausforderungen: Herausforderungen werden Ihnen immer wieder begegnen. Herausforderungen sind normal. Wenn Sie sie nutzen, um daran zu wachsen, kann darin ein echtes Geschenk des Lebens stecken.
  • Frustrationen, die Sie als Brennstoff nutzen können, um neue Wege und Lösungen zu entdecken: Auch Frustrationen werden nicht ausbleiben. Denn nicht alles läuft so, wie Sie es sich erhoffen. Doch statt sich dadurch entmutigen zu lassen, können Sie Frustrationen nutzen, um nach neuen Wegen und Lösungen zu suchen. 
Monika Birkner Gifts of Life

Meine Fragen für Sie

Nun wieder wie gewohnt meine Fragen für Sie:

  • Welchen der heutigen Tipps wollen Sie kurzfristig testen? Wollen Sie zum Beispiel Ihre Zeit anders strukturieren? Oder überlegen, was Sie vereinfachen können?
  • Haben Sie schon einmal ein "Gift of Life" erlebt, als Sie ein wichtiges Ziel entschlossen in Angriff genommen haben? Denken Sie daran: Ein "Gift of Life" kann in unterschiedlicher Verpackung kommen. Es kann sofort  als Geschenk erkennbar sein. Und es kann auch erst einmal wie ein Hindernis aussehen und seinen wahren Wert erst entpuppen, wenn Sie es gemeistert haben.

Schildern Sie doch Ihre Erfahrungen - oder auch eigene Tipps - gern im Kommentarbereich. 

Monika Birkner Fragen zu Teil 7 der TBT-Serie

Teil  #8 (Bonus):

Meine wichtigsten Learnings aus dieser Serie 

Meine wichtigsten Learnings aus dieser Serie sowie daraus folgende Tipps für Sie

Monika Birkner Learnings aus der Serie "Total Business Transformation"

Vielleicht ist es interessant für Sie, meine wichtigsten Learnings aus dieser Serie zu erfahren. Es sind einige Erfahrungen dabei, die Ihnen auch dienlich sein können.

Bevor ich damit starte, noch einmal kurz zur Erinnerung, was die ursprüngliche Motivation und Zielsetzung für diese Serie waren.

Monika Birkner Motive für Serie "Total Business Transformation"

Meine ursprünglichen Motive und Zielsetzungen bzw. Erwartungen waren gegründet auf zwei Stützpfeiler:

#1: Was ich um mich herum wahrnehme

Sehr häufig und mit zunehmender Tendenz nehme ich Stress, Frustration, Verunsicherung und Des-Orientierung bei Solopreneuren wahr, und gerade bei solchen, die schon etliche Jahre am Markt sind. 

Viele erkennen, dass der bisherige Weg, so erfolgreich er in der Vergangenheit auch gewesen sein mag, in Zukunft immer weniger funktioniert. Doch es fehlt oft die strategische Klarheit, wie es weiter gehen soll. Beispiele anderer und sich widersprechende Expertenratschläge lassen am eigenen Weg zweifeln. 

Und selbst wenn klar ist, wohin es gehen soll, fehlen oft die Roadmap und das praktische Know-how für die Umsetzung. 

Und viele finden einfach im Tagesgeschäft nicht die nötige Zeit, um "am" Business zu arbeiten.

#2: Mein eigenes Gesamt-Konzept, das ich noch nie als Ganzes vorgestellt hatte

Der zweite Beweggrund war, endlich einmal mein Gesamtkonzept vorzustellen. Denn es bietet die Lösung für das Kernproblem, das all den oben genannten Symptomen zugrunde liegt.

Statt nämlich das Business in einer fragmentierten Weise zu betrachten und jedes Problem und jede Baustelle isoliert zu behandeln, ist mein Ansatz, das Business ganzheitlich zu betrachten und ganzheitlich weiter zu entwickeln. 

Dadurch bieten sich auch für die Einzel-Themen Lösungen, die man sonst nicht sehen würde.

