Es gibt Zeiten, da stapeln sich die unerledigten Aufgaben. Vielleicht ist neben einem großen Projekt nicht viel Zeit für die alltäglichen Kleinaufgaben. Vielleicht gab es dringende private Themen. Kennen Sie das?

Oder ist die Situation gar chronisch geworden? Haben Sie sich schon resignierend damit abgefunden?

Tun Sie es nicht! Packen Sie stattdessen die Themen an. Verwandeln Sie Probleme in Projekte.

Unerledigtes ist wie Gift

Unerledigtes ist wie Gift. Es hat eine zersetzende Wirkung.

Unerledigtes macht Sie unproduktiv. Unerledigtes untergräbt Ihr Selbstvertrauen. Unerledigtes behindert Ihr weiteres Wachstum.

Insbesondere wenn Ihr Ziel ist, ein Freedom Business aufzubauen, können Sie eine zu große Zahl an unerledigten Kleinaufgaben oder auch größeren „Baustellen“, auf denen nichts sichtbar voran geht, nicht tolerieren.

Denn Sie bleiben damit der Vergangenheit verhaftet, während Sie eigentlich Ihre Zeit beziehungsweise einen Teil davon in Ihre Zukunft investieren sollten.

Ich weiß, wovon ich spreche.

Ich war selbst in meinem Leben mehrfach an einem Punkt, wo das Ausmaß der offenen Aufgaben schier überwältigend war und ich nicht wusste, wo ich anfangen sollte.

Doch ich habe mich davon nicht unterkriegen lassen und einige Lektionen dabei gelernt.

Ich will nicht behaupten, dass ich  immer und jederzeit alles hundertprozentig umsetzte.

Doch ich erkenne immer schneller die Situation und weiß, wo ich ansetzen kann, um wieder auf die richtige Spur zu gelangen und um das abzuarbeiten, was nach wie vor unerledigt ist.

Lektion Nr. 1: Motivation, etwas zu verändern

Veränderungsmotivation kann aus dem Bestreben kommen, dem Stress zu entrinnen.  Doch das trägt mich immer nur eine gewisse Zeit und macht außerdem wenig Freude.

Für mich kam die wirkungsvollste Veränderungsmotivation zustande, nachdem mein größeres Ziel klar war:  Ein Freedom Business zu entwickeln, in dem ich ich selbst sein kann, einzigartigen Wert für meine Kunden schaffe und das ich dereinst verkaufen kann. Und auf dem Weg dorthin zur besten Version meiner selbst zu werden.

Speziell in den letzten 12 Monaten habe ich vieles in Angriff genommen, was bis dahin auf der sprichwörtlichen langen Bank gewartet hatte, und es ist ein neues Momentum entstanden.

Was ist Ihr größeres Ziel?

Lektion Nr. 2: Kleine Schritte, aber regelmäßig

Zugegeben, der Gedanke hat etwas Verlockendes, einige Wochen lang alles Liegengebliebene aufzuarbeiten und dann frisch zu starten.

Doch es funktioniert nicht.

Es funktioniert generell nicht, weil die äußeren Aktionen nicht reichen. Es müssen sich auch Verhaltensmuster ändern.

Es funktioniert speziell für Solo-Unternehmer nicht, weil es immer zu jonglieren gilt, um neben dem Dringlichen auch das Wichtige zu tun: Sich selbst und Ihr Business für die Zukunft vorzubereiten.

Auch wenn es scheinbar ein langsamer Weg ist, sich täglich eine gewisse Zeit dem Abarbeiten der „Alt-„Aufgaben zu widmen, so ist es doch ein Weg, der mit Beständigkeit zum Ziel führt.

Wohin würden Sie kommen, wenn Sie täglich 30 oder sogar 60 Minuten Angefangenes zu Ende führten?

Lesetipp: Wie ich mein 120-Ordner-Projekt bewältigte

Lesetipp: Große Ziele erreicht man in kleinen Schritten

Lektion 3: Aktionstage als Umsetzungsbooster

Die kleinen Schritte lassen sich wunderbar mit Aktionstagen kombinieren.

Sie können mit einem Aktionstag starten, um sofort ein großes Erfolgserlebnis zu haben. Sie können  solche Tage auch regelmäßig oder unregelmäßig dazwischen schieben.

