Erleben Sie Turbulenzen? Ist der Weg holpriger als gewöhnlich? Funktioniert Ihr Business nicht mehr wie gewohnt?

Funktionieren Sie nicht mehr wie gewohnt?

Es würde mich nicht besonders wundern. Denn wo ich in letzter Zeit hinschaue, da sehe ich Anzeichen von Veränderung.

Oder sogar Transformation.

Mit Transformation meine ich eine besonders tiefgehende Veränderung. Ich selbst habe sie in den letzten Monaten wieder einmal erlebt.

Transformation: Wenn kein Stein auf dem anderen bleibt

Alle paar Jahre ist es soweit: Das Gefühl, dass kein Stein auf dem anderen bleibt.

Dass es wichtig ist, jeden Stein einzeln in die Hand zu nehmen, zu betrachten und zu entscheiden, welche Rolle er künftig spielt. Ob er überhaupt noch eine Rolle spielt.

Oder ob er seinen Job erfüllt hat.

Die ersten Male hat es mich erschreckt. Mittlerweile ist es, als ob ein alter Bekannter zu Besuch kommt.

Ich weiß, dass es turbulent und holprig werden kann.

Und ich weiß, dass es danach auf einer neuen Stufe weiter geht. Und dass die Mühen der Neugeburt – oder Business Rebirth, wie ich es nenne – bald vergessen sind.

Das Licht am Ende des Tunnels: Es kommt mit Sicherheit

Weshalb schreibe ich das alles?

Weil ich wahrnehme, dass um mich herum viele mitten drin stecken in diesem Prozess, manche mehr am Anfang, andere schon weiter vorangekommen.

Und weil ich weiß, dass es sich mittendrin ungewohnt, irritierend, verwirrend, erschreckend, beängstigend anfühlen kann.  Bis hin zur Dark Night of the Soul. 

Weil ich außerdem mit Sicherheit sagen kann, dass das eine Übergangssituation ist. Dass es nicht so bleibt. Dass vielleicht schon sehr bald das Licht am Ende des Tunnels sichtbar sein wird.

Vielleicht sehen Sie es ja auch schon:-)

Der beste Weg dorthin ist nach meiner Erfahrung ein Prozess, in dem sich einerseits das Neue von innen heraus entfalten kann und der andererseits ein Stück weit auch aktiv gestaltet sein will.

Was hilft in solchen Zeiten?

Sicherlich gibt es kein Patentrezept, das für alle gleichermaßen funktioniert.   Betrachten Sie die folgenden Tipps daher einfach als Anregungen.

#1: Der Weg nach innen

Was für mich immer sehr wichtig war, war der Weg nach innen.

Mir mehr Zeit für mich zu nehmen (teilweise gezwungenermaßen, weil diese inneren Prozesse echt Energie kosten), zu schreiben, nachzudenken, zu meditieren, oder einfach nichts zu tun.

Mehr darauf zu achten, was mir wirklich wichtig ist. Welche Erkenntnisse und Impulse von innen kommen.

Es ist immer wieder erstaunlich, was aus dem Inneren plötzlich auftauchen mag.

#2: Signale von außen

Interessanterweise kommen dann auch immer Impulse von außen: Das richtige Buch zur richtigen Zeit. Eine scheinbar belanglose Bemerkung, die mich in der Tiefe berührt. Ein Zitatbild auf Facebook.

Und auch Kunden, die gerade mit ähnlichen Themen zugange sind. Die für mich ein Stück mitarbeiten. Und ich für sie. Das ist für mich das Wunderbare an einer Coaching-Beziehung: Dass beide Seiten etwas daraus gewinnen.

Und nicht zu vergessen die besonders hartnäckigen Herausforderungen, zum Beispiel technischer Art. Auch sie können Botschaften enthalten, die weit über die äußeren Geschehnisse hinausragen.

#3: Ordnung schaffen/Aufräumen/Entrümpeln

Transformationsphasen sind zum Teil per se dadurch gekennzeichnet, dass wir uns vieles noch einmal anschauen, uns von einigem verabschieden, Raum schaffen für Neues.

Oft besteht auch der innere Drang, das  zu tun. So höre ich es  immer wieder von Klienten. So kenne ich es von mir selbst.

Für mich gehörte dazu zum Beispiel, mir den Content der letzten Jahre anzuschauen: über 1000 Blogartikel in verschiedenen Blogs, mehr als 20 Coaching-Programme, Online-Kurse, Mitgliederprogramme, meine Bücher…

Außerdem gehörte dazu, mich von Fremdem zu trennen, zum Beispiel von vielen Büchern.

Das waren die drei Wege, die für mich regelmäßig gut funktionieren.

