„Packe ich alles auf eine Website? Oder brauche ich mehrere Seiten?“ – diese Frage bekomme ich von meinen Coaching- und Beratungsklienten oft zu hören, wenn wir an der Positionierung arbeiten. Besonders den vielseitigen Solo-Unternehmern bereitet das Thema „Eine Website oder mehrere?“ viel Kopfzerbrechen.

Eine Patentantwort darauf habe ich nicht. Grundsätzlich befürworte ich eine Seite. Doch es kann auch gute Gründe geben für mehrere Seiten. Dieser Artikel ist als umfassende Entscheidungshilfe gedacht. Außerdem gibt es separat ein Video-Interview mit Ivan Blatter. Denn Ivan Blatter hat vor kurzem seine bisher getrennten Seiten zu einer einzigen zusammengelegt. Seine Motive dafür können Ihr eigenes Denken in ganz neue Richtung lenken.

Drei Gründe, weshalb ich grundsätzlich zu einer Seite rate

Wenn nicht eine der Ausnahmen vorliegt, auf die ich unten zu sprechen komme, empfehle ich in der Regel eine einzige Website. Diese drei Gründe sind dafür maßgeblich:

#1: Sie sind eine einzige Person – Stehen Sie zu sich selbst und Ihrer Vielfalt

Ivan Blatter erwähnt es in unserem Gespräch. Ich selbst sehe es auch so: Sie sind eine einzige Person. Sich auf verschiedenen Websites unterschiedlich darzustellen, kann ein Gefühl erzeugen, als spalteten Sie Ihre Persönlichkeit auf.

Letztlich nützt es nichts. 

Denn im Web lässt sich nichts verbergen. Wer ein bisschen recherchiert, findet alles über Sie heraus. 

Deshalb: Stehen Sie zu Ihrer Vielfalt!  Nutzen Sie sie offensiv, statt sie verstecken zu wollen.

Ihre Vielfalt und Vielschichtigkeit macht Sie einzigartig
 und hebt Sie heraus aus dem Kreis der Langeweiler.

#2: Ökonomie & SEO

Als Solo-Unternehme gilt es, Ihre zeitlichen und sonstigen Kapazitäten möglichst ökonomisch einzusetzen. 

Schon eine einzige Seite zu erstellen und zu pflegen, bedeutet erheblichen Aufwand.

Den sollten Sie nicht ohne zwingenden Grund vervielfachen. 

Das gilt erst recht unter dem Aspekt, dass es sich auch aus SEO-Gründen lohnen kann, Ihre gesamten Inhalte auf einer Seite zu konzentrieren.

John Mueller, Webmaster Trends Analyst bei Google, erläutert hier, dass Google bei einer starken und umfassenden Seite den Wert besser erkennen kann, als wenn es mehrere kleinere Seiten zu einem Thema gibt. 

Ähnlich argumentiert auch Andy Crestodina, ein renommierter Experte in Sachen Websites: 100 eingehende Links zu einer Seite seien besser als je 50 eingehende Links zu zwei verschiedenen Seiten. 

#3: Verwirren Sie Ihre Leser und Kunden nicht

Das ist ein Fehler, den ich selbst gemacht habe. Vor ein paar Jahren entschloss ich mich, mein Business Transformation Blog zu stoppen und eine neue Seite (nämlich diese) zu starten.

Eine Weile hatte ich beide Seiten parallel im Netz.

Das führte zu viel Verwirrung meiner Kunden und Leser, welche Seite denn die aktuelle sei. Und das, obwohl ich auf der Startseite des alten Blogs einen auffälligen Hinweis hatte. Doch nicht jeder betritt eine Seite über die Startseite. 

Irgendwann entschloss ich mich, die alte Seite offline zu nehmen. 

Im Nachhinein bedauere ich meine damalige Entscheidung. 

Denn sie führte u.a. dazu, dass Hunderte von wertvollen Blogartikeln verschwanden. Ich hätte mir besser die Mühe gemacht, die neue Seite auf Basis des Bestehenden zu bauen.

Zwei lohnenswerte Gründe, mehrere Websites zu haben

Es gibt Situationen, in denen der Gedanke sehr reizvoll sein kann, mehrere Websites ins Netz zu stellen. In zwei Fällen halte ich es sogar für geboten, mehrere Seiten zu haben.