Um es in einer Analogie zum menschlichen Organismus auszudrücken: Man kann jedes gesundheitliche Symptom isoliert behandeln. Doch wenn man die Gesamtzusammenhänge dabei nicht sieht, sind die Ergebnisse oft sub-optimal. Oder eine Verbesserung an einer Stelle führt zu Verschlechterung an anderen Stellen. 

Wenn man den Organismus hingegen ganzheitlich betrachtet, lassen sich durch zum Beispiel Veränderungen des Lebensstils auch positive Veränderungen für Einzelsymptome erzielen.

Monika Birkner Ausgangspunkt für die Serie "Total Business Transformation"

Erfahrungen bei der Realisierung

Die Erfahrungen bei der Realisierung waren vielfältig. Ich habe sie mal in drei Bereiche gruppiert:

  • #1: Sich zeigen
  • #2: Resonanz & Entfremdung
  • #3: Gifts of Life

Erfahrung #1: Sich  zeigen

Sich in einer neuen Weise zu zeigen, ist ja immer ein kleines Abenteuer:-).

Ich habe es persönlich  als sehr befreiend erlebt und mich damit kongruent gefühlt.

Es gibt auch einen Aspekt von der Business-Seite: Nämlich die Frage, ob es sinnvoller ist, sofort das Gesamtbild zu zeigen oder seinen Kunden erst einmal eine Einzelleistung anzubieten und später dann auf Folgeleistungen aufmerksam zu machen. 

Oder anders ausgedrückt: Was stellt man ins Schaufenster? Die Gesamtleistung oder die Erst-Leistung?

Sicherlich lässt sich das nicht ein für allemal und für jede Art von Business beantworten.

Doch wenn das Besondere gerade darin besteht, dass es ein Gesamtkonzept gibt, macht es aus meiner Sicht mehr Sinn, das von vornherein zu kommunizieren. Denn es kann den entscheidenden Unterschied ausmachen.

Um noch einmal auf den menschlichen Organismus zurückzukommen: Ich persönlich würde immer jemanden als Behandler vorziehen, der eine ganzheitliche Sichtweise hat. Das kann ich aber nur, wenn ich es vorher weiß. 

Und es gab noch einen dritten Aspekt: Die Transformationsenergie des neuen Jahrzehntes. Spätestens ab Ende 2019 war diese sehr deutlich zu spüren. Und meine Wahrnehmung ist, dass immer mehr Menschen und natürlich besonders Selbstständige das tiefe innere Bedürfnis haben, ihre Einzigartigkeit noch klarer zum Ausdruck zu bringen und erfolgreich zu verwirklichen.

Quintessenz: Sich zu zeigen, lohnt sich. Es fühlt sich befreiend an und kommuniziert klar die eigene Besonderheit. Das wird immer wichtiger in einer Zeit, wo es generell darum geht, die eigene Einzigartigkeit zu verwirklichen. 

Monika Birkner Sich zeigen

Erfahrung #2: Resonanz & Entfremdung

Die zweite wichtige Erfahrung nenne ich "Resonanz  & Entfremdung".

Gemeint ist damit eine Erfahrung, die ich als typisch betrachte im Zusammenhang, sich neu zeigen. Auch in der Vergangenheit habe ich sie wiederholt erlebt.

Nämlich die Erfahrung, dass auf der einen Seite bestärkende Resonanz kommt von Menschen, die sich angesprochen fühlen. Und auf der anderen Seite findert auch eine Abwanderung statt, ersichtlich zum Beispiel aus Abmeldungen vom Newsletter.

Wer das das erste Mal erlebt, kommt vielleicht ins Nachdenken, ob der Schritt richtig war. 

Da ich es in Übergangs- und Transformationsphasen immer wieder so erlebt habe, sehe ich es heute als ein positives Signal für den gesunden Bereinigungsprozess. 