Für Sie mag es etwas ganz anderes sein.

Sie werden es herausfinden. Umso leichter, je mehr Sie diese Zeit als eine natürliche Übergangszeit betrachten. Nichts Bedrohliches. Kein Dauerzustand für den Rest Ihres Lebens.

Was sich für mich dieses Mal verändert hat: umfassendere Version von mir selbst

Bei mir ging es dieses Mal sehr stark um die Frage, wer ich wirklich bin. Was mir wirklich wichtig ist. Was ich wirklich will.

Es mag zu früh sein, das endgültig zu beantworten.

Was sich derzeit abzeichnet: Dass ich eine umfassendere Version von mir selbst hereinwachse.

  • Eine Version, die alle Facetten von mir umfasst und in ihrem Business zum Ausdruck bringt.
  • Eine Version, die noch mehr als bisher von innen heraus lebt und ihr Business gestaltet.
  • Eine Version, die mich möglicherweise selbst überrascht:-).

Damit geht einher, dass sich Themen aus früheren Lebensphasen (bis hin zur Kindheit) auflösen.  Gleichzeitig erlebe ich, dass  ich vieles aus früheren Jahren einsammele und nun zu etwas Neuem, Ganzheitlicheren, Integrierterem zusammenfüge. 

Letzteres ist übrigens etwas, was ich oft bei Klienten erlebe – speziell bei denen, die recht vielseitig sind. Irgendwann kommt eine Phase, wo sich die verschiedenen Stränge, auch wenn sie eine Zeit lang verlassen schienen, wieder bzw. neu zusammenfügen – und zwar in einer Weise, die im Nachhinein Sinn macht und einzelne Erfahrungen in neuem Licht erscheinen lässt.

Sie brauchen das nicht allein zu bewältigen – Lassen Sie sich unterstützen

In Zeiten von Transformation ist es gut, jemanden an seiner Seite zu haben.  Das gilt ganz besonders für Solopreneure. Denn es gilt,

  • mit den inneren Prozessen zurecht zu kommen. Alle oben beschriebenen Methoden bringen weiter. Doch mit einer erfahrenen Person darüber zu sprechen, kann vieles sehr viel einfacher machen. Schon das Aussprechen bringt Erleichterung und manches klärt sich schon dadurch allein. Darüber hinaus geht es um grundlegende Fragen wie zum Beispiel Ihre Werte, wer Sie sind und wer Sie sein wollen. Und auch um das Abwerfen von emotionalem Ballast.
  • das Business neu auszurichten. Dazu gehört das Herausfinden, was Sie in Zukunft noch fortführen wollen und was wegfallen soll. Dazu gehört, Ihre bisherige Vision zu überprüfen, unter Umständen eine ganz neue Vision zu entwickeln und einen Weg zu finden, diese zu realisieren. Dazu gehört, sich teilweise oder komplett neu zu positionieren, Ihr Angebotsportfolio zu überdenken, zu bereinigen und teilweise neu zu gestalten. Auch Ihr Marketing für die Zukunft will überdacht und zumindest ein Stück weit neu ausgerichtet werden. Und nicht zuletzt wird es wichtig sein, wie Sie in Zukunft mit sich selbst umgehen, wie wichtig Sie Ihre eigenen Bedürfnisse nehmen und wie Sie in Verbindung bleiben mit dem, was Ihnen wirklich wichtig ist.
  • das Neue schrittweise umzusetzen: Eine der größten Herausforderungen dabei ist, neben einem laufenden Business – und den inneren Prozessen – den Umbau Ihres Business zu bewältigen. Wenn Ihr Geschäftsmodell derzeit vorwiegend auf dem Tausch „Zeit-gegen-Geld“ beruht, dann ist es schwer, überhaupt genug Zeit am Stück zu finden für Ihre Umbaumaßnahmen. Hinzu kommt, dass das Neue überwältigend erscheinen mag. „Wie vor einem Riesenberg“ höre ich immer wieder von Kunden. Es gilt, den langfristigen Plan in überschaubare Schritte zu unterteilen und die Kurzfrist-Aktivitäten so zu gestalten, dass sie zu den längerfristigen Zielen hinführen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwierig es ist, jemanden zu finden, der bei alledem umfassend unterstützen kann. In solchen Situationen reicht es nicht, punktuell das Eine oder andere in Angriff zu nehmen. Sondern es gilt, ganzheitlich an das Ganze heranzugehen.