#1: Sie wollen Ihre Website oder Ihr Business verkaufsfähig machen

Immer mal wieder treffe ich Solopreneure, die eine Business-Seite wollen und eine persönliche Seite, weil sie weitsichtig denken. „Ich möchte in ein paar Jahren mein Business abgeben und dafür schon jetzt die Weichen stellen“ höre ich zuweilen.

Das ist eine kluge Überlegung, finde ich.

Es geht dann sogar um mehrere Fragen, nämlich zum einen: Wie viele Seiten sollte ich haben? Und damit in Zusammenhang: Nutze ich für den Namen der Seite den eigenen Namen oder den Firmen- oder Produktnamen?

Es lohnt sich, sich darüber frühzeitig Gedanken zu machen.

Aus den Erkenntnissen von Neil Patel lernen – Weshalb er bedauert, auf Personal Branding gesetzt zu haben

Neil Patel, der zu den Top 10 Marketiers gezählt wird, erläutert in einem spannenden Blogartikel, warum er es bedauert, auf Personal Branding gesetzt zu haben.  

Seine Website heißt https://neilpatel.com/de/. Mit dieser Seite und seinem Namen als URL und Personal Brand wurde er extrem erfolgreich.

Doch eine der Schattenseiten ist, dass sein Unternehmen sehr von seinem Namen abhängig ist. Ohne seine persönliche Bekanntheit hätte es weniger Kunden.

Eine andere Schattenseite ist, dass es schwieriger ist, ein Unternehmen zu verkaufen, wenn es auf einer Personenmarke basiert. Darüber hinaus ist meist der Verkaufspreis deutlich geringer als bei einer Unternehmensmarke.

Auf diese Erkenntnisse geht er noch mehr im Detail ein. Der Artikel ist sehr lesenswert.

Personal Branding oder Unternehmensmarke: Was Neil Patel empfiehlt

Seine Schlussfolgerung aus dem Ganzen:

  • Personal Branding kann interessant sein für alle, die ihr Business um ihren Lifestyle herumbauen wollen. Consulting- oder Speaker-Aufträge können damit einfach zu generieren sein.
  • Doch wer etwas Großes bauen möchte und etwas mit langer Lebensdauer, der sollte eine Unternehmensmarke aufbauen.

Weshalb zwei Seiten sinnvoll sein können im Hinblick auf ein verkaufsfähiges Business

Falls Sie also weitsichtig planen und in Erwägung ziehen, dass Ihr Business irgendwann verkaufsfähig sein soll, kann es durchaus sinnvoll sein, nicht Ihren eigenen Namen für die URL zu nutzen.

Doch wenn Sie gleichzeitig auch als Person in Erscheinung treten möchten, vielleicht nach einem Verkauf Ihres derzeitigen Business noch etwas ganz Anderes machen möchten, zum Beispiel als Speaker aktiv sein oder ausgewählte Kunden selbst zu betreuen, kann eine zweite Website dafür das Fundament schaffen.

In diesem Fall kann es dann eine sinnvolle Option sein, von vornherein eine Unternehmensseite zu haben und eine eigene Seite, die auch nach einem Unternehmensverkauf weiter existieren und aktiv sein kann.

Was Sie auch interessieren könnte: Personal Branding – Vorteile, Risiken, Gegenmittel

#2: Völlig unterschiedliche Angebote für völlig unterschiedliche Zielgruppen

Fall a) Sie haben sich ganz neu positioniert und wollen bewusst eine Trennung

Es gibt Situationen im Leben von Solopreneuren, wo sich alles ändern soll: Die Zielgruppen, die Angebote, der gesamte Auftritt. 

Wenn Sie dennoch auch frühere Kunden bedienen und diesen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, ohne das mit dem Neuen zu vermischen, kann es Sinn machen, zwei getrennte Seiten zu haben. 

Es ist dann anders als in meinem eigenen Beispiel, das ich oben erwähnt habe. Denn ich sprach nach wie vor dieselbe Zielgruppe an. Lediglich mein Schwerpunkt hatte sich ein Stück weit verändert.

Doch auch hier empfehle ich, nicht reflexhaft eine zweite Seite in Angriff zu nehmen, sondern Ihre Entscheidung sorgfältig zu durchdenken.

Fall b) Es gibt schon heute keine Gemeinsamkeiten

Falls Sie neben Ihrer Haupttätigkeit, zum Beispiel als Unternehmensberater, noch nebenbei auf einem völlig anderen Feld aktiv sind, etwa künstlerisch oder ehrenamtlich, und damit eine ganz andere Zielgruppe ansprechen, macht es in der Regel mehr Sinn, zwei verschiedene Websites zu haben.

