So viele Projektideen. So viele Optionen. Doch was davon packst du als nächstes an? Wie vermeidest du, dich im Meer der Möglichkeiten zu verlieren? Wie verhinderst du, dich durch deine Entscheidungsschwierigkeiten selbst auszubremsen? Wie kannst du solche inneren Blockaden auflösen? In diesem Beitrag lernst du ein einfaches Tool kennen, mit dem du dir die Entscheidung ungemein erleichterst, welches Projekt du als nächstes angehst.

Die Qual der Wahl: So viele Ideen für spannende Projekte

Als vielseitiger Solopreneur hast du vermutlich keinen Mangel an Ideen.

In der Regel ist die Herausforderung eher umgekehrt: Für welches Projekt sollst du dich entscheiden?

Wie findest du heraus, was der sinnvollste nächste Schritt ist?

Wenn du mit deinen Überlegungen zur Auswahl des nächsten Projektes nicht von der Stelle kommst

Dass eine Entscheidung über das nächste Projekt eine gewisse Überlegungszeit braucht, ist klar.

Du steckst ja schließlich einiges an Aufwand herein.

Und der sollte sich lohnen, oder?

Wenn du aber feststeckst in deinem Entscheidungsdilemma, dann kann es kritisch werden.

Bevor ich zu dem Tool kommen, noch ein Tipp vorab: Nimm die Sache nicht persönlich.

Nimm die Sache nicht persönlich

Wenn du in deinem Entscheidungsprozess nicht weiterkommst, dann besteht leicht die Tendenz, das Ganze persönlich zu nehmen und sich selbst zu kritisieren.

Sätze wie „Ich war schon immer entscheidungsschwach“ machen es nicht einfacher.

Sie können sogar Botschaften verstärken, die du als vielseitiger Solopreneur im Zweifel ohnehin kennst: „Weshalb entscheidest du dich nicht einfach für eine Sache?“

Die Lösung liegt nicht darin, dich selbst zu ändern

Wenn du dich mit der Herausforderung identifizierst, eine Entscheidung zu treffen, und sie als Teil deiner Persönlichkeit betrachtest, wird es noch schwieriger, damit umzugehen.

Denn die Lösung liegt nicht darin, dich selbst zu ändern.

Die Lösung liegt darin, das passende Tool zu finden, mit dem Entscheidungen einfacher werden.

… sondern das passende Entscheidungstool einzusetzen

Mit dem passenden Entscheidungstool kommst du heraus aus dem Gedankenkreisen und Hin und Her deiner Überlegungen.

Du bringst deine Überlegungen in eine Struktur.

Dadurch entstehen Klarheit und innere Ruhe.

Die Entscheidungsmatrix für die Auswahl des nächsten Projektes

Neben meinem Freedom Business Entscheidungstool nutze ich sehr gerne ein Tool, das ich „Entscheidungsmatrix“ nenne.

Es eignet sich besonders, um verschiedene Optionen gegeneinander abzuwägen.

Damit kannst du auf einfache Weise und recht schnell herausfinden, welches Projekt du als nächstes in Angriff nehmen willst.

Wie die Entscheidungsmatrix funktioniert

Die Entscheidungsmatrix beruht auf dem Gedanken, dass es nicht einfach reicht, die möglichen Optionen gegenüberzustellen und vielleicht noch die Vor- und Nachteile aufzuschreiben.

Sondern dass es Kriterien benötigt, an denen du die Optionen messen kannst.

Die Kriterien können von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Sie müssen zu dir und deiner Situation passen.

Mögliche Entscheidungskriterien

Häufig nutze ich Kriterien wie

  • Unterstützung für langfristige Ziele
  • Aufwand an Zeit & Geld
  • Vorbedingungen
  • Energie
  • Sonstige Kriterien

Muster einer Entscheidungsmatrix

Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft, wie so etwas aussehen kann.

im Anschluss erläutere ich die Tabelle noch mehr im Detail.

Kriterien

Projekt A

Projekt B

Projekt C


Unterstützung für langfristige Ziele

hochmittelgering

Aufwand Zeit & Geld

3 Monate
1000 €
6 Monate
4000 €
14 Tage
100 €

Vorbedingungen?

Know-how aneignenTechnik erlernenkeine

Energie

mittelhochhoch

Sonstige Kriterien

a) Unterstützung für langfristige Ziele

Wie würde dieses Projekt deine langfristigen Ziele persönlicher wie geschäftlicher Art unterstützen?

Du kannst – wie in dem Beispiel – Begriffe wie „hoch“, „mittel“ etc. nutzen, um die Tabelle übersichtlich zu halten.

Oder eine Zahl auf einer Skala von 1 – 10.

Idealerweise notierst du dir gesondert, welche Überlegungen dabei eine Rolle spielen.

Voraussetzung ist natürlich, dass dir deine langfristigen Ziele klar sind.

Wenn das noch nicht der Fall ist, kann ich dich dabei gern unterstützen. In meinem Positionierungs-Programm arbeiten wir zu Beginn erst einmal heraus, wie deine langfristigen Ziele aussehen. Daraus ergeben sich dann die Folgeschritte, damit du deine Ziele auch erreichst.

Mehr Info zu meinem Positionierungs-Programm

b) Aufwand an Zeit & Geld

Welcher Aufwand an Zeit und Geld wäre für das Projekt erforderlich?