Quintessenz: Sich zu zeigen, führt zwangsläufig zu unterschiedlichen Reaktionen und einem gesunden Bereinigungsprozess im Netzwerk. Es ist wie in privaten Beziehungen: Auch wenn man in der Vergangenheit ein Stück des Weges gemeinsam gegangen ist, muss das für die Zukunft nicht mehr das Richtige sein. 

Monika Birkner Resonanz und Entfremdung

Erfahrung #3: Gifts of Life

"Gifts of Life" - damit meine ich die vielfältigen Geschenke des Lebens: Spannende Begegnungen, nützliche Ressourcen jeglicher Art und auch die Herausforderungen, die den nächsten Wachstums- und Transformationsschritt ermöglichen.

Während der Zeit dieser Serie habe ich alle diese Geschenke in reicher Form erleben und genießen dürfen.

Auch das deckt sich mit der Erfahrung, die ich im Laufe der Jahre zigfach gemacht habe: Wenn man sich auf den Weg macht, kommt die passende Unterstützung zur rechten Zeit. 

Quintessenz: Wenn man sich auf den Weg macht, kommt die passende Unterstützung zur rechten Zeit. 

Monika Birkner "Gifts of Life"

Was würde ich anders machen?

Zu den Learnings gehört natürlich immer auch die Frage, was man auf Basis der gewonnenen Erfahrungen in Zukunft anders machen würde.  Drei Punkte möchte ich herausgreifen:

  • #1: Mein Rundenkonzept konsequenter anwenden
  • #2: Die Inhalte der Serie anders organisieren
  • #3:  Die Inhalte noch mehr verdichten

#1: Das Rundenkonzept konsequenter anwenden

Das Rundenkonzept habe ich in Teil 6 dieser Serie vorgestellt. Es besagt, die Umsetzung in einer zyklischen Weise vorzunehmen. "Fortschrittskreise" hatte ich das Ganze genannt.

Bezogen auf diese Serie würde das bedeuten, erst alles fertig zu produzieren, bevor ich mit der Veröffentlichung beginne.

Es ist eine Erfahrung, die ich häufig gemacht habe, auch im Rahmen von Online-Coaching-Programmen: Für mich funktioniert es am besten, wenn ich nicht nur vom Ende her denke (s. Teil 2 dieser Serie), sondern auch vom Ende her arbeite. 

Es wird ja oft empfohlen, einen Online-Kurs erst zu verkaufen und dann zu produzieren. Wann immer ich so vorgegangen bin, hat das unendlichen Stress für mich geschaffen. Mein bester Weg ist, erst einmal in Ruhe zu produzieren und dann die weiteren Schritte zu tun. 

#2: Die Inhalte der Serie anders organisieren

Da ich mich entschlossen hatte, das Ganze als Serie anzubieten mit immer neuen Episoden, und gleichzeitig alles auf einer Seite veröffentlicht habe, hat das den Workflow um viele Stunden extra Arbeit erschwert. 

Alternativen wären gewesen bzw. können für künftige Fälle sein:

  • alles auf einmal veröffentlichen
  • den Content auf verschiedene Seiten zu verteilen und beim Serienformat zu bleiben
  • ein Mix der beiden vorgenannten Möglichkeiten

#3: Noch stärkere inhaltliche Verdichtung

Als ich mich zu der Serie entschloss, habe ich mich bewusst für eine relativ ausführliche Form entschlossen - und dazu noch im Multi-Media-Format. 

Im Laufe der Serie - und vor allem dank der Feedbacks aus meinem Netzwerk - viele davon per Mail - sind mir selbst verschiedene Punkte noch klarer geworden und ich habe andere Worte und Bilder gefunden, um sie zu erläutern.

Ich denke, das ist der typische Prozess. Er zeigt den Wert davon, nach außen zu gehen und Feedback zu erhalten. Oft bezeichne ich das ja als co-kreativen Prozess. Ich betrachte ihn als sehr wertvoll.

Einen Weg der inhaltlichen Verdichtung habe ich bereits genutzt. Ich habe nämlich alles in einem Blogartikel zusammen gefasst: Total Business Transformation oder der Weg zum Freedom Business

Quintessenz: Im Rückblick finden sich immer Punkte, die man anders machen würde. Doch wenn man den ersten Schritt nicht tut, etwas überhaupt zu machen, gelangt man nicht zu den Erkenntnissen.