Denn Stil und Inhalt Ihrer Darstellungen sind im Zweifel sehr unterschiedlich. Ihr Marketing ist anders. Ihre Zielgruppen sind mehrheitlich nicht interessiert an den anderen Angeboten.

Gleichwohl ist es überlegenswert, zum Beispiel auf Ihrer „Über-mich“-Seite auch auf Ihre anderen Aktivitäten hinzuweisen. Denn Sie werden dadurch interessanter, zeigen sich als ganze Person und bieten unter Umständen Stoff für spannende Gespräche.

Emotionale Aspekte und wie Sie damit umgehen können

Wenn Sie sich als Solo-Unternehmer damit beschäftigen, ob Sie eine Website oder mehrere haben sollten, hat das nur zum Teil mit sachlichen Gründen zu tun.

Die emotionale Seite spielt ebenfalls eine wichtige Rolle.

In der Regel äußert sich die emotionale Seite in Form von Befürchtungen verschiedenster Art.

„Ich möchte meine Firmenkunden nicht verschrecken“

Oftmals schon habe ich die Befürchtung gehört, die Unternehmenskunden zu verschrecken, wenn man alles auf einer einzigen Seite hat. 

Dahinter verbergen sich verschiedene Konstellationen.

#1: „Meine Unternehmenskunden sollen nicht sehen, dass ich auch Privatkunden habe“

Für diese Befürchtung kann es verschiedene Anlässe geben, zum Beispiel:

  • Sie möchten gegenüber den Firmenkunden größer erscheinen, als Sie tatsächlich sind.
  • Sie befürchten, sich Ihre Preise bei den Großkunden kaputt zu machen, wenn auch Ihre Privatkunden-Preise zu sehen sind.
  • Sie möchten verhindern, dass Ihre Firmenkunden die anderen Facetten Ihrer Persönlichkeit oder Ihrer Arbeit sehen, weil Sie befürchten, sich damit Ihre Akzeptanz zu verscherzen.

Auch wenn das im Einzelfall verständlich sein mag, wiederhole ich noch einmal das oben Gesagte: Im Netz bleibt nichts verborgen.

Zwar stoßen Sie Ihre Website-Besucher nicht mit der Nasenspitze darauf. Doch wer nur ein bisschen recherchiert, findet mehr über Sie heraus, als Sie denken mögen.

Hinzu kommt: Wenn Sie ständig damit leben, etwas verheimlichen zu wollen,  ist das zum einen ein Energiefresser.

Zum anderen kann auch gerade das Ihre größeren Kunden misstrauisch machen. Denn man spürt es instinktiv, wenn jemand sich so verhält.

Warum dann nicht sofort offensiv an die Situation herangehen? Ihre Vielfalt macht Sie interessant. 

#2: Spezialfall: Ihre Spiritualität einbringen, ohne in der „esoterischen Ecke“ zu landen

Wenn Sie gegenüber Unternehmen eher „klassisch“ auftreten, für Privatkunden aber Angebote haben, bei denen es um Spiritualität geht, dann kann das eine ganz besonders harte Nuss sein bei der Frage, wie viele Websites Sie im Netz haben wollen.

Diese Situationen erlebe ich bei Klienten immer häufiger. Viele befürchten, in der „esoterischen Ecke“ zu landen und dann bei Firmenkunden nicht mehr zu landen.

Zwei Überlegungen dazu:

  • Zum einen empfehle ich einen Realitäts-Check. Vor einigen Jahren wären Sie mit dem Thema Spiritualität wohl noch nicht sehr willkommen gewesen. Mittlerweile haben sich viele Manager geoutet, dass sie regelmäßig ins Kloster gehen, meditieren oder ihrer Intuition folgen.
  • Zum anderen lohnt es sich häufig, die Befürchtungen genauer unter die Lupe zu nehmen, bevor Sie weitreichende Entscheidungen treffen. Was genau ist Ihre Befürchtung? Was könnte schlimmstenfalls passieren? Bei welchen Firmen könnte es Probleme geben? Wo könnte es Unternehmens-Kunden geben, die für spirituelle Themen aufgeschlossen sind? Was wäre möglich, wenn Sie ganz selbstbewusst mit dem Thema umgehen?
  • Und nicht zuletzt hängt vieles von der Kommunikation ab. Man kann spirituelle Themen ganz unterschiedlich „verpacken“. Je mehr Sie in Ihrer Kommunikation bei den echten Problemen Ihrer Kunden andocken, desto größer ist die Chance, eine Brücke zu bauen, auf der Sie sich mit Ihren Kunden treffen können. Letztlich ist das ein wichtiger Punkt bei jeder Art von erfolgreicher Positionierung: dass Sie nicht das eigene Ego in den Mittelpunkt stellen, sondern die Transformation für die Kunden, die Sie bewirken.