Vielleicht bin ich die richtige Person für Sie in dieser Situation:

  • mit mehr als 30 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet persönlicher Weiterentwicklung und Transformation, Liebe zum Menschen und der Fähigkeit, das Einzigartige zu erkennen, zu würdigen und zu unterstützen. Ich presse niemanden in ein Korsett, sondern helfe im Gegenteil, den ganz eigenen Weg zu erkennen und zu gehen.
  • mit mehr als 17 Jahren Erfahrung in der Selbstständigkeit, ausgeprägter Fähigkeit, strategisch zu denken und das Business als Ganzes zu sehen. So wie Sie kein Haus bauen, indem Sie einfach irgendwo anfangen, so ist es auch für das Business wichtig, ein Gesamtkonzept zu haben – ggf. bis hin zum verkaufbaren Business – und dieses dann schrittweise umzusetzen, verbunden mit der nötigen Flexibilität auf dem Weg.
  • mit der Umsetzungserfahrung aus unzähligen Projekten, darunter mehr als 20 Online-Coaching-Programmen/-Kursen, drei Buchprojekten, mehr als 1000 Blogposts und sonstigem Content sowie Business-Umbau verschiedenster Art. Ich habe wer weiß wie viele Tools ausprobiert und reichlich Fallstricke dabei erlebt, so dass ich sowohl bei der Auswahl von Tools wie auch vielfach bei der Anwendung unterstützen kann.  Ich kenne die Herausforderungen,  viele Baustellen zu haben, Fokus zu finden und zu halten und bei alledem auch das „Inner Game“ zu bewältigen.

Als Folge meines eigenen Transformationsprozesses der letzten Monate bin ich dabei, meine Angebote neu zu sortieren und zu formulieren. Es ist noch nicht alles online sichtbar, was in der Pipeline ist.

Wenn Sie für Ihren eigenen Transformationsprozess umfassende Unterstützung suchen und in Resonanz sind mit dem, was Sie hier gelesen haben, buchen Sie über das Kontaktformular einen Termin für eine Discovery Session.  Gemeinsam schauen wir, was Sie brauchen und was ich bieten und ob und wie es zusammen passt, auch in zeitlicher Hinsicht.

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Bildnachweis:

hahnsinn – Büro für Design & Webentwicklung 

Monika Birkner

Ich unterstütze Solopreneure, sich immer wieder neu zu erfinden, ein skalierbares Business zu schaffen und Exit-Strategien für ein verkaufsfähiges Business zu entwickeln. In diesem Blog schreibe ich über alle Themen, die in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen, von Älterwerden als Solopreneur über Business-Strategien bei Positionierung, Marketing, Geschäftsmodell und Produktivität bis hin zu Zukunftsthemen für Solopreneure.

4 Kommentare
  1. Marcus Klug sagte:

    Liebe Monika,

    zu den Grundbedürfnissen des Menschen zähle ich auf der Verhaltensebene immer auch die „Nachtseiten der menschlichen Natur“. Im Übergang zum digitalen Zeitalter kann es sein, dass der Stress berufsbedingt ansteigt und dadurch solche Verhaltensweisen mehr an den Tag befördert werden, die man lieber nicht preisgeben will. Vielleicht auch weil man durch diese äußeren Rahmenbedingungen mehr Angst verspürt und das Gefühl nicht loswird, durch eine erhöhte technologische Beschleunigung beruflich abgehängt zu werden.

    Es macht aber wenig Sinn, diese „Nachtseiten der menschlichen Natur“ einfach auszuklammern, gerade wenn wir beruflich neu starten wollen oder wenn wir uns in einer größeren persönlichen Transformationsphase befinden (dein Thema). Das finde ich gerade auch im Buddhismus so interessant: Wie kann man ein solches Gefühl wie etwa eine tiefersitzende Wut in etwas anderes transformieren, beispielsweise als Kreativer, der Bücher schreibt?

    Selbsterkenntnis, die Gestaltung von Beziehungen, Gesundheit und alles, was mit Geld zu tun hat (die Punkte, die du bereits aufgezählt hast), bleiben also die übergeordneten Themen. Die Schattenseiten unserer menschlichen Natur, das Streben nach Macht, Herrschaft und Einfluss, aber auch der Versuch, andere Menschen zu manipulieren (wie das ja beispielsweise teilweise auch im Marketing der Fall ist), bilden die Ergänzungen dazu.

    Der Mentor von Ryan Holiday – Robert Greene – hat dazu gerade ein sehr zu empfehlendes Buch geschrieben, was gerade erst veröffentlicht wurde: „The Laws of Human Nature“.

    Um deine Frage zu beantworten: Es könnte sein, dass die „Nachtseiten der menschlichen Natur“ durch die Digitalisierung verstärkt ans Licht kommen, da mit dieser wirklich großen kulturellen und wirtschaftlichen Veränderung, die erst in den nächsten 10 Jahren voll durchschlagen wird, ebenso der Stress für viele Menschen deutlich steigt.