Die Zahlen schätzt du, so gut es geht.

Extra-Tipp: Bei neuen Projekten verdreifache die geschätzten Zahlen. Damit wirst du der Realität deutlich näher rücken:-).

c) Vorbedingungen

Damit ist gemeint, welche Voraussetzungen noch vor Beginn des Projektes geschaffen werden müssen.

  • Könntest du mit dem Projekt sofort starten?
  • Oder müsstest du vorab noch etwas lernen, dir neues Know-how oder neue praktische Skills aneignen?
  • Müsstest du vorab noch technische Tools anschaffen und dich darin einarbeiten?

Diese Überlegung ist wichtig, um den Umfang des Projektes realistisch einschätzen zu können.

Wenn erst noch vorab etwas zu tun ist, kann es sich in vielen Fällen lohnen, daraus ein extra Projekt zu machen.

Gerade als vielseitiger Solopreneur kann dir schnell langweilig werden bei einem Projekt.

Ein großes Projekt in kleinere Einzelprojekte zu unterteilen, wirkt dem entgegen. Du bist mit einem kleinen Projekt schneller fertig und schaffst dir Erfolgs-Erlebnisse statt Frust-Erlebnisse.

d) Energie

Wie hoch ist deine Energie für das Projekt?

Möchtest du am liebsten sofort starten?

Oder ist es ein Projekt, das dir vom Kopf her wichtig erscheint, das dich aber nicht begeistert?

Hohe Energie kann ein Projekt beflügeln. Schwache Energie kann es zur lahmen Ente machen.

Für mich selbst ist meine Energie immer ein sehr wichtiges Indiz.

Wenn ich einen sehr starken inneren Drang verspüre für ein Projekt und ihm folge, auch wenn die Vernunft dagegen spricht, können sich ungeahnte Möglichkeiten ergeben.

e) Sonstige Kriterien

Das kann alles Mögliche betreffen, abhängig von deiner individuellen Situation.

  • Wie sehen deine Rahmenbedingungen in nächster Zeit aus?
  • Bist du angewiesen auf die Verfügbarkeit von Projektbeteiligten?
  • Werden dich absehbare private Verpflichtungen in Anspruch nehmen?
  • und vieles mehr.

Die Matrix erleichtert deine Entscheidungen, nimmt sie dir aber nicht ab

Die Entscheidungsmatrix ist ein Tool, das dir die Entscheidungsfindung erleichtert.

Doch daraus ergibt sich kein Entscheidungsautomatismus.

Beispielsweise können Konflikte auftauchen zwischen einem Projekt, das deine längerfristigen Ziele unterstützen würde, für das du aber wenig Energie hast, und einem Projekt, für das du Feuer und Flamme bist, das aber deine längerfristigen Ziele aus heutiger Sicht nicht unterstützen würde.

Wie kannst du solche Konflikte lösen?

Wie kannst du generell auf Basis deiner Matrix eine gute Entscheidung treffen?

Die Verbindung von strategischem Denken und dem Spüren nach innen

Ich bin ein Fan holistischer Vorgehensweisen.

Dazu zählt auch, strategisches Denken mit dem Hineinspüren nach innen zu verbinden.

Gerade als vielseitige Solopreneure haben wir oft guten Zugang zur inneren Weisheit.

Aus der Verbindung von strategischem Denken und Spüren nach innen können sich verschiedene Optionen ergeben, zum Beispiel:

  • du überprüfst noch einmal deine Überlegungen und auch deine bisherigen Erfahrungen mit Projektentscheidungen
  • du hinterfragst, weshalb du so unterschiedlich viel Energie verspürst
  • du entscheidest dich für eins der Projekte und stellst alle anderen erst einmal hintan
  • du löst aus einem strategischen Projekt ein kleineres Einzelprojekt heraus und setzt dieses parallel zu dem Projekt um, das dich begeistert
  • vielleicht gibt es ein weiteres mögliches Projekt, mit dem du sowohl deine langfristigen Ziele unterstützt und das dir Energie gibt.

Nach der Entscheidung: Das Dranbleiben

Das Dranbleiben kann für vielseitige Solopreneure eine weitere Herausforderung darstellen.

Denn abgesehen davon, dass sich heutzutage die äußeren Umstände schnell ändern können, werden sich mit Sicherheit neue Ideen einstellen.

Und viele der neuen Ideen werden verlockender sein als das aktuelle Projekt.

Vor allem dann, wenn du dich gerade in der „messy middle“ befindest, also jenem Stadium des Projektes, wo es unübersichtlich und chaotisch ist und du dich fragst, weshalb du dieses Projekt jemals als eine gute Idee betrachtet hast.

In meinem Programm 90-Tage-Projekterfolg biete ich u.a. einen Bonus, mit dem du gerade diese Thematik löst.

Insgesamt ist das Programm ideal, wenn es dir typischerweise schwer fällt, längere Zeit an einer Sache dranzubleiben.

Mehr zu meinem Programm „90-Tage-Projekterfolg“.

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Ich bin Monika Birkner und unterstütze vielseitige Solopreneure, gerade wegen ihrer Vielfalt erfolgreich zu sein und ein Business zu schaffen, das größer ist als sie selbst.

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