Praktische Hindernisse

Der Gedanke, verschiedene Websites ins Netz zu stellen, ist oft auch durch praktische Hindernisse motiviert.

#1: Sie duzen eine Zielgruppe und siezen die andere

Ich beneide oft die Englischsprachigen, weil sie die Anredeprobleme nicht haben, mit denen wir uns oft herumschlagen.

Schon die prinzipielle Entscheidung, ob Sie auf der Website das „Du“ oder das „Sie“ benutzen, kann ziemlich schwierig sein. Und was ist, wenn Sie unterschiedliche Zielgruppen unterschiedlich ansprechen?

Dieses Thema kam auch auf in dem Video-Interview mit Ivan Blatter . Er spricht sowohl die Unternehmenskunden als auch die anderen Kunden mit „Du“ an.

Seine Erklärung dazu ist, dass seine Kunden mündig seien und damit umgehen könnten. Er hatte auch sogleich ein Beispiel parat.

So einfach kann es sein:-).

Zerbrechen Sie sich also nicht unnötig lange den Kopf.

#2: Wie mache ich es denn ganz praktisch? – Die Navigation auf Ihrer Seite

Auch die rein praktische Frage kann Kopfzerbrechen bereiten. Ihre Kunden sollen sich ja nicht auf Ihrer Seite verlaufen.

Doch auch das lässt sich lösen.

  • Bei Ivan Blatter stehen die Angebote schon auf der Startseite untereinander. Es ist alles klar und übersichtlich.
  • Eine andere Möglichkeit kann sein, für jede Kundengruppe eine eigene Unterseite zu haben und diese im Menü anzuzeigen.
  • Was ich auch immer mal wieder sehe: Dass die Startseite wie ein Empfangsraum gestaltet ist. Es gibt dort sozusagen zwei Türen. Durch die eine betritt man den Kundenbereich A und durch die andere den Kundenbereich B. Auf dieser Seite sehen Sie ein Beispiel dafür (etwas scrollen, damit Sie zu den unterschiedlichen „Eingängen“ für unterschiedliche Kundengruppen gelangen).

Sie sehen also: Die praktische Seite lässt sich lösen. Ihr Webdesigner hat dazu sicherlich Vorschläge.

Eine klare Positionierung als Basis: In Kürze startet mein neues Programm

Bevor Sie eine Entscheidung über Ihre Websites treffen, empfiehlt es sich sehr, Ihre Positionierung zu überprüfen bzw. zu überarbeiten.

Denn Ihre Positionierung ist die Basis für alles.

Wenn Sie Ihre Positionierung überarbeiten wollen, kann mein neues Programm „Positionierung & Transformation“ für Sie interessant sein. Es ist besonders geeignet, wenn Sie sehr vielseitig sind und ein Dach suchen.

Ich habe es in den letzten Monaten sehr ausgiebig mit Teilnehmern verschiedenster Branchen getestet und es in vielen Fällen hat zu echten Durchbrüchen geführt. Beispielsweise haben Teilnehmer, die seit Jahren an ihrer Positionierung herumgedoktert hatten, endlich ein Dach für die Vielfalt gefunden.

Unter anderem geht es dort um Ihre Innere Positionierung, um das, was Sie wirklich wollen. Und auch um Ihre Bedenken und Befürchtungen. Außerdem arbeiten Sie heraus, wer Ihre Kunden sind, welche Transformation Sie für Ihre Kunden bewirken und wie das geschieht. Ergänzt wird das Ganze durch ökonomische Überlegungen und die Marktkommunikation. Auch die Positionierung für spirituell ausgerichtete Solopreneure wird angesprochen.

Letztlich ist es ein Rundum-Konzept für Ihr Business, das Sie sich in wenigen Wochen erarbeiten.

Mehr erfahren zum Programm „Positionierung & Transformation“ 

Was fehlt? Wie sind Ihre Gedanken?