    Ich werde mich mit diesem Thema im nächsten Jahr in meinem Podcast „Abenteuer digitale Zukunft“ ausgiebiger beschäftigen, wenn dieser ab Januar wieder startet …

    Zitat von Greene dazu (aus der Einleitung von „The Laws of Human Nature“): „After all you might argue, we are now so sophisticated and technologically advanced, so progressive and enlightened; we have moved well beyond our primitive roots; we are in the process of rewriting our nature. But the truth is in fact the opposite – we have never been more in the thrall of human nature and its destructive potential than now.“

    Ein spannendes Interview mit ihm gibt es hier dazu: https://www.youtube.com/watch?v=64MsV-FECsY

    Viele Grüße
    Marcus

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Hallo Marcus,

      danke schön für diesen Kommentar und die weiterführenden Informationen. Sehr, sehr spannend!

      Dass durch die Digitalisierung die „Nachtseiten der menschlichen Natur“ ans Licht kommen, halte ich für sehr einleuchtend. Denn der Stress nimmt definitiv zu.

      Die Frage ist dann immer, wie man mit den „Nachtseiten“ umgeht. Transformation ist aus meiner Sicht der beste Weg, damit umzugehen. Du erwähnst ja gute Beispiele dafür. Transformation betrachte ich als einen Weg nach vorne. Viele der Ansätze, die ich sonst sehe, empfinde ich persönlich als zu sehr rückwärts gerichtet. Ich denke, dass es nicht ausreicht, zum Beispiele Gefühle zu verstehen oder nach irgendeiner Art von Balance zu streben. Man bleibt damit irgendwie doch im bisherigen Muster und versucht, sich dort besser einzurichten. Transformation hingegen verstehe ich als die Durchbrechung und Überwindung des bisherigen Musters und das Erreichen eines neuen Levels.

      Antworten
  2. Marcus Klug sagte:

    Toller Beitrag, liebe Monika.

    Tiefergehende Transformation bedeutet für mich, mehr nach innen zu schauen. Im Übergang zum digitalen Zeitalter bedeutet es außerdem, innovationsfähig zu bleiben und die Technik dabei nicht außer Acht zu lassen.

    Das sind schon drei Aspekte, die bei dir auf systematische Weise eine größere Rolle spielen, wofür ich dich sehr schätze. ;-)

    Von „Zeitlosigkeit“ würde ich dann sprechen, wenn die darüberliegende Schicht sichtbar und spürbar wird. Das kommt glaube ich erst mit der Erfahrung, so wie bei dir.

    Dementsprechend bin ich schon sehr gespannt, was deine nächsten Schritte sind. Ich muss dabei die ganze Zeit an ein Buch denken, das ich erst vor kurzem noch einmal gelesen habe. „Perennial Seller“ von Ryan Holiday.

    Die Frage: Welche Beiträge und Impulse überdauern die Zeit? Was bleibt nach der digitalen Transformation?

    Ganz herzliche Grüße, Marcus

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Lieber Marcus,

      danke schön für deinen tiefgründigen Kommentar und die spannende und nachdenkenswerte Frage, welche Beiträge und Impulse die Zeit überdauern.

      Ein paar erste Vermutungen dazu:

      + alles, was mit Prinzipien der Veränderung zu tun hat – denn Veränderung wird weiter stattfinden
      + alles, was mit Selbsterkenntnis zu tun hat – denn „Erkenne dich selbst“ wird nie aus der Mode kommen
      + alles, was mit Beziehungen zu tun hat – denn wir sind soziale Wesen und werden es bleiben. Vielleicht werden wir Roboter in unsere Beziehungen miteinbeziehen.
      + alles, was mit dem Sinn des Lebens zu tun hat – die Suche danach beschäftigt jede Generation
      + alles, was mit Gesundheit zu tun hat – denn sie wird immer für uns wichtig bleiben, auch wenn sich die Methoden ändern mögen, wir neue Gelenke aus dem 3-Drucker erhalten und Mini-Roboter unsere Werte überprüfen
      + alles, was mit Geld zu tun hat – Napoleon Hill dürfte in die Rubrik „Perennial Seller“ fallen.

      Also letztlich: alles, was mit den Grundbedürfnissen von Menschen zu tun hat.Es kann sein, dass diese nach der digitalen Revolution sehr viel anders erfüllt werden. Aber im Grunde dürften sie zeitlos sein.

      Wie siehst du es?

      Viele Grüße
      Monika

      Antworten

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