Auf jeden Fall wirken sie wie ein Booster, ein Beschleuniger und Verstärker.

Was würden Sie für Ihren nächsten Aktionstag vornehmen?

Lektion Nr. 4: Neue Gewohnheit entwickeln, Dinge sofort zu Ende zu bringen

Wie kommen Sie dahin, dass sich möglichst wenig Unerledigtes ansammelt?

Die Antwort ist relativ einfach: Machen Sie es sich zur Gewohnheit, möglichst viel von dem, was Sie beginnen, in „einem Rutsch“ zu erledigen.

Beginnen Sie ruhig an einer Stelle, wo schnelle Erfolge zu erwarten sind, nicht sofort bei Ihrer größten Herausforderung. Es sollte allerdings etwas sein, das täglich vorkommt.

Bei mir ist es beispielsweise das sofortige Abheften von PC-Ausdrucken (na ja, an manchen Tagen ist es schon eine Herausforderung:-)). Wenn ich es tue, gibt es schnelle Gewinne: mehr Ordnung, mehr Übersicht und Klarheit, schneller Zugriff zu meinen Unterlagen und einfach ein rundum gutes Gefühl. Mich an einen Papierstapel zu begeben, ist hingegen schon ein größerer Angang.

Das neue Verhaltensmuster lässt sich dann nach und nach auf andere Bereiche übertragen und von Mal zu Mal leichter implementieren: Denn wenn ich an einer Stelle eine neue Gewohnheit schaffen kann, kann ich es auch an anderen Stellen.

Was wäre ein guter Startpunkt für Ihre neue Gewohnheit?

Lektion Nr. 5: Rahmenbedingungen schaffen für neue Gewohnheiten

Der gute Vorsatz, etwas sofort zu Ende zu bringen, reicht nicht. Oftmals müssen zunächst die Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden, zum Beispiel

  • Pufferzeiten nach Terminen für Notizen und Nacharbeiten
  • Übergangszeiten zwischen Projekten
  • strukturelle Voraussetzungen, zum Beispiel leere Ordner, Regalplatz für Ordner, ein Ordnungssystem.

Wo stoßen Ihre guten Vorsätze immer wieder an die Grenzen unzulänglicher Rahmenbedingungen? Wie könnten Sie diese ändern?

Lektion Nr. 6: Die Grundursachen für Unbeendetes ergründen

Fehlende oder ungeeignete Rahmenbedingungen können eine durchaus wichtige Rolle spielen, wenn sich immer wieder Unerledigtes anhäuft.

Auch andere Ursachen können dazu beitragen:

  • Laden Sie sich – bildlich gesprochen – den Teller regelmäßig zu voll? Wollen sie zu viel auf einmal?
  • Sagen Sie vorschnell „Ja“ und können es später nicht einhalten?
  • Unterschätzen Sie den nötigen Zeitaufwand?
  • Fehlen Ihnen Kenntnisse oder Fähigkeiten?
  • Versuchen Sie, zu viel selbst zu machen?
  • Zögern Sie unbewusst das Beenden hinaus, um den dann anstehenden Schritt nicht zu machen?

Was sind Ihre tieferen Ursachen?

Lektion Nr. 7: Die Freude am Beendeten kultivieren

Als Letztes noch ein Punkt, der sich ebenfalls als sehr wichtig erwiesen hat. Ich habe die Wahl, wohin ich meine Aufmerksamkeit richte.

Ich kann mich immer wieder selbst kritisieren für das, was noch unerledigt ist.

Oder ich kann die Freude am Beendeten kultivieren und nach und nach mit diesen Gefühlen die Entwicklung der neuen Gewohnheit unterstützen.

Welche Wahl treffen Sie?

Wenn Ihnen dieser Beitrag die eine oder andere Anregung gegeben hat, setzen Sie um und schreiben im Kommentarbereich über Ihre Erfahrungen. Wenn Sie meinen, dass diese Tipps noch für andere interessant sind, teilen Sie sie bitte in Ihrem Netzwerk.

aktualisiert am 11.06.2018

Ich bin Monika Birkner und unterstütze vielseitige Solopreneure, gerade wegen ihrer Vielfalt erfolgreich zu sein und ein Business zu schaffen, das größer ist als sie selbst.

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