Monika Birkner: Anders machen

Wie geht es weiter?

Ich habe eine Menge Pläne für die weiteren Schritte. Doch ich will mich heute dazu noch nicht im Detail äußern. Was ich auf jeden Fall sagen kann und will:

  • #1: Vertiefung der Themen: Die gesamte Thematik wird weiter vertieft werden im Rahmen von Blogposts, Podcasts, Videos und anderen Möglichkeiten. Auch wenn s schon recht umfangreich war, so haben wir gerade einmal etwas an der Oberfläche gekratzt:-)
  • #2: Neue Angebote:  Es sind spannende und aus meiner Sicht sehr einzigartige und neuartige Angebote in Vorbereitung. Dabei wird es vor allem um die Umsetzung gehen und diese kontiuierlich in den Business-Alltag zu integrieren.
  • #3: Für wen: Was auf jeden Fall klar ist: Noch mehr Ausrichtung auf langjährige Solopreneure, die ihr Business transformieren wollen, mehr ihr Eigenes verwirklichen wollen, aber strategisch fundiert und mit kontinuierlicher Umsetzung, selbst wenn das im Tagesgeschäft bisher nicht möglich war.

Und noch etwas: Ich habe den Beginn der neuen Dekade genutzt, um vom "Sie" zum respektvollen und wertschätzenden "Du" zu wechseln. Schon das Video 8 reflektiert das und alle künftigen Beiträge ebenfalls.

Ich bedanke mich für das Interesse und die Feedbacks und freue mich, wenn wir in Verbindung bleiben. 

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Bildnachweise: 

Foto Monika Birkner: Rosel Grassmann  https://rosel-grassmann.de/

Cover "Erfolgreich als Solopreneur": Walhalla Fachverlag https://www.walhalla.de/

Cover "Getting Things Done": https://www.penguinrandomhouse.com/books/316489/getting-things-done-by-david-allen/

Cover "Blue Ocean Strategy": Harvard Business Review Press

Cover "Magic Cleaning": https://www.rowohlt.de/autorin/marie-kondo.html

Cover "The One Thing": Redline Verlag https://www.m-vg.de/redline/shop/article/13068-the-one-thing/

Cover "The Progress Principle": Harvard Business Review Press https://store.hbr.org/product/the-progress-principle-using-small-wins-to-ignite-joy-engagement-and-creativity-at-work/10106

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Sonstige: Canva https://www.canva.com/ und Monika Birkner

10 Kommentare zu „Total Business Transformation für Solopreneure und KMU“

  1. Seit 5 Tagen bleibt dieser Tab in meinem Browser bereits geöffnet. Jetzt hat etwas Klick gemacht-
    Danke!

  2. Monika Birkner

    Lieber Herr Thiele,

    oh ja, das ist ein Übergang, der einiges erfordert, sowohl Arbeit am Business wie auch persönliche Weiterentwicklung, und auch nicht über Nacht möglich ist. Jeder Schritt vorwärts ist ein Erfolg! Energiemanagement, Zieleplanung und Selbstreflexion sind ganz wichtige Bestandteile dafür. Sie sind offenbar auf einem guten Weg. Alles Gute weiterhin dabei!

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

  3. Monika Birkner

    Liebe Eva,

    ganz herzlichen Dank für deinen Kommentar und deine Empfehlung! Umwege, unnötige Berge und Sümpfe, die bleiben wohl nicht aus. Letztlich erwachsen daraus dann ja auch eigene Strategien. Unter anderem hat mir das eben auch bewusst gemacht, wie wichtig es ist, vom Ende her zu denken und die Umsetzung in Kreisen vorzunehmen:-).