Die Frage, wie viele Websites Sie brauchen, ist eine wichtige Weichenstellung. In diesem Beitrag bin ich auf Fallgruppen eingegangen, die mir immer wieder in meinen Coachings und Beratungen begegnen. Natürlich sind sie nicht abschließend.

Wie ist Ihre Situation? Welche Überlegungen haben Sie angestellt bzw. welche Entscheidungen haben Sie getroffen? Welche Fragen haben? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

Bildnachweis:

hahnsinn – Büro für Design & Webentwicklung 

6 Kommentare
  1. Vera Bartholomay sagte:

    Liebe Frau Birkner,
    danke für diesen ausführlichen Artikel! Ich habe diesen Prozess gerade hinter mir, da ich nach Jahren mein Angebot um ein weiteres Thema für eine ganz neue Zielgruppe erweitert habe. Ich habe tatsächlich den Weg über meine Person gewählt, als EINE Person mit unterschiedlichen Angeboten. Mal schauen, wie die neue Website angenommen wird…. Herzlichst, Vera Bartholomay

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frau Bartholomay,

      danke schön für Ihren Kommentar. Ihre neue Seite ist sehr schön und wirkt sehr stimmig auf mich. Viel Erfolg damit!

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  2. Brigitte Späth sagte:

    Liebe Frau Birkner,
    vielen Dank ffür diesen hilfreichen Artikel.
    Ich habe tatsächlich zwei Websiten für jeweils unterschiedliche Zielgruppen, eine uralte und eine jüngere.
    Und jetzt gibt es auch noch eine dritte für meine spirituelle Seite, die ich mich noch nie getraut habe, öffentlich zu zeigen.
    Das Warum hat eine Geschichte, die jetzt inzwischen neue Möglichkeiten zulässt.
    Daher überlege ich jetzt, mindestens die beiden zielgruppenorientierten zusammenzuführen.
    Dafür muss es doch einen Weg geben.
    Schön wäre es, wenn ich die spirituelle Seite auch hinzufügen könnte. Aber ob mir das gelingt, vermag ich noch nicht zu sagen.
    Dass die dritte Seite ohnehin im Netz gefunden werden kann, ist kein Argument für mich, weil es vermutlich unterschiedliche Menschen sind, die danach suchen.

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Liebe Frau Späth,

      danke schön für Ihren Kommentar.

      Es gibt sicher einen Weg, die beiden zielgruppenorientierten Seiten zusammenzuführen. Sie könnten entweder die Inhalte von der einen Seite auf die andere umziehen und ggf. von der dann nicht mehr benutzten Seite eine Weiterleitung einrichten. Sie könnten auch eine neue Seite starten und dort die Inhalte der beiden alten Seiten zusammenführen, ggf. wiederum mit Weiterleitungen von den alten Seiten.

      Wenn Sie bisher drei unterschiedliche Seiten haben, dann könnte es sogar der einfachste Weg sein, noch einmal ganz neu anzufangen.

      Ihr Argument, dass unterschiedliche Menschen nach den Seiten suchen, kann ich nachvollziehen. Meiner Bemerkung, dass im Netz nichts verborgen bleibt, lag der Gedanke zugrunde, dass potenzielle Kunden – speziell im Firmenbereich – oft eine Namensrecherche durchführen. Dabei stößt man dann früher oder später auf alle Inhalte. Natürlich gibt es manchmal mehrere Leute mit dem gleichen Namen. Doch meist sind ja auf den Websites auch Fotos, und daran erkennt man dann recht schnell, ob es sich um dieselbe Person handelt oder um unterschiedliche Personen.

      Für Ihre angedachten Änderungen wünsche ich gutes Gelingen!

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten
  3. Manuel Schmöllerl sagte:

    Liebe Frau Birkner,
    wie immer ist das wieder einmal ein sehr ausführlicher, informativer Artikel.
    Spannend wird es auch, wenn man mehrere Zielgruppen trennen möchte bzw. muss.
    Das betrifft ja nicht nur das Siezen und Duzen!
    Ich hoffe weiterhin auf solche tollen Artikel.

    Vielen Dank
    Manuel Schmöllerl

    Antworten
    • Monika Birkner sagte:

      Lieber Herr Schmöllerl,

      danke schön für das Feedback.

      Jeder Fall ist natürlich unterschiedlich. Aber wenn mehrere Zielgruppen im Spiel sind, dann gilt es immer, gut zu überlegen.

      Herzliche Grüße
      Monika Birkner

      Antworten

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