    Herzliche Grüße
    Monika

  4. Liebe Monika,
    das hast du sehr treffend zusammengefasst. Ich erkenne darin eigene Strategien, die ich über 20 Jahre aufgebaut habe. Mit Umwegen, unnötigen Bergen und Sümpfen … Besonders das mit den Kreisen und der Weiterentwicklung von Produkten ist genial. Das allerdings die Planung (von 10-15 Jahren) voraussetzt – das Denken vom Ziel (Ende) her.
    Deine lineare Ausführung hat mir das richtig bewusst gemacht. Vielen Dank dafür!
    lg
    Eva
    P.S.: Und für Sie, die Sie hier mitlesen ;-): Ich empfehle, dieses System von Monika so früh wie nur möglich in Ihrem Business umzusetzen! Auch wenn Sie jetzt noch nicht g e n a u wissen, warum und wohin Sie es führt. Sie ersparen sich einige Jahre Umwege mit jeder Menge Fettnäpfchen …

  5. Liebe Frau Birkner,
    Wieder einmal treffen Sie mit Ihren Beschreibungen zu den 3 Phasen bei mir voll ins Schwarze. Gemäß ihren Definitionen befinde ich mich mit meinem Business aktuell irgendwo zwischen „Leidenschaft“ und „Laptop“. Durch das Delegieren von Aufgaben versuche ich mir gerade Zeit und Geld für den weiteren Übergang zu schaffen. Es scheint vorwärts zu gehen, wenn auch langsam. Die persönliche Weiterentwicklung und die Arbeit am Business braucht eben seine Zeit. Jeder Schritt vor oder zurück bringt Erfahrung und Wissen. Dabei sind Energiemanagement, Zieleplanung und Selbstreflexion für mich die wichtigsten Faktoren, um die Eigenmotivation nicht zu verlieren.
    Mit Dank und besten Grüßen!

  6. Monika Birkner

    Liebe Heidi,

    danke schön! Mir scheint es, dass du mit dieser Kombination dir ein Business sozusagen auf den Leib geschneidert hast, das 100%ig zu dir passt und das dir echte Wahlfreiheit für die Zukunft eröffnet. Deine Begeisterung dafür ist auch immer wieder zu spüren und ich denke, sie überträgt sich auf andere. Viel Freude und Erfolg bei den weiteren Schritten!

    Liebe Grüße
    Monika

  7. Liebe Monika,

    ich profitiere weiterhin immens von unserer Zusammenarbeit, habe ich doch jetzt meinen Fokus jetzt ganz klar auf mein „Kleinstes 4 Sterne Hotel der Welt“ gelegt. Denn das ist ein verkaufsfähiges Business mit vielen Entwicklungsmöglichkeiten an sich, auch meiner altersgemässen Entwicklung und meinen jeweiligen Bedürfnissen.
    Meine Tätigkeit als Coach ist sozusagen das Sahnehäubchen und lässt sich dann gut verbinden, doch momentan haben die Bauarbeiten absoluten Vorrang.
    Und meine Kreativität lebe ich so am Besten aus, gepaart mit einem Blick für das Sinnvolle und machbare.
    Danke für Deinen immer wieder so wertvollen Input.
    Liebe Grüße von Mallorca,
    Heidi Zinnel

  8. Monika Birkner

    Liebe Frau Steldinger,

    ganz herzlichen Dank für Ihren Kommentar. Ich denke, dass die ganz überwiegende Mehrheit der Solopreneure heute ein fragmentiertes Business hat. Ich bin gespannt, was Sie aus den weiteren Folgen der Serie für sich mitnehmen.

    Herzliche Grüße
    Monika Birkner

  9. Liebe Frau Birkner,

    mit Interesse habe ich Ihr Video angeschaut. Wir „kennen“ uns ja schon länger. Sie treffen mit Ihren Ausführungen den Nagel absolut auf den Kopf und ich habe mich tatsächlich an einigen Stellen „erwischt“ gefühlt. Auch für mich wird es Zeit, strategischer zu denken. Ich bin schon gespannt auf die nächste Folge. Vielen Dank und alles Liebe,
    Barbara Steldinger

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